Zum Anfang

Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 765 Gäste online

Neue Kommentare

Claus Friede zu „Paterson” – Die Poesie des Alltäglichen: Aber natürlich fällt Rockmusik darunter!
...

Ein Miltenberger in Eimsbüttel zu „Paterson” – Die Poesie des Alltäglichen: Ein neuer Film von Jim Jarmusch ist (zumindest f...
Didi Thureaux zu „Mapplethorpe: Look at the Pictures” – Die Rehabilitierung des Obszönen: Zensierte Fotos in der Bildergalerie? Hm......
Hans-Juergen Fink zu Großes Miau in der Staatsoper Hamburg: „Katze Ivanka“ nervt die Primadonna: Sehr geehrter Herr Matesic, da haben Sie natürli...
Peter Schmidt zu Hamburgs Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler gestorben: Zum Tod von Senatorin Barbara Kisseler

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


Musik

SilentMOD: Blank & Jones – Live at Kölner Dom

Drucken
(146 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Montag, den 08. August 2016 um 08:50 Uhr
SilentMOD: Blank & Jones – Live at Kölner Dom 4.8 out of 5 based on 146 votes.
SilentMOD Blank  Jones – Live at Kölner Dom

Es ist ein aufwendiges und mit zwei Jahren Vorbereitung ein vergleichbar lang entwickeltes Projekt, bei dem sich die Kölner Elektroniker „Blank & Jones“ eingebracht haben, mit dem Titel „DOM“.

Strandbars auf den Balearen, in Miami oder auf Norderney, eventuell im musealen Kontext, wären jene Orte an denen man ein derartiges Multimediaprojekt mit elektronischer Musik und Lichtinstallationen erwarten würde – nicht unbedingt im Kölner Dom, doch die Initiative kam aus dem kirchlichen Umfeld selbst.
Anlässlich der Projektidee „SilentMOD“ (SilEnT Mod ist übrigens eine Modifikation eines Computerspiels namens Wolfenstein) sprach das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln für diesen Sommer eine besondere Einladung aus. In Partnerschaft mit dem pastoraltheologische Institut „Zentrum für angewandte Pastoralforschung“ (ZAP) der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Blank & Jones wird „DOM“ anlässlich und während der Fachmesse „Gamescom“ vom 18. bis 20. August 2016 aufgeführt.

Seit 2009 pilgern die Jünger der digitalen Spielewelten nach Köln; mittlerweile kommen gut 380.000 von Ihnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in die Domstadt zur weltweit größten Messe seiner Art. „Junge Leute sind immer ein guter Grund, sich als guter Gastgeber zu präsentieren“, so Dompropst Gerd Bachner. „Und das gilt nicht nur für die Stadt Köln, sondern auch für die Hohe Domkirche.“ „Wir wollen für die Besucher den Dom erschließen und sie einladen, den Dom kennen zu lernen – und natürlich das, wofür der Dom steht. Deshalb wird es andere Öffnungszeiten als sonst geben, wir öffnen bis in die Nacht“, ergänzt Domdechant Msgr. Robert Kleine.

Das Projekt „SilentMOD“ ist Ausdruck dieser einladenden Haltung. Zu seiner Realisierung hat sich das Domkapitel den starken und inhaltlich bewanderten Partner der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum an seine Seite gestellt. Dessen Direktor Prof. Dr. Matthias Sellmann ist Berater der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz und ausgewiesener Spezialist für die Begegnung von Kirche und Populärkultur. Matthias Sellmann erklärt: „SilentMOD wird ein ganz besonderer Höhepunkt dieses Sommers sein. Wir sehen das beeindruckende Bauwerk des Kölner Domes mit den Augen jugendlicher Gamer. Für sie ist das Projekt. Sie sollen erkennen: Eine Kirche ist wie ein Server, ein Kraftpaket im Ruhemodus. Wenn Du ihn einschaltest, zeigt er Dir sein ganzes Potenzial.“ Und ein ganz anderes Potential...
Kaum vorstellbar ist, dass sich die Organisatoren eine platte Techno-Party in den weihevollen Raum geholt hätten. Vielmehr wurde von Anfang an intendiert, den Kirchenraum in seiner Architektur und seiner Würde zu bestärken. Mit Blank & Jones hat das ZAP eines der bekanntesten DJ-Duos der Gegenwart für das Projekt gewinnen können. Sie bleiben dabei ihrem Stil treu, lassen sich aber nach eigener Aussage von geistlicher Choralmusik genauso inspirieren wie von der Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098-1179), die als Universalgelehrte bis heute verehrt wird. Visuelle Inspiration ist für Blank & Jones und die Initiatoren ebenso das Gerhard Richter-Fenster des Domes, das aus 11.263 Farbquadraten in 72 Farben im Jahr 2007 fertiggestellt wurde.
Neben der für das Projekt eigens entwickelten und komponierten Musik, wird es parallel eine von der Ruhr-Universität Bochum entwickelte Lichtinstallation geben. Nicht nur der Innenraum ist einbezogen, der Außenraum, die Fassade des Doms soll es auch werden.

Blank & Jones: DOM
Kölner Dom, Domkloster 4, 50667 Köln
Öffnungszeiten: 18.-20. August 2016 zusätzlich zu den gewohnten Öffnungszeiten, nachts von 22:00 bis 02:00 Uhr.
Weitere Informationen:
ZAP

Blank & Jones: DOM
CD, ca. 77 Min.
Label: Soundcolours
LC 15651
VÖ: 19.08.2016
Weitere Informationen:

Blank & Jones
Soundcolours

YouTube-Video:
Blank & Jones - In Excelsis (snippet taken from DOM)


Abbildungsnachweis:
Header: Lichtinstallation. Foto: Rupert König 

01. Blank & Jones. Foto: © soundcolours
02. SilentMOD
03. Lichtinstallation. Foto: Rupert König
04. Kompositionsblatt (Quelle: Booklet)
05. Kölner Dom, Domkloster 4; Lichtspiel des Kirchenfensters von Gerhard Richter im Inneren des Domes (Quelle: Wikipedia CC BY-SA 3.0)
06. CD-Cover
07. Lichtinstallation. Foto: Rupert König
08. Veranstaltungsplakat.
alt

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Musik > SilentMOD: Blank & Jones – Live at Köl...

Mehr auf KulturPort.De

Christoph Spering musiziert ohne Dogma: Bach – Lutherkantaten
 Christoph Spering musiziert ohne Dogma: Bach – Lutherkantaten



Um die rechte Art, Johann Sebastian Bachs Kantaten aufzuführen, tobt seit Jahrzehnten fast ein Glaubenskrieg. Nun nimmt Christoph Spering den bevorstehenden 500 [ ... ]



„Marie Curie” – Das Innenleben eines Genies
 „Marie Curie” – Das Innenleben eines Genies



Mit ihrem Film „Marie Curie” zeigt Regisseurin Marie Noëlle die legendäre Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin von einer [ ... ]



Nikolai Astrup – Norwegen. Eine Entdeckung in der Kunsthalle Emden
 Nikolai Astrup – Norwegen. Eine Entdeckung in der Kunsthalle Emden



„Ich wollte mich in den rohen Farben Westnorwegens waschen, um mich von all dem zu reinigen, was ich von der Kunst anderer aufgenommen haben könnte, u [ ... ]



Teresa Präauer: „Oh Schimmi“
 Teresa Präauer: „Oh Schimmi“



Teresa Präauers erster Roman „Für den Herrscher aus Übersee“ wurde 2012 mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman „Joh [ ... ]



Johanna Elina: Belonging
 Johanna Elina: Belonging



Vier Jahre ist es her, da machte die finnische Sängerin mit Wohnsitz in Dänemark durch ihr Debütalbum auf sich aufmerksam. „Belonging“ ist nun das [ ... ]



„Ich, Daniel Blake” – Marktwirtschaft frisst Menschenwürde
 „Ich, Daniel Blake” – Marktwirtschaft frisst Menschenwürde



Ken Loach ist 80 Jahre alt und sein Kampfgeist ungebrochen. In „Ich, Daniel Blake” prangert der britische Regisseur den heimischen Sozialstaat an. Ak [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.