Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 767 Gäste online

Neue Kommentare

Herby Neubacher zu Mahlers Achte: Erlösung nicht wirklich garantiert: Faellt einem ein - nicht schoen aber laut. Es leb...
Marion Sörensen zu Unsere 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg: Ich kann der Vorrednerin nur intensiv beipflichte...
Dirk Lübben zu Gezeitenkonzerte – Musik-Festival in Ostfriesland: Sturm und Klang: Ein schöner Artikel, der Lust macht, dieses Fest...
Some dude from north of the river zu „Gimme Danger” – Liebeserklärung an Iggy Pop & The Stooges: Das klingt wunderbar. Den Film werde ich mir ganz...
Lena Baal zu Unsere 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg: Super unterhaltsamer, informativer Artikel, in de...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


Theater - Tanz

Das Houston Ballet in Hamburg

Drucken
(103 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 07. Juli 2015 um 10:10 Uhr
Das Houston Ballet in Hamburg 4.4 out of 5 based on 103 votes.
Das Houston Ballet in Hamburg

Nach Weltstar Diana Vishneva, der technisch stupenden und unerhört selbstbewussten Tatjana in John Neumeiers gleichnamiger Fassung von „Eugen Onegin“, steht den 41. Hamburger Ballett-Tagen heute und morgen ein weiter Höhepunkt bevor: Das Gastspiel des Houston Ballets.

Wer Houston hört, denkt an das NASA-Kontrollzentrum, vielleicht noch an Öl und den riesigen Seehafen. Dabei hat die viertgrößte Metropole der USA viel mehr zu bieten als Raumfahrt und Wirtschaft. „Eine der besten Compagnien Amerikas“, beispielsweise, wie die New York Times schreibt. Nun sind die Texaner zum ersten Mal in Deutschland: Auf persönliche Einladung von John Neumeier stellen sie bei den diesjährigen 41. Hamburger Ballett-Tagen drei Choreographien von Stanton Welch vor.

Seit Neumeier vergangenen September in Houston seinen „Sommernachtstraum“ einstudierte, schwärmt Hamburgs Ballett-Chef von der Energie, Vielseitigkeit und technischen Brillanz der texanischen Compagnie.

Gegründet 1969 unter der Leitung von Nana Popova, einer ehemaligen Tänzerin des Ballet Russe de Monte Carlo, umfasst die fünftgrößte Compagnie der USA heute 55 Tänzer und Tänzerinnen und wird seit 2003 von dem Australier Stanton Welch geleitet. Welch seine Tanzlaufbahn mit 17 Jahren in Melbourne, tanzte als Principal Dancer beim Australian Ballet und arbeitete während dieser Zeit mit international renommierten Choreografen wie Jiri Kylian und Maurice Béjart zusammen. Anfang der 90er Jahre begann er selbst zu choreographieren und schuf seither zahlreiche Werke, insbesondere für das Australian Ballet und amerikanische Compagnien, aber auch für das Royal Danish Ballet, das Birmingham Royal Ballet und das Moskauer Tanz-Theater.

In der Hamburgischen Staatsoper werden nun drei jeweils halbstündige Werke zu sehen sein: „Tapestry“, „Maninyas“ und „Velocity“.
Bei „Tapestry“, auf Deutsch Wandteppich, ließ sich Welch von dem Foto eines türkischen Webstuhls und Mozarts Violinkonzert Nr. 5 inspirieren. Eine Ballett-Compagnie, so der gebürtige Australier, sei mit den Fäden eines Webstuhls zu vergleichen. Die unterschiedlichen Typen und Körper werden miteinander zu einem Gesamtbild verwoben.
Das zweite Stück „Maninyas“ umkreist in einem Mix aus Klassik und zeitgenössischem Tanz den Öffnungsprozess innerhalb einer Beziehung. Wie eine Zwiebel, Schicht um Schicht lassen die Tanzenden ihre physischen und psychischen Hüllen fallen, um sich dem Gegenüber schließlich schutzlos preiszugeben.
In „Velocity“ schließlich spielt der Choreograph mit der Geschwindigkeit und Beweglichkeit des Klassischen Balletts. Acht Tänzer und acht Tänzerinnen loten hier die Grenze ihrer Technik und Leistungsfähigkeit aus.

Houston Ballet: Tapestry / Maninyas / Velocity
Choreografien von Stanton Welch
APESTRY (2012)
MUSIK: Wolfgang Amadeus Mozart
CHOREOGRAFIE: Stanton Welch
KOSTÜME: Holly Hynes
LICHT: Lisa J. Pinkham

MANINYAS (1996)
MUSIK: Ross Edwards
CHOREOGRAFIE: Stanton Welch
KOSTÜME: Stanton Welch
LICHT: Lisa J. Pinkham

VELOCITY (2003)
MUSIK: Michael Torke
CHOREOGRAFIE: Stanton Welch
BÜHNENBILD UND KOSTÜME: Kandis Cook
LICHT: Francis Croese

Im Großen Haus der Hamburgischen Staatsoper am 7.und 8. Juli 2015 | 19.30 Uhr.
Karten unter (040) 3568 68 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Weitere Informationen


Abbildungsnachweis:
Header: Velocity. Foto: Hamburgische Staatsoper

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Theater & Tanz > Das Houston Ballet in Hamburg

Mehr auf KulturPort.De

Daniel Behle: Hamburger Jung und Ausnahme-Tenor
 Daniel Behle: Hamburger Jung und Ausnahme-Tenor



In der Elbphilharmonie singt er den Loge im „Rheingold“, in Bayreuth den David in „Die Meistersinger von Nürnberg“. Gerade hat er ei [ ... ]



Kopf-Hörer 15: Bach
 Kopf-Hörer 15: Bach



Neues vom Planeten Bach: Dass sein Wohltemperiertes Klavier dereinst auf einem Akkordeon gespielt würde, und dann noch so grandios, wie Mie Miki das tut – [ ... ]



Sybille Homann – Glasdesign aus Hamburg St. Pauli
 Sybille Homann – Glasdesign aus Hamburg St. Pauli



„An die Flasche geraten und hängengeblieben“ – so fasst Sybille Homann ihre Biografie zusammen und meint es damit durchaus ernst. Die gebürti [ ... ]



„Nocturama”. Wenn Anarchie zu unwiderstehlicher Ästhetik mutiert
 „Nocturama”. Wenn Anarchie zu unwiderstehlicher Ästhetik mutiert



Bertrand Bonellos Leinwand-Epos „Nocturama” ist überwältigend schön und zutiefst verstörend. Die Reaktion bei Kritikern wie Publi [ ... ]



Endless: Lost Lake
 Endless: Lost Lake



Die französischen Musiker David Haudrechy (Saxophon) und Grégoire Aguilar (Piano) gehen mit ihrem neuen Album „Lost Lake“ auf eine kontemplative Re [ ... ]



Hamburger Kammeroper glänzt mit zwei Wahnsinnsopern
 Hamburger Kammeroper glänzt mit zwei Wahnsinnsopern



Zwei verrückte Menschen am Rand des Abgrunds. Unrettbar verloren die eine, sicher aufgefangen in einer reißfesten Liebe der andere. Zwei Einakter von  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.