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Veranstaltung
- Titel:
- Hanus Hochgesang: "eidos"
- Wann:
- 21.01.2012 - 10.03.2012
- Wo:
- Diane Kruse Galerie - Hamburg
- Kategorie:
- Bildende Kunst
Beschreibung
Ausgangspunkt der komplexen bildhauerischen Arbeiten von Janus Hochgesand ist immer ein höchst persönlicher, dennoch gibt der Künstler dem Betrachter die grosse Chance auf eigene Geschichten und Universalität. Die Bildhauereien sind immer monumental und sie veranschaulichen durch die mannigfaltigste Verwendung von Materialien wie beispielsweise Pelz, Neonpigmenten, Pfauenfedern, Mullbinden, Stahl, Apfelschnüre-Süssigkeiten, Glas, Koffern, Blumen, Caprisonne, Edelholz oder Büchern die Magie des Realen. Oft sind es Gegenstände aus der Alltagswelt, mit der man sich konfrontiert
sieht und deren Syntax und Semantik damit auch unsere Beziehungen zu Menschen charakterisiert und zu bedenken gibt. Dieses Werk will Geschichten als die reinste schöpferische Form und phantasievollste Kraft erzählen. Denn es werden nicht einfach nur Geschichten illustriert, sondern inhaltliche und formale Ebenen interagieren und geben so die Freiheit, sie das eigene Innerste erreichen zu lassen. Funktionen der Dinge spielen eine untergeordnete Rolle, vielmehr wird das Wissen darum sogar, wie es sich für die bildende Kunst gehört, unterwandert. Auch der Geist des Unaussprechbaren umwandelt diese Arbeiten, deren Kompositionen sich zum Beispiel aus Welten des Design, der Mode und der Architektur rekrutieren, also wiederum Zusammenhänge, die unseren Alltag bestimmen. Auf der Ebene der Kunstgeschichte überrascht Hochgesand zuweilen mit Sätzen wie „Ich denke, dass Michel Majerus einer der grössten Maler der Zeit ist und bleibt!“
Bisherige Arbeiten heissen „Survival cave for Kurt Cobain“, „Perfect. In the middle of somewhere else“, „Wenn Sex überall ist, gibt es keinen mehr“, „An dem Ort, an dem wir Recht haben, werden niemals Blumen wachsen“, „Au revoir, Schneewittchen“ oder „Train yourself to let go of everything you fear lose“.
Janus Hochgesand wurde 1981 bei Koblenz geboren, lebt in Hamburg und studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe bei Andreas Slominski, an der Kunsthochschule La Esmeralda in Mexico City sowie anschliessend an der Frankfurter Städelschule bei Tobias Rehberger, dessen Meisterschüler er war. 2009 erhielt er den Absolventenpreis der Städelschule, 2010 das Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2011 das Rheinland-Pfalz-Stipendium für die Cité Internationale des Arts Paris. Er ist einer der Mitbegründer des Kunstvereins Mauritius und hatte bislang Ausstellungen und Beteiligungen im
Frankfurter Kunstverein, in der PTH St. Georgen, in der Galerie Fiebach-Minninger, Köln, im Kunstverein Ettlingen und in der Galerie Limoncello, London.
Für seine erste Einzelausstellung entsteht eine monumentale Arbeit mit den ungefähren Massen 4 x 6 x 2 Meter, die ein komplexes, riesiges Gebilde aus Holzblöcken, Farben, einem Leuchtkasten, Brombeerzweigen, einer Schubkarre und den überhaupt unfassbarsten Materialien ergibt.
Öffnungszeiten: Di - Sa 11 - 18 Uhr
Mehr Informationen unter www.dianekruse.com
Abb.: "Train Yourself"
sieht und deren Syntax und Semantik damit auch unsere Beziehungen zu Menschen charakterisiert und zu bedenken gibt. Dieses Werk will Geschichten als die reinste schöpferische Form und phantasievollste Kraft erzählen. Denn es werden nicht einfach nur Geschichten illustriert, sondern inhaltliche und formale Ebenen interagieren und geben so die Freiheit, sie das eigene Innerste erreichen zu lassen. Funktionen der Dinge spielen eine untergeordnete Rolle, vielmehr wird das Wissen darum sogar, wie es sich für die bildende Kunst gehört, unterwandert. Auch der Geist des Unaussprechbaren umwandelt diese Arbeiten, deren Kompositionen sich zum Beispiel aus Welten des Design, der Mode und der Architektur rekrutieren, also wiederum Zusammenhänge, die unseren Alltag bestimmen. Auf der Ebene der Kunstgeschichte überrascht Hochgesand zuweilen mit Sätzen wie „Ich denke, dass Michel Majerus einer der grössten Maler der Zeit ist und bleibt!“
Bisherige Arbeiten heissen „Survival cave for Kurt Cobain“, „Perfect. In the middle of somewhere else“, „Wenn Sex überall ist, gibt es keinen mehr“, „An dem Ort, an dem wir Recht haben, werden niemals Blumen wachsen“, „Au revoir, Schneewittchen“ oder „Train yourself to let go of everything you fear lose“.
Janus Hochgesand wurde 1981 bei Koblenz geboren, lebt in Hamburg und studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe bei Andreas Slominski, an der Kunsthochschule La Esmeralda in Mexico City sowie anschliessend an der Frankfurter Städelschule bei Tobias Rehberger, dessen Meisterschüler er war. 2009 erhielt er den Absolventenpreis der Städelschule, 2010 das Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2011 das Rheinland-Pfalz-Stipendium für die Cité Internationale des Arts Paris. Er ist einer der Mitbegründer des Kunstvereins Mauritius und hatte bislang Ausstellungen und Beteiligungen im
Frankfurter Kunstverein, in der PTH St. Georgen, in der Galerie Fiebach-Minninger, Köln, im Kunstverein Ettlingen und in der Galerie Limoncello, London.
Für seine erste Einzelausstellung entsteht eine monumentale Arbeit mit den ungefähren Massen 4 x 6 x 2 Meter, die ein komplexes, riesiges Gebilde aus Holzblöcken, Farben, einem Leuchtkasten, Brombeerzweigen, einer Schubkarre und den überhaupt unfassbarsten Materialien ergibt.
Öffnungszeiten: Di - Sa 11 - 18 Uhr
Mehr Informationen unter www.dianekruse.com
Abb.: "Train Yourself"
Veranstaltungsort
- Ort:
- Diane Kruse Galerie - Website
- Straße:
- Admiralitätstraße 71
- PLZ:
- 20459
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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