Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 2315 Gäste online

Neue Kommentare

tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...
Elisabeth Warken zu Gurre-Lieder in der Elbphilharmonie: Zu wenig Vertrauen in die leisen Töne: Die Kritik zu den Sängern kann ich nicht ganz ve...
Lothar zu „Axolotl Overkill”. Dialektik eines Enfant Terrible: Zugegeben ... ich fand das Buch recht grauenvoll,...
Lena Baal zu La Fura dels Baus: Die ‚Schöpfung’ in der Elbphilharmonie – tonbrillant, aber bildideenschwach: Wieder einige Fragen an den Autor dieser Zeilen, ...

Anzeige

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Musik

SilentMOD: Blank & Jones – Live at Kölner Dom

Drucken
(146 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Montag, den 08. August 2016 um 09:50 Uhr
SilentMOD: Blank & Jones – Live at Kölner Dom 4.8 out of 5 based on 146 votes.
SilentMOD Blank  Jones – Live at Kölner Dom

Es ist ein aufwendiges und mit zwei Jahren Vorbereitung ein vergleichbar lang entwickeltes Projekt, bei dem sich die Kölner Elektroniker „Blank & Jones“ eingebracht haben, mit dem Titel „DOM“.

Strandbars auf den Balearen, in Miami oder auf Norderney, eventuell im musealen Kontext, wären jene Orte an denen man ein derartiges Multimediaprojekt mit elektronischer Musik und Lichtinstallationen erwarten würde – nicht unbedingt im Kölner Dom, doch die Initiative kam aus dem kirchlichen Umfeld selbst.
Anlässlich der Projektidee „SilentMOD“ (SilEnT Mod ist übrigens eine Modifikation eines Computerspiels namens Wolfenstein) sprach das Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln für diesen Sommer eine besondere Einladung aus. In Partnerschaft mit dem pastoraltheologische Institut „Zentrum für angewandte Pastoralforschung“ (ZAP) der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Blank & Jones wird „DOM“ anlässlich und während der Fachmesse „Gamescom“ vom 18. bis 20. August 2016 aufgeführt.

Seit 2009 pilgern die Jünger der digitalen Spielewelten nach Köln; mittlerweile kommen gut 380.000 von Ihnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in die Domstadt zur weltweit größten Messe seiner Art. „Junge Leute sind immer ein guter Grund, sich als guter Gastgeber zu präsentieren“, so Dompropst Gerd Bachner. „Und das gilt nicht nur für die Stadt Köln, sondern auch für die Hohe Domkirche.“ „Wir wollen für die Besucher den Dom erschließen und sie einladen, den Dom kennen zu lernen – und natürlich das, wofür der Dom steht. Deshalb wird es andere Öffnungszeiten als sonst geben, wir öffnen bis in die Nacht“, ergänzt Domdechant Msgr. Robert Kleine.

Das Projekt „SilentMOD“ ist Ausdruck dieser einladenden Haltung. Zu seiner Realisierung hat sich das Domkapitel den starken und inhaltlich bewanderten Partner der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum an seine Seite gestellt. Dessen Direktor Prof. Dr. Matthias Sellmann ist Berater der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz und ausgewiesener Spezialist für die Begegnung von Kirche und Populärkultur. Matthias Sellmann erklärt: „SilentMOD wird ein ganz besonderer Höhepunkt dieses Sommers sein. Wir sehen das beeindruckende Bauwerk des Kölner Domes mit den Augen jugendlicher Gamer. Für sie ist das Projekt. Sie sollen erkennen: Eine Kirche ist wie ein Server, ein Kraftpaket im Ruhemodus. Wenn Du ihn einschaltest, zeigt er Dir sein ganzes Potenzial.“ Und ein ganz anderes Potential...
Kaum vorstellbar ist, dass sich die Organisatoren eine platte Techno-Party in den weihevollen Raum geholt hätten. Vielmehr wurde von Anfang an intendiert, den Kirchenraum in seiner Architektur und seiner Würde zu bestärken. Mit Blank & Jones hat das ZAP eines der bekanntesten DJ-Duos der Gegenwart für das Projekt gewinnen können. Sie bleiben dabei ihrem Stil treu, lassen sich aber nach eigener Aussage von geistlicher Choralmusik genauso inspirieren wie von der Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098-1179), die als Universalgelehrte bis heute verehrt wird. Visuelle Inspiration ist für Blank & Jones und die Initiatoren ebenso das Gerhard Richter-Fenster des Domes, das aus 11.263 Farbquadraten in 72 Farben im Jahr 2007 fertiggestellt wurde.
Neben der für das Projekt eigens entwickelten und komponierten Musik, wird es parallel eine von der Ruhr-Universität Bochum entwickelte Lichtinstallation geben. Nicht nur der Innenraum ist einbezogen, der Außenraum, die Fassade des Doms soll es auch werden.

Blank & Jones: DOM
Kölner Dom, Domkloster 4, 50667 Köln
Öffnungszeiten: 18.-20. August 2016 zusätzlich zu den gewohnten Öffnungszeiten, nachts von 22:00 bis 02:00 Uhr.
Weitere Informationen:
ZAP

Blank & Jones: DOM
CD, ca. 77 Min.
Label: Soundcolours
LC 15651
VÖ: 19.08.2016
Weitere Informationen:

Blank & Jones
Soundcolours

YouTube-Video:
Blank & Jones - In Excelsis (snippet taken from DOM)


Abbildungsnachweis:
Header: Lichtinstallation. Foto: Rupert König 

01. Blank & Jones. Foto: © soundcolours
02. SilentMOD
03. Lichtinstallation. Foto: Rupert König
04. Kompositionsblatt (Quelle: Booklet)
05. Kölner Dom, Domkloster 4; Lichtspiel des Kirchenfensters von Gerhard Richter im Inneren des Domes (Quelle: Wikipedia CC BY-SA 3.0)
06. CD-Cover
07. Lichtinstallation. Foto: Rupert König
08. Veranstaltungsplakat.
alt

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Musik > SilentMOD: Blank & Jones – Live at Köl...

Mehr auf KulturPort.De

Telemann: Pietsch spielt die Fantasien für die Violine ohne Bass
 Telemann: Pietsch spielt die Fantasien für die Violine ohne Bass



Von der Lebenslust polnischer Spielleute über italienische und französische Anklänge bis zur neuen Musik des empfindsamen Zeitalters reicht der Bogen, den Tel [ ... ]



„The Party”. Apokalypse statt Canapés
 „The Party”. Apokalypse statt Canapés



Sally Potter besitzt ein untrügliches Gespür für die Absurdität menschlichen Leidens. Sie präsentiert „The Party” als hintergründige Farce über den Ve [ ... ]



„Anna Karenina“ – Erfahrungen eines ganzen Menschenlebens
 „Anna Karenina“ – Erfahrungen eines ganzen Menschenlebens



John Neumeiers jüngstes Ballett bei den 43. Ballett-Tagen in Hamburg umjubelt.

Es ist mitunter durchaus von Vorteil, eine Uraufführung zu verpassen. Mit etw [ ... ]



Morten Kargaard Septet: Zealand
 Morten Kargaard Septet: Zealand



Gut Ding will Weile haben, sagt ein deutsches Sprichwort. Von der Idee Morten Kargaards im Jahr 2012 bis zur Fertigstellung des Albums hat es fünf Jahre gedauer [ ... ]



National Ballet of China: Der Ruf der Kraniche und Maos Altlasten
 National Ballet of China: Der Ruf der Kraniche und Maos Altlasten



Mit Ausschnitten aus sechs opulenten neueren Produktionen beeindruckte das National Ballet of China in der Staatsoper Hamburg. Und vier kleine Choreographien pun [ ... ]



Transkulturelle Marmorausstellung „Metamorphic Resonance“ in der Toskana
 Transkulturelle Marmorausstellung „Metamorphic Resonance“ in der Toskana



Sommerzeit – Reisezeit? Auf den Spuren Michelangelos und der „Erschaffung Adams“ muss man nicht unbedingt wandeln. Denn bis zum 31. Juli ist in dem italien [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.