Zum Anfang

AktionsPort - Gewinnspiele

Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 1171 Gäste online

Neue Kommentare

Phil zu „Bauernopfer – Spiel der Könige”. Zwischen Genie und Wahnsinn : So, habe den Film gesehen. Exzellent! Kann ich nu...
Phil zu „Bauernopfer – Spiel der Könige”. Zwischen Genie und Wahnsinn : Ich erinnere mich noch, wie in meiner Kindheit pl...
ernst.probst zu Meinungsfreiheit und Blasphemie: Die deutsche Schriftstellervereinigung PEN tagte erfolgreich in Bamberg : Eine Schriftstellervereinigung, die - wie im Fall...
Daniela zu „Fritz Lang” – Das Genie und seine Dämonen : Was für eine hervorragende Rezension mit Sachken...
Michael Braungart zu Die 14. Architektur-Biennale in Venedig aus Hamburger Sicht: Fundamentals by Rem Koolhaas: wir sind als einzige Hamburger auf der 2016 Bienn...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen 2016

Spezial - Elbjazz Festival 2015

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


Musik

Das Philharmoniker-Programm für Laeiszhalle und Elbphilharmonie

Drucken
(61 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 21. März 2016 um 14:04 Uhr
Das Philharmoniker-Programm für Laeiszhalle und Elbphilharmonie 4.3 out of 5 based on 61 votes.
Das Philharmoniker-Programm für Laeiszhalle und Elbphilharmonie

Da ist sie also endlich, die Saison 2016/17, die dem Hamburger Musikleben den großen Sprung vom „bis jetzt“ zum „jetzt aber“ bescheren soll. Als erster der großen Hamburger Player in Laeiszhalle und Elbphilharmonie stellte nun das Philharmonische Staatsorchester Hamburg seine Pläne für die zweihälftige Saison vor.

Den Start machen zwei Akademiekonzerte, die ohne großes Aufheben aus der wolkigen Michael-Akustik in den Kleinen Saal der Laeiszhalle umziehen. Mit der Solistin Veronika Eberle am Klavier gibt es – dirigiert von Kent Nagano – Werke, die den Hamburger Klang erforschen und bereichern sollen: Haydn, Stravinsky, Ligeti, Mozart und Schumann im ersten, vier Hamburger Erstaufführungen, dazu Brahms und Schütz, Hindemith und Mozart im zweiten.

Von den Philharmonischen Konzerten in den beiden großen Sälen – inklusive Silvesterkonzert und dem dritten Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie sind es zwölf –dirigiert Kent Nagano sieben, dazu kommen als Gastdirigenten Thomas Zehetmair, Gustavo Gimeno, Reinhard Goebel, Manfred Honeck und Sir Neville Marriner, kurz vor dessen 93. Geburtstag. Als Gastsolisten kommen u.a. Gautier Capuçon, Heinz Holliger, Gidon Kremer, Augustin Hadelich, Thomas E. Bauer, Viviane Hagner, Christian Schmitt, George Li, Julian Steckel und Dorothea Röschmann.

Das erste Philharmoniker-Konzert in der Laeiszhalle bleibt bis zum ersten Ton geheimnisvoll. Komponist Jörg Widmann hat sich über sein uraufzuführendes Oratorium für Soli, Chor und Orchester in Schweigen gehüllt, die Philharmoniker-Chefs desgleichen. Vielleicht ist es sehr übertrieben, wenn man eine leichte Sorge heraushören mochte, ob es wohl rechtzeitig fertig würde. Aber davon gehen alle aus, und es bleibt eine große Überraschung bis zum 13. Januar um 20 Uhr im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Die beiden Saisonhälften kann man wohl so charakterisieren, dass sie die Stärken der beiden Säle hervorkitzeln werden. Kleinere Besetzungen, traditionellere Programmatik in der Laeiszhalle, in der Kent Nagano mit Bach, Mozart und Ulstwolskaja zu Silvester das alte Jahr verabschiedet. Und das lustvolle Entdecken der Möglichkeiten und Klangwunder des neuen Saals an der Elbe, mit Werken, für die es in der Laeiszhalle immer ein bisschen eng war: Bruckners Achte etwa, Mahlers Achte oder Schönbergs Gurre-Lieder.

Dazu kommen – und da ist noch keine einzige Oper im Stammhaus der Philharmoniker an der Dammtorstraße gespielt – sechs Kammerkonzerte in den unterschiedlichsten Besetzungen und ein Sonder-Kammerkonzert, das mit dem Ex-Hornisten des Orchesters Klaus Florian Vogt als Startenor in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ aufwarten kann. Ein erster Akustik-Check im Kleinen Saal der Elbphilharmonie, soviel verriet man dann doch, habe schon exzellente Hörbedingungen offenbart.

Das komplette Programm finden Sie im Internet

Es gibt sieben verschiedene Abonnements, der Einzelvorverkauf startet für die Konzerte in der Laeiszhalle am 30. Mai 2016, für die Konzerte in der Elbphilharmonie am 20. Juni 2016.

Kleiner Wermutstropfen für Musikfreunde: Die Konzertkarten für die Elbphilharmonie werden in der neuen Saison, je nach Preiskategorie, zwischen einem und acht Euro mehr kosten als die für die Laeiszhalle.


Abbildungsnachweis:
Header: Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Bücher & CDs – wissen was sich lohnt

„Kapitalfehler“ – Schlangenbeschwörer
Kultur Magazin



„Kapitalfehler“ – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen – von Matthias Weik & Marc Fried [ ... ]



Das Lettische Kunstlied – Egils Siliņš singt „Latvian Songs“
Kultur Magazin



Lettland, so heißt es, wurde durch Musik geboren und erlangte über Gesang seine Freiheit. Die „singende Revolution“ – die 600 km lange singen [ ... ]



Harry Popow: „Dämmerzeit. Ein Kessel Streitlust“
Kultur Magazin



Von vergnüglicher Erkenntnis.
Wer freut sich nicht, wenn es bei ihm dämmert? Wenn ihm menschliche oder erweitert: gesellschaftliche Verhältnisse, [ ... ]



VKKO: Basic Soul Encoder
Kultur Magazin



Das Debüt-Album von VKKO, dem Verworner-Krause-Kammerorchester, verweigert sich jedweder kategorischen Schublade – wie wohltuend gut! Nicht weil die inhal [ ... ]



Mehr auf KulturPort.De

„Hier ist mein Platz.“ Ivan Urban mit neuen Aufgaben beim Hamburg Ballett
Kultur Magazin



Ivan Urban ist seit 1998 Erster Solist beim Hamburg Ballett John Neumeier, nun steht er an der Schwelle zu neuen Aufgaben: Ab der kommenden Saison wird er als Ba [ ... ]



„High-Rise”. Eine verführerische Utopie aus Beton
Kultur Magazin



Science-Fiction im Retro-Stil der Siebziger Jahre: grotesk, bildgewaltig, erschreckend aber unwiderstehlich.
J.G. Ballards brillanter dystopischer Roman „ [ ... ]



Die Kunst als Beruf. In welcher Liga kann ich mitspielen?
Kultur Magazin



Alles schon gemacht, der Bilderberg unermesslich und die Aussicht auf Ruhm und Reichtum äußerst gering. Warum also noch Kunst studieren? Für die Studierenden  [ ... ]



„The Neon Demon”. Wo Schönheit zum tödlichen Abgrund wird
Kultur Magazin



Ekel ästhetisch edelster Art wird zur schwelgerischen Hommage an die frühen Werke von Luis Buñuel und Dario Argento. Eine wundervoll verstö [ ... ]



Auf Entdeckungstour über die NordArt 2016
Kultur Magazin



Die kleine Stadt Büdelsdorf im nördlichen Schleswig-Holstein lockt mit einer neuen Ausstellung der NordArt. 250 Künstler aus fünfzig Nationen präsentieren i [ ... ]



Melanie Diener singt Wagner und Liszt – Gesprächskonzert zur Ausstellung „Manet – Sehen“
Kultur Magazin



Zur Zeit steht Melanie Diener, in Schenefeld gebürtige Sopranistin von Weltruf, in Warschau für „Tristan und Isolde“ auf der Bühne und [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Events