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Veranstaltung
- Titel:
- Till Leeser: "Fotografie"
- Wann:
- 05.02.2012 - 19.02.2012
- Wo:
- Kunstforum Markert - Hamburg
- Kategorie:
- Fotografie
Beschreibung
Der in Hamburg lebende Fotograf zeigt eine Auswahl von Fotowerken aus den letzten Jahrzehnten. Leeser gehört zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands und studierte an der Folkwang Schule in Essen bei Otto Steinert.
"Ganz gleich, ob ich die aktuellen Arbeiten von Till Leeser betrachte oder seine Fotografie aus den 1970er- und 80er-Jahren: es gibt einen zentralen Ansatz in seiner Interpretation, wie er sieht und wie er dies mit der Kamera ausdrückt.
Er nimmt die vor ihm liegende Situation sehr grafisch wahr, bis hin zur totalen Verfremdung, gleich ob Straßenszene, Schattengebilde, Plastikabfall oder die Natur.
Es entstehen Fotografien, die in ihrer Abstraktion gleichzeitig eine große Dichte entwickeln. Und dabei entdecke ich die Weiterführung dessen – mit zeitgenössischen, digitalen Mitteln – was in den 50er-Jahren Merkmal der „subjektiven Fotografie“ war – vereinfacht gesagt - grafische Wirkung
durch Reduktion. Otto Steinert, bei dem Till Leeser studierte, hat seine Spuren hinterlassen.
Otto Steinert drückte das 1952 im Vorwort des Ausstellungskatalogs zum Thema „Subjektive Fotografie“ treffend aus: „Nur eine experimentell eingestellte Fotografie wird Möglichkeiten ermitteln können, die zur Formung unseres Sichterlebnisses im Bild geeignet sind.“
Selbst wenn man im ersten Moment die Aufnahmen von Grasstücken oder Bäumen vielleicht als dekorativ wahrnehmen könnte, wird man beim intensiveren sich damit Befassen ganz andere Eindrücke gewinnen und in eine „reale“ Phantasiewelt“ mitgenommen. Es liegt am Betrachter, wie weit er sich auf das Seherlebnis einlässt. Dass die Fotografien dabei ganz unterschiedliche Empfindungen auslösen, hat natürlich mit dem persönlichem Temperament und Erfahrungen zu tun. Ich finde es eine große Bereicherung –vergleichbar mit der zeitgenössischen Musik, die man ohne Voreingenommenheit auch viel intensiver genießen kann." Erma Schmidt-Stärz, Hamburg.
Eröffnung: 4.2.2012 um 16 Uhr
Abb.: Till Leeser - Selbstportrait als Schatten
"Ganz gleich, ob ich die aktuellen Arbeiten von Till Leeser betrachte oder seine Fotografie aus den 1970er- und 80er-Jahren: es gibt einen zentralen Ansatz in seiner Interpretation, wie er sieht und wie er dies mit der Kamera ausdrückt.
Er nimmt die vor ihm liegende Situation sehr grafisch wahr, bis hin zur totalen Verfremdung, gleich ob Straßenszene, Schattengebilde, Plastikabfall oder die Natur.
Es entstehen Fotografien, die in ihrer Abstraktion gleichzeitig eine große Dichte entwickeln. Und dabei entdecke ich die Weiterführung dessen – mit zeitgenössischen, digitalen Mitteln – was in den 50er-Jahren Merkmal der „subjektiven Fotografie“ war – vereinfacht gesagt - grafische Wirkung
durch Reduktion. Otto Steinert, bei dem Till Leeser studierte, hat seine Spuren hinterlassen.
Otto Steinert drückte das 1952 im Vorwort des Ausstellungskatalogs zum Thema „Subjektive Fotografie“ treffend aus: „Nur eine experimentell eingestellte Fotografie wird Möglichkeiten ermitteln können, die zur Formung unseres Sichterlebnisses im Bild geeignet sind.“
Selbst wenn man im ersten Moment die Aufnahmen von Grasstücken oder Bäumen vielleicht als dekorativ wahrnehmen könnte, wird man beim intensiveren sich damit Befassen ganz andere Eindrücke gewinnen und in eine „reale“ Phantasiewelt“ mitgenommen. Es liegt am Betrachter, wie weit er sich auf das Seherlebnis einlässt. Dass die Fotografien dabei ganz unterschiedliche Empfindungen auslösen, hat natürlich mit dem persönlichem Temperament und Erfahrungen zu tun. Ich finde es eine große Bereicherung –vergleichbar mit der zeitgenössischen Musik, die man ohne Voreingenommenheit auch viel intensiver genießen kann." Erma Schmidt-Stärz, Hamburg.
Eröffnung: 4.2.2012 um 16 Uhr
Abb.: Till Leeser - Selbstportrait als Schatten
Veranstaltungsort
- Ort:
- Kunstforum Markert - Website
- Straße:
- Droopweg 31
- PLZ:
- 20537
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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