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Veranstaltung
- Titel:
- Kinder brauchen Arbeit?
- Wann:
- 22.01.2012 - 19.02.2012
- Wo:
- Museum der Arbeit - Hamburg
- Kategorie:
- Festivals, Biennalen und Sonstiges
Beschreibung
Vortragsreihe zum Thema Kinderarbeit im Museum der Arbeit
Ab dem 22. Januar 2012 stellt das Museum der Arbeit in einer vierteiligen Vortragsreihe die Frage, ob Kinder Arbeit brauchen – und wenn ja, welche? Mit Kinderarbeit verbindet man schnell ausgemergelte Kinder, die z.B. in dunklen Räumen vor Webstühlen hocken oder als billige Arbeitskräfte auf Plantagen missbraucht werden. Kinder, denen man Gesundheit und Bildung vorenthält, die keine Chance auf ein gesichertes Leben bekommen. Das ist die eine Seite. Doch Kinderarbeit ist mehr, hat viele Facetten. Kinder sind neugierig, sie erforschen, sie schauen hinter die Dinge, drücken der Realität ihren ganz eigenen Stempel auf. Diese selbstbestimmte Arbeit schafft Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Der Lohn dafür zeigt sich nicht nur und nicht vor allem in materiellen Dingen, sondern im Stolz darauf, etwas selbst produziert zu haben. Wo also sind die Grenzen zwischen diesen zwei „Welten“?
Der Kulturwissenschaftler Jan-Uwe Rogge führt am 22.1.2012 mit seinem Vortrag „Was Kinder wirklich brauchen“ in das Thema ein. Am 29.1. vergleichen Jürgen Bönig und Helgo Meyer-Hamme Kinderarbeit im Zentraleuropa des 19. Jahrhunderts mit der Situation von Kinderarbeitern in Indien heute. Der Volkskundler und Germanist Prof. Bausinger spricht am 12.2. über die Grenzen von „Kinderspiel und Kinderarbeit“. Am 19.2. endet die Vortragsreihe mit einer Podiumsdiskussion, über „Kinder brauchen Arbeit – aber welche?“, zu der bereits Maria von Welser, stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland und Klaus Mehrens, IG Metall, zugesagt haben.
Weitere Informationen zu den Vorträgen und Referenten finden Sie unter www.museum-der-arbeit.de/Veranstaltungen/#Kinderarbeit
Organisation: Gernot Krankenhagen (ehemaliger Direktor Museum der Arbeit) und Dr. med. H. Meyer-Hamme (1. Vorsitzender H.E.L.G.O. e.V. – Help for Education and Life Guide Organisation) und Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit
Die Termine im Einzelnen:
Was Kinder wirklich brauchen
So., 22. Januar 2012,
Vortrag, Dr. Jan-Uwe Rogge, Kulturwissenschaftler, Familien- und Kommunikationsberater
Die Geschichte der Kinderarbeit
So., 29. Januar 2012
Vortrag und Gespräch, Dr. Jürgen Bönig, wissenschaftlicher Mitarbeiter Museum der Arbeit und Dr. Helgo Meyer-Hamme, Internist und engagiert bei Ärzte für die Dritte Welt
Kinderarbeit – Kinderspiel
So., 12. Februar 2012
Vortrag, Prof. Dr. Hermann Bausinger, Volkskundler und Germanist, Direktor des Ludwig Uhland Instituts an der Universität Tübingen
Kinder brauchen Arbeit – aber welche?
So., 19. Februar 2012
Podiumsdiskussion mit
Maria von Welser, stellv. Vorsitzende UNICEF Deutschland,
Dr. Klaus Mehrens, IG Metall,
Dr. Jan-Uwe Rogge,
Dr. Helgo Meyer-Hamme,
Moderation: Sabine Rheinhold (früher: NDR, „Markt im Dritten“)
Eintritt jeweils 4,- Euro,
Kombiticket 12,- Euro für alle vier Veranstaltungen,
Beginn jeweils um 15.30 Uhr
Abb.: Kinderarbeit auf einem Müllberg in Kalkutta. Foto: Helgo Meyer-Hamme, 2010.
Ab dem 22. Januar 2012 stellt das Museum der Arbeit in einer vierteiligen Vortragsreihe die Frage, ob Kinder Arbeit brauchen – und wenn ja, welche? Mit Kinderarbeit verbindet man schnell ausgemergelte Kinder, die z.B. in dunklen Räumen vor Webstühlen hocken oder als billige Arbeitskräfte auf Plantagen missbraucht werden. Kinder, denen man Gesundheit und Bildung vorenthält, die keine Chance auf ein gesichertes Leben bekommen. Das ist die eine Seite. Doch Kinderarbeit ist mehr, hat viele Facetten. Kinder sind neugierig, sie erforschen, sie schauen hinter die Dinge, drücken der Realität ihren ganz eigenen Stempel auf. Diese selbstbestimmte Arbeit schafft Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Der Lohn dafür zeigt sich nicht nur und nicht vor allem in materiellen Dingen, sondern im Stolz darauf, etwas selbst produziert zu haben. Wo also sind die Grenzen zwischen diesen zwei „Welten“?
Der Kulturwissenschaftler Jan-Uwe Rogge führt am 22.1.2012 mit seinem Vortrag „Was Kinder wirklich brauchen“ in das Thema ein. Am 29.1. vergleichen Jürgen Bönig und Helgo Meyer-Hamme Kinderarbeit im Zentraleuropa des 19. Jahrhunderts mit der Situation von Kinderarbeitern in Indien heute. Der Volkskundler und Germanist Prof. Bausinger spricht am 12.2. über die Grenzen von „Kinderspiel und Kinderarbeit“. Am 19.2. endet die Vortragsreihe mit einer Podiumsdiskussion, über „Kinder brauchen Arbeit – aber welche?“, zu der bereits Maria von Welser, stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland und Klaus Mehrens, IG Metall, zugesagt haben.
Weitere Informationen zu den Vorträgen und Referenten finden Sie unter www.museum-der-arbeit.de/Veranstaltungen/#Kinderarbeit
Organisation: Gernot Krankenhagen (ehemaliger Direktor Museum der Arbeit) und Dr. med. H. Meyer-Hamme (1. Vorsitzender H.E.L.G.O. e.V. – Help for Education and Life Guide Organisation) und Dr. Jürgen Bönig, Museum der Arbeit
Die Termine im Einzelnen:
Was Kinder wirklich brauchen
So., 22. Januar 2012,
Vortrag, Dr. Jan-Uwe Rogge, Kulturwissenschaftler, Familien- und Kommunikationsberater
Die Geschichte der Kinderarbeit
So., 29. Januar 2012
Vortrag und Gespräch, Dr. Jürgen Bönig, wissenschaftlicher Mitarbeiter Museum der Arbeit und Dr. Helgo Meyer-Hamme, Internist und engagiert bei Ärzte für die Dritte Welt
Kinderarbeit – Kinderspiel
So., 12. Februar 2012
Vortrag, Prof. Dr. Hermann Bausinger, Volkskundler und Germanist, Direktor des Ludwig Uhland Instituts an der Universität Tübingen
Kinder brauchen Arbeit – aber welche?
So., 19. Februar 2012
Podiumsdiskussion mit
Maria von Welser, stellv. Vorsitzende UNICEF Deutschland,
Dr. Klaus Mehrens, IG Metall,
Dr. Jan-Uwe Rogge,
Dr. Helgo Meyer-Hamme,
Moderation: Sabine Rheinhold (früher: NDR, „Markt im Dritten“)
Eintritt jeweils 4,- Euro,
Kombiticket 12,- Euro für alle vier Veranstaltungen,
Beginn jeweils um 15.30 Uhr
Abb.: Kinderarbeit auf einem Müllberg in Kalkutta. Foto: Helgo Meyer-Hamme, 2010.
Veranstaltungsort
- Ort:
- Museum der Arbeit - Website
- Straße:
- Wiesendamm 3
- PLZ:
- 22305
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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