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Veranstaltung
- Titel:
- Facebook - Milliardengeschäft Freundschaft
- Wann:
- 08.02.2012 20.00 Uhr
- Wo:
- Abaton Kino - Hamburg
- Kategorie:
- Film
Beschreibung
Das System „Facebook“: Exklusiv-Interview Mit Mark Zuckerberg
NDR-Dokumentarfilm von Anika Giese und Svea Eckert. Kinopremiere mit den Regisseurinnen
Für mehr als 800 Millionen Menschen weltweit gehört Facebook zum Alltag. Auch jeder vierte Deutsche ist „drin". Facebook machte damit im Jahr 2011 geschätzt mehr als vier Milliarden US-Dollar Umsatz. „Unsere Mission ist es, aus der Welt einen besseren Ort zu machen, indem wir offener und vernetzter werden", so der 27-jährige Firmengründer Mark Zuckerberg in einem Exklusiv-Interview für die Dokumentation „Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft“. Doch hinter dem so nützlich scheinenden sozialen Netzwerk steckt auch der derzeit aggressivste Datensammler im Internet.
Svea Eckert, Anika Giese und Charles Miller erklären in der NDR-Produktion, die in Zusammenarbeit mit der BBC entstand, wie das Milliardengeschäft mit der Freundschaft funktioniert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Facebook sein Geld verdient und was im Hintergrund mit den Nutzerdaten geschieht.
Hauptfiguren des Films sind neben dem Firmengründer Mark Zuckerberg zwei deutsche Facebook-Nutzer. Der 35-jährige Thomas Stieglitz ist Restaurantbesitzer an der Ostsee: „Bin ich eine Ware? Nein. Ich bin ein Mensch, der Daten zur Verfügung stellt". Die 17-jährige Franciska aus der Großstadt ist dauerhaft online. Sie möchte wissen, „was mit meinen privaten Sachen so gemacht wird.“
Um das zu verstehen, gewährt Zuckerberg einen exklusiven Einblick in seine Arbeit in der Konzernzentrale in Palo Alto in Kalifornien. Der ehemalige Harvard-Student verrät ein Geheimnis Facebooks: Er hat sein soziales Netzwerk nicht nur auf Technik, sondern vor allem auf psychologischen Konzepten aufgebaut. Marketingexpertin und Geschäftsführerin Sheryl Sandberg spricht über das Geschäftsmodell: „Der Nutzer findet auf Facebook Produkte, von denen er noch nicht weiß, dass er sie überhaupt braucht.“ Die eigentlichen Kunden von Facebook sind nicht die Nutzer, die ihre Fotos und Kommentare zu Verfügung stellen,
sondern Werbeagenturen und Konzerne – schließlich sorgen sie für den erwarteten Milliardengewinn.
Private Daten als Firmenkapital – immer wieder sorgt das US-Unternehmen in Deutschland für hitzige Datenschutzdebatten. Was liest Facebook eigentlich alles mit? Thilo Weichert, Datenschützer aus Schleswig-Holstein, weist seit Jahren auf die Sammelwut des Unternehmens hin: „Facebook ist sehr aggressiv auf dem Markt und ignoriert bisher deutsches und europäisches Datenschutzrecht. Ich habe das Gefühl, Facebook hat sein Geschäftsmodell ausgebreitet, ohne sich um rechtliche Anforderungen zu kümmern.“
Eine brisante Aussage, gerade auch vor dem Hintergrund des erwarteten Börsengangs von Facebook. Warum wird eigentlich so viel gesammelt und was bedeutet es, wenn das Imperium an Anleger aufgeteilt wird? Investoren, Strategen und Geheimdienste träumen von beinahe unbegrenzten Möglichkeiten, die Daten von 800 Millionen Menschen für ihre eigenen Interessen zu nutzen.
NDR-Dokumentarfilm von Anika Giese und Svea Eckert. Kinopremiere mit den Regisseurinnen
Für mehr als 800 Millionen Menschen weltweit gehört Facebook zum Alltag. Auch jeder vierte Deutsche ist „drin". Facebook machte damit im Jahr 2011 geschätzt mehr als vier Milliarden US-Dollar Umsatz. „Unsere Mission ist es, aus der Welt einen besseren Ort zu machen, indem wir offener und vernetzter werden", so der 27-jährige Firmengründer Mark Zuckerberg in einem Exklusiv-Interview für die Dokumentation „Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft“. Doch hinter dem so nützlich scheinenden sozialen Netzwerk steckt auch der derzeit aggressivste Datensammler im Internet.
Svea Eckert, Anika Giese und Charles Miller erklären in der NDR-Produktion, die in Zusammenarbeit mit der BBC entstand, wie das Milliardengeschäft mit der Freundschaft funktioniert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Facebook sein Geld verdient und was im Hintergrund mit den Nutzerdaten geschieht.
Hauptfiguren des Films sind neben dem Firmengründer Mark Zuckerberg zwei deutsche Facebook-Nutzer. Der 35-jährige Thomas Stieglitz ist Restaurantbesitzer an der Ostsee: „Bin ich eine Ware? Nein. Ich bin ein Mensch, der Daten zur Verfügung stellt". Die 17-jährige Franciska aus der Großstadt ist dauerhaft online. Sie möchte wissen, „was mit meinen privaten Sachen so gemacht wird.“
Um das zu verstehen, gewährt Zuckerberg einen exklusiven Einblick in seine Arbeit in der Konzernzentrale in Palo Alto in Kalifornien. Der ehemalige Harvard-Student verrät ein Geheimnis Facebooks: Er hat sein soziales Netzwerk nicht nur auf Technik, sondern vor allem auf psychologischen Konzepten aufgebaut. Marketingexpertin und Geschäftsführerin Sheryl Sandberg spricht über das Geschäftsmodell: „Der Nutzer findet auf Facebook Produkte, von denen er noch nicht weiß, dass er sie überhaupt braucht.“ Die eigentlichen Kunden von Facebook sind nicht die Nutzer, die ihre Fotos und Kommentare zu Verfügung stellen,
sondern Werbeagenturen und Konzerne – schließlich sorgen sie für den erwarteten Milliardengewinn.
Private Daten als Firmenkapital – immer wieder sorgt das US-Unternehmen in Deutschland für hitzige Datenschutzdebatten. Was liest Facebook eigentlich alles mit? Thilo Weichert, Datenschützer aus Schleswig-Holstein, weist seit Jahren auf die Sammelwut des Unternehmens hin: „Facebook ist sehr aggressiv auf dem Markt und ignoriert bisher deutsches und europäisches Datenschutzrecht. Ich habe das Gefühl, Facebook hat sein Geschäftsmodell ausgebreitet, ohne sich um rechtliche Anforderungen zu kümmern.“
Eine brisante Aussage, gerade auch vor dem Hintergrund des erwarteten Börsengangs von Facebook. Warum wird eigentlich so viel gesammelt und was bedeutet es, wenn das Imperium an Anleger aufgeteilt wird? Investoren, Strategen und Geheimdienste träumen von beinahe unbegrenzten Möglichkeiten, die Daten von 800 Millionen Menschen für ihre eigenen Interessen zu nutzen.
Veranstaltungsort
- Ort:
- Abaton Kino - Website
- Straße:
- Allendeplatz 3
- PLZ:
- 20146
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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