Events – gehen und genießen
Veranstaltung
- Titel:
- Friedrich Eigner: „Election. Pigment und Öl auf Glas“
- Wann:
- 24.11.2011 - 29.02.2012
- Wo:
- Ute Claussen Galerie II - Hamburg
- Kategorie:
- Bildende Kunst
Beschreibung
Vom Gestern ins Heute
Die Historie ist immer auch Gegenwart in den Arbeiten von Friedrich Eigner. Vergangenes wie diesen Eindruck mit den Mitteln seiner Kunst in die Gegenwart zu transportieren, das ist Eigners Absicht. So erging es dem Maler aus Salzburg mit einigen der Werke, die in der Hamburger Ute Claussen Galerie II zu sehen sind: „Mir geht es um neue Wahrnehmungsgewohnheiten und nicht um die alten mit neuen Mitteln. Mir geht es um die Überlagerung der Strukturen, welche sich für mich als Strukturen und Strukturschatten beschreiben, und nicht um das Einpassen der Form in einen Hintergrund.“ Angeregt wurde Eigner auch durch die Erinnerung an jenes kräftige Rot-Pigment der Wiener Firma Kaspar & Co., die 1998, gut 100 Jahre nach ihrer Gründung, in Konkurs ging.
Friedrich Eigner wurde 1948 in Salzburg geboren. Bevor er sich der Malerei widmete, studierte er Philosophie. Für sein Nachdenken über das Leben hat der österreichische Künstler damit seine individuelle Ausdrucksform gefunden, denn Malen ist für ihn die kreative Form der Philosophie: „Meine Kunst ist konkret – Ausdruck des menschlichen Geistes. Es geht mir nicht um einen Versuch, mich von der Natur zu distanzieren, Gegenstände und Gestalten auf ein Muster oder Ornament zu reduzieren. Vielmehr sollten meine Gefühle intellektuelle, philosophische Inhalte erzeugen. Oft leben wir in Bildern, die keine Eindeutigkeit haben, die aus Überblendungen bestehen und auf welche die Menschen unterschiedlich reagieren. Ich mag diese Bilder und lebe auch darin.“
Eigner feierte seine ersten Erfolge mit Aquarellen und Ölbildern, bevorzugt mit Motiven aus Venedig und der Toskana. 1986 gründete er mit dem venezianischen Graphiker Roberto Mazzetto die „Stamparia del Tintoretto“ in der Lagunenstadt. Aufenthalte in New York und die Anmietung eines Ateliers dort öffneten Eigner Anfang der 90er-Jahre eine neue Sicht der Dinge: Er entwickelte sich weg von der gegenständlichen Malerei in Richtung einer abstrakten Reduktion. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen entstanden die so genannten „Strukturschatten-Bilder“ mit Öl auf Glas, bei der die Schichtlinien plastisch erkennbar sind und so einen bleibenden Eindruck vom kreativen Entstehungsprozess vermitteln. Ist hier ein Strich einmal gezogen, kann er – wie bei der Herstellung einer Lithographie - nicht mehr verändert werden. Eigner: „Die Aussage bedingt Form, Inhalt bedingt Form, Leere ist ein Thema.“
Im Laufe seiner internationalen Karriere hat der kosmopolitische Künstler, der in Salzburg, Venedig und New York lebt und arbeitet, seine Arbeiten in mehr als 120 Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem in Rio de Janeiro, Lyon, Venedig, New
York, Wien, Hamburg oder München.
Öffnungszeiten: montags und mittwochs 17-19 Uhr sowie nach Vereinbarung
Die Historie ist immer auch Gegenwart in den Arbeiten von Friedrich Eigner. Vergangenes wie diesen Eindruck mit den Mitteln seiner Kunst in die Gegenwart zu transportieren, das ist Eigners Absicht. So erging es dem Maler aus Salzburg mit einigen der Werke, die in der Hamburger Ute Claussen Galerie II zu sehen sind: „Mir geht es um neue Wahrnehmungsgewohnheiten und nicht um die alten mit neuen Mitteln. Mir geht es um die Überlagerung der Strukturen, welche sich für mich als Strukturen und Strukturschatten beschreiben, und nicht um das Einpassen der Form in einen Hintergrund.“ Angeregt wurde Eigner auch durch die Erinnerung an jenes kräftige Rot-Pigment der Wiener Firma Kaspar & Co., die 1998, gut 100 Jahre nach ihrer Gründung, in Konkurs ging.
Friedrich Eigner wurde 1948 in Salzburg geboren. Bevor er sich der Malerei widmete, studierte er Philosophie. Für sein Nachdenken über das Leben hat der österreichische Künstler damit seine individuelle Ausdrucksform gefunden, denn Malen ist für ihn die kreative Form der Philosophie: „Meine Kunst ist konkret – Ausdruck des menschlichen Geistes. Es geht mir nicht um einen Versuch, mich von der Natur zu distanzieren, Gegenstände und Gestalten auf ein Muster oder Ornament zu reduzieren. Vielmehr sollten meine Gefühle intellektuelle, philosophische Inhalte erzeugen. Oft leben wir in Bildern, die keine Eindeutigkeit haben, die aus Überblendungen bestehen und auf welche die Menschen unterschiedlich reagieren. Ich mag diese Bilder und lebe auch darin.“
Eigner feierte seine ersten Erfolge mit Aquarellen und Ölbildern, bevorzugt mit Motiven aus Venedig und der Toskana. 1986 gründete er mit dem venezianischen Graphiker Roberto Mazzetto die „Stamparia del Tintoretto“ in der Lagunenstadt. Aufenthalte in New York und die Anmietung eines Ateliers dort öffneten Eigner Anfang der 90er-Jahre eine neue Sicht der Dinge: Er entwickelte sich weg von der gegenständlichen Malerei in Richtung einer abstrakten Reduktion. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen entstanden die so genannten „Strukturschatten-Bilder“ mit Öl auf Glas, bei der die Schichtlinien plastisch erkennbar sind und so einen bleibenden Eindruck vom kreativen Entstehungsprozess vermitteln. Ist hier ein Strich einmal gezogen, kann er – wie bei der Herstellung einer Lithographie - nicht mehr verändert werden. Eigner: „Die Aussage bedingt Form, Inhalt bedingt Form, Leere ist ein Thema.“
Im Laufe seiner internationalen Karriere hat der kosmopolitische Künstler, der in Salzburg, Venedig und New York lebt und arbeitet, seine Arbeiten in mehr als 120 Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem in Rio de Janeiro, Lyon, Venedig, New
York, Wien, Hamburg oder München.
Öffnungszeiten: montags und mittwochs 17-19 Uhr sowie nach Vereinbarung
Veranstaltungsort
- Ort:
- Ute Claussen Galerie II - Website
- Straße:
- Jürgensallee 53a (Am Klein Flottbeker Bahnhof)
- PLZ:
- 22609
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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