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Veranstaltung
- Titel:
- "The stolen smells" mit dem NDR Sinfonieorchester
- Wann:
- 05.02.2012 16.00 Uhr
- Wo:
- Kampnagel Internationale Kulturfabrik - Hamburg
- Kategorie:
- Musik
Beschreibung
Thomas Hengelbrock bringt gemeinsam mit dem Luzerner Theater und dem NDR Sinfonieorchester die neue Oper "The stolen smells" von Simon Wills zur deutschen Erstaufführung. Das Werk ist ein Auftragswerk des NDR und trägt die Bezeichnung "Nocturnal Comedy in neun Bildern". Für die Regie der halbszenischen Adaption auf Kampnagel zeichnet - wie in Luzern - Dominique Mentha verantwortlich. Die Sängerriege besteht aus Patrick Zielke (Bass), Szymon Chojnacki (Bass-Bariton), Olga Privalova (Mezzosopran), Madelaine Wibom (Sopran), Carlo Jung-Eyk Cho (Tenor), Todd Boyce (Bariton) und dem Chor der Luzerner Oper.
Kann ein Bäcker für den wohltuenden Duft von frisch gebackenem Brot eine Bezahlung von den zufällig vorbeikommenden Passanten verlangen? Anders gefragt: Haben alle Dinge stets auch einen finanziell messbaren Wert? Mit dieser durchaus modernen Frage hat sich in Simon Wills' neuer Oper "The stolen smells" nicht irgendwer, sondern der legendäre Richter für heikle Fälle zu beschäftigen: der biblische König Salomo. Verzweifelt darüber, dass sein berühmtes "Salomonisches Urteil" ein bloßer Zufall gewesen sein könnte, bekommt er in der kuriosen Story dieser Oper gewissermaßen eine zweite Chance.
Als Vater einer dickköpfigen Göre hat man es schon schwer - denkt der wohlhabende Bäcker in "Die gestohlenen Düfte" und macht als Familienoberhaupt so ziemlich alles falsch: Er hält den Geliebten seiner Tochter für unwürdig und mittellos, verbietet den Umgang mit ihm und bringt ihn schließlich als vermeintlichen "Duftdieb" auch noch ins Gefängnis. Kein Wunder, dass ihm das Herz seines Kindes - und auch das seiner Ehefrau - nicht gerade zufliegt. Glücklicherweise sitzt dem folgenden Gerichtsprozess der weise König Salomon vor, dessen kluges Urteil auch in diesem Fall zu einem Happy End führt - zumindest für die Liebenden ...
Simon Wills (*1957) startete als Lautenist, wechselte dann wegen einer Handverletzung zur Posaune und widmet sich heute vorwiegend der Komposition. Als Orchestermusiker spielte er mehrfach unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Daraus entstand die Idee einer gemeinsamen Opernproduktion. "This is not a plant-your-feet-and-sing-opera", betont Simon Wills. Stattdessen spielen Bewegung, Tanz sowie das kleine (ohne Violinen auskommende) Orchester eine wichtige Rolle.
Karten gibt es zu 20 Euro (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: (0180) 1787 980 (bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Kann ein Bäcker für den wohltuenden Duft von frisch gebackenem Brot eine Bezahlung von den zufällig vorbeikommenden Passanten verlangen? Anders gefragt: Haben alle Dinge stets auch einen finanziell messbaren Wert? Mit dieser durchaus modernen Frage hat sich in Simon Wills' neuer Oper "The stolen smells" nicht irgendwer, sondern der legendäre Richter für heikle Fälle zu beschäftigen: der biblische König Salomo. Verzweifelt darüber, dass sein berühmtes "Salomonisches Urteil" ein bloßer Zufall gewesen sein könnte, bekommt er in der kuriosen Story dieser Oper gewissermaßen eine zweite Chance.
Als Vater einer dickköpfigen Göre hat man es schon schwer - denkt der wohlhabende Bäcker in "Die gestohlenen Düfte" und macht als Familienoberhaupt so ziemlich alles falsch: Er hält den Geliebten seiner Tochter für unwürdig und mittellos, verbietet den Umgang mit ihm und bringt ihn schließlich als vermeintlichen "Duftdieb" auch noch ins Gefängnis. Kein Wunder, dass ihm das Herz seines Kindes - und auch das seiner Ehefrau - nicht gerade zufliegt. Glücklicherweise sitzt dem folgenden Gerichtsprozess der weise König Salomon vor, dessen kluges Urteil auch in diesem Fall zu einem Happy End führt - zumindest für die Liebenden ...
Simon Wills (*1957) startete als Lautenist, wechselte dann wegen einer Handverletzung zur Posaune und widmet sich heute vorwiegend der Komposition. Als Orchestermusiker spielte er mehrfach unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Daraus entstand die Idee einer gemeinsamen Opernproduktion. "This is not a plant-your-feet-and-sing-opera", betont Simon Wills. Stattdessen spielen Bewegung, Tanz sowie das kleine (ohne Violinen auskommende) Orchester eine wichtige Rolle.
Karten gibt es zu 20 Euro (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: (0180) 1787 980 (bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Veranstaltungsort
- Ort:
- Kampnagel Internationale Kulturfabrik - Website
- Straße:
- Jarrestr. 20
- PLZ:
- 22303
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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