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Veranstaltung
- Titel:
- Boualem Sansal: "Das Dorf des Deutschen"
- Wann:
- 22.02.2012 20.00 Uhr
- Wo:
- Bücherhallen Hamburg - Zentralbibliothek - Hamburg
- Kategorie:
- Literatur
Beschreibung
Vom 18. Januar bis 1. März wird in der Zentralbibliothek die Ausstellung "Widerreden" – Wanderausstellung zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels statt. Im Rahmen dieser Ausstellung findet eine Lesung mit dem Preisträger von 2011 statt:
Boualem Sansal: Das Dorf des Deutschen oder Das Tagebuch der Brüder Schiller.
Das Buch: "Das Dorf des Deutschen" verbindet die Tabuisierung des Holocausts in der arabischen Welt mit dem Versagen der europäischen Integrationspolitik.
"Das Dorf des Deutschen" ist die Geschichte von Hans Schiller und seinen Söhnen Malrich und Rachel. Die beiden Brüder wuchsen fernab der Eltern – die in Algerien in einem kleinen Dorf lebten – in der Pariser Banlieu auf. Die Brüder sind in Frankreich geblieben. Rachel hat Karriere gemacht: er hat einen guten Job, ein kleines Häuschen, ein Auto, eine Frau – und die französische Staatsbürgerschaft. Sein 20 Jahre jüngerer Bruder Malrich steht dagegen am Rande der Gesellschaft: ohne Ausbildung und ohne Job lebt er perspektivenlos als Mitglied seiner multikulturellen Clique in der Vorstadt.
Als die Eltern der beiden im fernen Algerien bei einem Attentat der Islamisten umgebracht werden, gerät das Leben der Brüder aus dem Lot. Plötzlich werden sie mit der Tatsache konfrontiert, dass sich ihr Vater als ranghoher Nazi bei der SS in den Vernichtungslagern schuldig gemacht hat.
Der erste Roman aus der arabischen Welt über den Holocaust - ein mutiges Plädoyer für die Freiheit und gegen jedwede Ideologisierung und Entmenschlichung.
Der Autor: Boualem Sansal war bis zu seiner Entlassung im Jahr 2003 hoher Beamter im algerischen Industrieministerium. Sei 1999 hat er fünf Romane veröffentlicht, die auf Deutsch im Merlin Verlag erschienen sind.
Telefonische Kartenreservierung unter der Telefonnummer: 040 / 42 606 123
Eintritt: 8,- Euro / erm. 5,- Euro
Boualem Sansal: Das Dorf des Deutschen oder Das Tagebuch der Brüder Schiller.
Das Buch: "Das Dorf des Deutschen" verbindet die Tabuisierung des Holocausts in der arabischen Welt mit dem Versagen der europäischen Integrationspolitik.
"Das Dorf des Deutschen" ist die Geschichte von Hans Schiller und seinen Söhnen Malrich und Rachel. Die beiden Brüder wuchsen fernab der Eltern – die in Algerien in einem kleinen Dorf lebten – in der Pariser Banlieu auf. Die Brüder sind in Frankreich geblieben. Rachel hat Karriere gemacht: er hat einen guten Job, ein kleines Häuschen, ein Auto, eine Frau – und die französische Staatsbürgerschaft. Sein 20 Jahre jüngerer Bruder Malrich steht dagegen am Rande der Gesellschaft: ohne Ausbildung und ohne Job lebt er perspektivenlos als Mitglied seiner multikulturellen Clique in der Vorstadt.
Als die Eltern der beiden im fernen Algerien bei einem Attentat der Islamisten umgebracht werden, gerät das Leben der Brüder aus dem Lot. Plötzlich werden sie mit der Tatsache konfrontiert, dass sich ihr Vater als ranghoher Nazi bei der SS in den Vernichtungslagern schuldig gemacht hat.
Der erste Roman aus der arabischen Welt über den Holocaust - ein mutiges Plädoyer für die Freiheit und gegen jedwede Ideologisierung und Entmenschlichung.
Der Autor: Boualem Sansal war bis zu seiner Entlassung im Jahr 2003 hoher Beamter im algerischen Industrieministerium. Sei 1999 hat er fünf Romane veröffentlicht, die auf Deutsch im Merlin Verlag erschienen sind.
Telefonische Kartenreservierung unter der Telefonnummer: 040 / 42 606 123
Eintritt: 8,- Euro / erm. 5,- Euro
Veranstaltungsort
- Ort:
- Bücherhallen Hamburg - Zentralbibliothek - Website
- Straße:
- Hühnerposten 1
- PLZ:
- 20097
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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