Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 752 Gäste online

Neue Kommentare

B.F.Schwarze zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo, Frau Lampert,
leider gibt es nicht ...

Angela zu „The Square”. Oder das Zeitalter des Misstrauens: Oh, dann Danke für den Lang-Spoiler - da muss ja...
Eva-Maria Reinders zu Opernstars auf der Leinwand – die Met-Saison im Kino: 14.10.17
ich habe schon mehrere Aufführun...

Constanze Rüttger zu Film Festival Cologne 2017: Einiges Bekanntes, einiges Brandneues: Ich habe bereits alle 6 Folgen von 'Broken' mit S...
Tim of Fonland zu „Tom of Finland” – Revolutionär schwuler Ästhetik: Ich habe geweint, dann gelacht und zum Ende wiede...

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Theater - Tanz

Das Houston Ballet in Hamburg

Drucken
(103 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 07. Juli 2015 um 10:10 Uhr
Das Houston Ballet in Hamburg 4.4 out of 5 based on 103 votes.
Das Houston Ballet in Hamburg

Nach Weltstar Diana Vishneva, der technisch stupenden und unerhört selbstbewussten Tatjana in John Neumeiers gleichnamiger Fassung von „Eugen Onegin“, steht den 41. Hamburger Ballett-Tagen heute und morgen ein weiter Höhepunkt bevor: Das Gastspiel des Houston Ballets.

Wer Houston hört, denkt an das NASA-Kontrollzentrum, vielleicht noch an Öl und den riesigen Seehafen. Dabei hat die viertgrößte Metropole der USA viel mehr zu bieten als Raumfahrt und Wirtschaft. „Eine der besten Compagnien Amerikas“, beispielsweise, wie die New York Times schreibt. Nun sind die Texaner zum ersten Mal in Deutschland: Auf persönliche Einladung von John Neumeier stellen sie bei den diesjährigen 41. Hamburger Ballett-Tagen drei Choreographien von Stanton Welch vor.

Seit Neumeier vergangenen September in Houston seinen „Sommernachtstraum“ einstudierte, schwärmt Hamburgs Ballett-Chef von der Energie, Vielseitigkeit und technischen Brillanz der texanischen Compagnie.

Gegründet 1969 unter der Leitung von Nana Popova, einer ehemaligen Tänzerin des Ballet Russe de Monte Carlo, umfasst die fünftgrößte Compagnie der USA heute 55 Tänzer und Tänzerinnen und wird seit 2003 von dem Australier Stanton Welch geleitet. Welch seine Tanzlaufbahn mit 17 Jahren in Melbourne, tanzte als Principal Dancer beim Australian Ballet und arbeitete während dieser Zeit mit international renommierten Choreografen wie Jiri Kylian und Maurice Béjart zusammen. Anfang der 90er Jahre begann er selbst zu choreographieren und schuf seither zahlreiche Werke, insbesondere für das Australian Ballet und amerikanische Compagnien, aber auch für das Royal Danish Ballet, das Birmingham Royal Ballet und das Moskauer Tanz-Theater.

In der Hamburgischen Staatsoper werden nun drei jeweils halbstündige Werke zu sehen sein: „Tapestry“, „Maninyas“ und „Velocity“.
Bei „Tapestry“, auf Deutsch Wandteppich, ließ sich Welch von dem Foto eines türkischen Webstuhls und Mozarts Violinkonzert Nr. 5 inspirieren. Eine Ballett-Compagnie, so der gebürtige Australier, sei mit den Fäden eines Webstuhls zu vergleichen. Die unterschiedlichen Typen und Körper werden miteinander zu einem Gesamtbild verwoben.
Das zweite Stück „Maninyas“ umkreist in einem Mix aus Klassik und zeitgenössischem Tanz den Öffnungsprozess innerhalb einer Beziehung. Wie eine Zwiebel, Schicht um Schicht lassen die Tanzenden ihre physischen und psychischen Hüllen fallen, um sich dem Gegenüber schließlich schutzlos preiszugeben.
In „Velocity“ schließlich spielt der Choreograph mit der Geschwindigkeit und Beweglichkeit des Klassischen Balletts. Acht Tänzer und acht Tänzerinnen loten hier die Grenze ihrer Technik und Leistungsfähigkeit aus.

Houston Ballet: Tapestry / Maninyas / Velocity
Choreografien von Stanton Welch
APESTRY (2012)
MUSIK: Wolfgang Amadeus Mozart
CHOREOGRAFIE: Stanton Welch
KOSTÜME: Holly Hynes
LICHT: Lisa J. Pinkham

MANINYAS (1996)
MUSIK: Ross Edwards
CHOREOGRAFIE: Stanton Welch
KOSTÜME: Stanton Welch
LICHT: Lisa J. Pinkham

VELOCITY (2003)
MUSIK: Michael Torke
CHOREOGRAFIE: Stanton Welch
BÜHNENBILD UND KOSTÜME: Kandis Cook
LICHT: Francis Croese

Im Großen Haus der Hamburgischen Staatsoper am 7.und 8. Juli 2015 | 19.30 Uhr.
Karten unter (040) 3568 68 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Weitere Informationen


Abbildungsnachweis:
Header: Velocity. Foto: Hamburgische Staatsoper

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Theater & Tanz > Das Houston Ballet in Hamburg

Mehr auf KulturPort.De

Matthias Schriefl mit Shreefpunk plus Bigband: Europa
 Matthias Schriefl mit Shreefpunk plus Bigband: Europa



Das Thema „Europa“ mit einem Wiener Schnitzel zu beginnen und dann auch noch mit einem schlecht schmeckenden, ist allein schon Punk. Shreefpunk ist aber wede [ ... ]



Kopf-Hörer 17 – Sammlung im Herbst
 Kopf-Hörer 17 – Sammlung im Herbst



Ein erstaunliches, packendes Violin-Debüt von Noa Wildschut, melancholische Pavanen für Gambe, Laute und Emma Kirkby, frappierende 600 Jahre junge Neutöner mi [ ... ]



Neues Zentrum für zeitgenössische Kunst im Baltikum
 Neues Zentrum für zeitgenössische Kunst im Baltikum



2021 wird in Riga das erste Museum für Gegenwartskunst in Lettland und somit ein neues Zentrum für zeitgenössische Kunst im Baltikum eröffnet. Als ehemalige  [ ... ]



Das ist Hamburg! 10. Spielzeit im Hansa-Theater: Magie, Charme, Eleganz
 Das ist Hamburg! 10. Spielzeit im Hansa-Theater: Magie, Charme, Eleganz



Man musste wirklich zwei Mal hinsehen, um sie zu erkennen: Als Bob-Marley-Verschnitte, mit langen, schwarzen Dreadlocks, grün-gelb-rot gestreiften Mützen und r [ ... ]



Hudson (Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski, John Scofield): Hudson
 Hudson (Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski, John Scofield): Hudson



Unter dem Bandnamen „Hudson” haben sich mit Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski und John Scofield vier großmächtige Jazzmusiker zusammengetan, d [ ... ]



„The Square”. Oder das Zeitalter des Misstrauens
 „The Square”. Oder das Zeitalter des Misstrauens



Ein Museum ist der perfekte Tatort, doch in Ruben Östlunds Film „The Square” steht weniger der Kulturbetrieb als Jahrmarkt der Eitelkeiten am Pranger sonder [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.