Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 772 Gäste online

Neue Kommentare

Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...
Elisabeth Warken zu Gurre-Lieder in der Elbphilharmonie: Zu wenig Vertrauen in die leisen Töne: Die Kritik zu den Sängern kann ich nicht ganz ve...

Anzeige

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Musik

Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedischen Band ODDJOB

Drucken
(96 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Freitag, den 30. April 2010 um 12:34 Uhr
Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedischen Band ODDJOB 4.4 out of 5 based on 96 votes.
Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedischen Band ODDJOB

Ein ungewöhnlicher Ort für ein Interview: Die fünf Musiker der schwedischen Jazzband Oddjob haben sich in der Offiziersmesse der „Cap San Diego“ versammelt, die seit vielen Jahren im Hamburger Hafen liegt.

Abends werden sie ein kleines Vorschaukonzert für das ELBJAZZ Festival im „River-Kasematten“ geben, jetzt reden sie über ihre musikalische Arbeit und neue CD „Clint“, für die sie Musik aus Clint-Eastwood-Filmen neu arrangiert haben. Für dieses Projekt haben sie, wie üblich, viel improvisiert. Denn sie mögen keine festgefahrenen Strukturen.
 


Dagmar Leischow (DL): Ihre Band heißt Oddjob. Warum haben Sie sich für einen derart ausgefallenen Namen entschieden?

Janne Robertson (JR): Gewiss klingt dieses Wort zunächst seltsam. Andererseits hat es einen hohen Wiedererkennungswert. Wer es einmal gehört hat, der wird sich stets daran erinnern.
Per Johansson (PJ): Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir uns Oddjob genannt haben. Dieser Begriff lässt keinerlei Rückschlüsse zu, ob wir Jazz, Pop oder Rock machen. Deswegen kann man unsere Musik nicht sofort kategorisieren. Das ist ein eindeutiges Plus, finde ich.

DL: Weil Sie sich nicht allein auf Jazz spezialisieren wollen?

Goran Kajfes (GK): Richtig. Anfangs waren unsere Songs sehr stark akustisch geprägt. Für unser „Clint“-Album haben wir unseren Sound allerdings erweitert. Das Keyboard wurde durch einen Synthesizer ersetzt. Und bei dem Stück „The Good, the Bad & the Ugly“ gibt es erstmals elektronische Schlagzeug-Elemente.

DL: Dieser Titel stammt aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“. Warum war er ein Muss für Ihre CD?

GK: Weil dieses Lied sehr, sehr bekannt ist, wollten wir es ursprünglich gar nicht aufnehmen. Einzig unser Bassist Peter hat sich von Anfang an für diesen Klassiker stark gemacht.
Peter Forss (PF): Ich hatte die Idee, „The Good, the Bad & the Ugly“ mit einem Techno-Beat ein wenig zu abstrahieren, bevor dann Trompete und Saxofon das Leitmotiv aufnehmen. Es ist ja wie ein Erkennungssignal, das die Zuhörer gerade live mitreißt.

DL: Ennio Morricone hat das berühmte Thema komponiert. Was halten Sie von seinen Werken?

GK: Es gefällt mir, dass er seinen ganz eigenen Stil hat. Mit seiner Musik erzeugt er stets stimmungsvolle Atmosphären. Das ist uns übrigens auch wichtig, wenn wir eigene Songs schreiben. Bei uns stehen grundsätzlich die Emotionen, die Stimmung im Vordergrund.

DL: Welchen Stellenwert hat das Improvisieren für Ihre Arbeit?

Daniel Karlsson (DK): Einen sehr hohen. Musik entsteht bei uns nicht daheim im stillen Kämmerlein. Wir arbeiten wirklich im Kollektiv. Wir diskutieren viel, improvisieren und proben drei Monate, bevor wir ein Album aufnehmen.
PJ: Trotzdem kann es passieren, dass sich eine Nummer im Studio plötzlich in eine völlig andere Richtung entwickelt. Vielleicht spiele ich spontan Piccoloflöte, obwohl das nie geplant war.


 

Home > Blog > Musik > Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedi...

Mehr auf KulturPort.De

Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien
 Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien



Es gibt sie noch, die wundersamen Glücksmomente im Theater, die gestandene Kritiker (und Kritikerinnen) mit großen Augen dasitzen und staunen lassen wie Kinder [ ... ]



Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“
 Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“



Was für ein ungewöhnliches Stück! Eines? Nein: Was für drei ungewöhnliche Stücke – so intelligent, humorvoll und hintersinnig!
Mariano Pensottis „Lod [ ... ]



Vienna Vocal Consort: Nostre Dame
 Vienna Vocal Consort: Nostre Dame



Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“  [ ... ]



„Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit
 „Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit



Wie viel Tragik verkraftet ein Film in Zeiten von „Wonder Woman” oder „Atomic Blonde”? Tough ist angesagt, und viele Kritiker reagierten eher störrisch  [ ... ]



Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend
 Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend



Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales l [ ... ]



Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel
 Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel



Dass „die Tonkunst eine rührend-kurze Freude (ist), die aus dem Nichts entsteht und ins Nichts vergeht... eine kleine fröhliche Insel... die auf dem dunklen, [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.