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Musik Blog

Musik

Gedanken an Roger Cicero

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 29. März 2016 um 16:11 Uhr
Roger Cicero

Das kann doch nicht wahr sein! Das ist doch nicht möglich! Für alle, die Roger Cicero kannten und seine Musik liebten, ist sein plötzlicher Tod wie ein Schlag ins Gesicht. Unfassbar und hundsgemein.
Es hat mal wieder einen der Besten getroffen - einen der besten Jazz-Interpreten unserer Zeit. Sein Charme, sein Witz und seine Liebenswürdigkeit werden uns immer in Erinnerung bleiben. Und, natürlich, seine begnadete Musikalität: Er war es, der dem deutschen Swing neuen Auftrieb gab – mit humorvoll-banalen „Männersachen“, die vor allem Frauen begeisterte. Gründonnerstag starb der Wahl-Hamburger, dessen Markenzeichen Hut oder Schiebermütze waren, an einem Hirnschlag.
Roger Cicero wurde nur 45 Jahre alt.
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Musik

Das Philharmoniker-Programm für Laeiszhalle und Elbphilharmonie

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 21. März 2016 um 13:04 Uhr
Das Philharmoniker-Programm für Laeiszhalle und Elbphilharmonie

Da ist sie also endlich, die Saison 2016/17, die dem Hamburger Musikleben den großen Sprung vom „bis jetzt“ zum „jetzt aber“ bescheren soll. Als erster der großen Hamburger Player in Laeiszhalle und Elbphilharmonie stellte nun das Philharmonische Staatsorchester Hamburg seine Pläne für die zweihälftige Saison vor.
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Musik

Dicht vorbei oder nur daneben? „Guillaume Tell“ in der Hamburgischen Staatsoper

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Dienstag, den 08. März 2016 um 11:08 Uhr
Guillaume Tell - Staatsoper Hamburg

Kräftige Buhs für die Regie: Roger Vontobel nimmt für Rossinis „Guillaume Tell“ in der Hamburgischen Staatsoper den Gründungsmythos der Schweizer Eidgenossenschaft komplett auseinander. Das funktioniert prima. Aber was soll daraus in den Köpfen des Publikums entstehen? Ein unbefriedigender Premierenabend, der viele Fragen offen lässt.
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Musik

Nikolaus Harnoncourt ist tot

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 07. März 2016 um 09:18 Uhr

Nikolaus Harnoncourt ist tot

Der Musiker, Dirigent und passionierte Musikforscher Nikolaus Harnoncourt ist tot. Er starb am 5. März im Alter von 86 Jahren, nur drei Monate, nachdem er sich aus dem Konzertleben zurückgezogen hatte. Er wird in Erinnerung bleiben als einer, der die Türen zur historisch informierten Musizierpraxis weit aufgestoßen und die Wege in alte Klanglandschaften neu erkundet hat.

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Musik

Mozarts „Don Giovanni“ in der Hamburger Kammeroper

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Samstag, den 27. Februar 2016 um 09:44 Uhr
Mozarts „Don Giovanni“ in der Hamburger Kammeroper

Hervorragende Sängerinnen und Sänger, ein wunderbares Mini-Orchester, ein eingängiges Regiekonzept – der Hamburger Kammeroper gelingt mit „Don Giovanni“ der zweite Volltreffer in einer ambitionierten Spielzeit, die später noch „Così fan tutte“ auf die Bühne bringen wird. Der Wüstling und die Gesellschaft seiner Opfer, die ihre Rache planen – im kleinen Opernhaus sorgen sie für einen großen, musikalisch höchst hörenswerten Opern-Abend.
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Musik

Elisabeth. Das Musical – Die wahre Geschichte der Sissi

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 10:00 Uhr
Elisabeth. Das Musical – Die wahre Geschichte der Sissi

„Elisabeth“ im Mehr! Theater hätte zweifellos das Zeug zu großer Oper.
Dass die Musical-Produktion äußerst mittelmäßig bleibt, liegt an wenig eingängigen Melodien und stimmschwachen Tenören. Vor allem aber an der lausigen Lichtregie und einer ärgerlich reflektierenden Projektionsfläche als kostengünstigem Tour-Bühnenbild. Dabei enthält die als Totentanz interpretierte Lebensgeschichte der österreichischen Kaiserin durchaus intensive Momente. Dafür steht schon der Name Harry Kupfer, der einstige Vorzeige-Regisseur der DDR.
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Musik

Kolorit der Freiheit – Rossinis Guillaume Tell als Schwellenstück zur politischen Oper

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Geschrieben von: Johannes Blum  -  Mittwoch, den 17. Februar 2016 um 10:08 Uhr
Kolorit der Freiheit – Rossinis Guillaume Tell als Schwellenstück zur politischen Oper

Die Auflehnung eines aufrechten berglerischen Volkes, das in inniger Verbundenheit mit der Natur seines nationalen Wertes gewiss war, mündete 1291 im schweizerischen Staatsgründungsmythos vom Rütli-Schwur. So geht die Sage, und so erzählt es uns Schiller in seinem Wilhelm Tell.
Der Feind war das österreichische Habsburg, in dem der unterdrückte Helvetier alles Üble versammelt sah: Verstädterung statt Natur, Intrige statt Aufrichtigkeit, Fremd- und Willkürherrschaft statt Freiheit. Doch genauso wenig wie Schiller zur offenen Rebellion aufstacheln wollte, sah sich Rossini in seiner Stoffauswahl für seine dritte französische Oper Guillaume Tell aufgerufen, der Herrschaft des französischen König Karls X. mit seinen Opernklängen den Kampf anzusagen.
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Musik

Fukushima-Oper: "Stilles Meer" – Vom Nachglühen der Katastrophe in den Seelen der Menschen

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Dienstag, den 26. Januar 2016 um 10:08 Uhr
Stilles Meer – Vom Nachglühen der Katastrophe in den Seelen der Menschen

Die Welt nach der Apokalypse. Zerstörte Landschaften. Zutiefst verstörte Menschen. Fünf Jahre nach den Katastrophen von Fukushima versucht Komponist Toshio Hosokawa in der Auftragsoper „Stilles Meer“ die unlösbaren Fragen, das Zittern der Seelen und das Bangen, wie es weitergeht, auf die Bühne der Hamburgischen Staatsoper zu bringen. Unter der Leitung von Kent Nagano wurde die Uraufführung ein bejubeltes Experiment, das lange nachklingt.
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Musik

Nach Fukushima. Zur Uraufführung der Oper „Stilles Meer“ von Toshio Hosokawa

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Geschrieben von: Janina Zell  -  Montag, den 21. Dezember 2015 um 10:00 Uhr
Nach Fukushima. Zur Uraufführung der Oper „Stilles Meer“ von Toshio Hosokawa

In Zahlen, Worten und Bildern erreichte uns die Katastrophe Fukushimas. Das Mitgefühl ist groß, das Begreifen unmöglich. In ihrem Musiktheaterwerk Stilles Meer setzen sich Komponist Toshio Hosokawa und Theatermacher Oriza Hirata auf künstlerischer Ebene mit den Folgen des Seebebens für das menschliche Individuum auseinander.
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Musik

"Generationswechsel" bei Elbjazz. Karsten Jahnke übernimmt die Geschäftsführung von Tina Heine

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Freitag, den 18. Dezember 2015 um 16:15 Uhr
elbjazz

Das renommierte und seit 2010 bestehende Hamburger Elbjazz-Festival wird 2016 nicht stattfinden. In einer Mitteilung der Organisatoren, die bereits an Geschäftspartner und Sponsoren verschickt wurde, heißt es: „Nach sechs Ausgaben in Folge legt das beliebte Festival im Hamburger Hafen jedoch 2016 eine Auszeit ein. Eine Fortsetzung in 2017 ist in Planung.“
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Musik

Heaven Can Wait Chor. Solange auf Erden so gut gerockt wird, kann der Himmel ruhig noch warten

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 18. Dezember 2015 um 10:09 Uhr
Heaven Can Wait Chor

Stayin‘ Alive – mit diesem Song machten die Bee Gees 1977 Furore. Heute lebt von den drei Pop-Brüdern, Barry, Robin und Maurice Gibb, nur noch Barry. Doch der hätte mit seinen 69 Jahren kaum eine Chance, seinen Hit im Heaven Can Wait Chor zu singen.
70 Jahre ist Mindestalter in diesem Chor. Das hindert die 36 Mitglieder jedoch nicht daran, Songs im Programm zu haben, die eher die Enkel hören. Der Bee Gees-Hit von 1977 ist hier das älteste Stück.
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Musik

Stefan Herheim „Nozze di Figaro“: Mozart ist mehr als schöne Bilder

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Dienstag, den 17. November 2015 um 17:02 Uhr
Stefan Herheims „Nozze di Figaro“: Mozart ist mehr als schöne Bilder - Forster

Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Hamburgischen Staatsoper – optisch bietet das Hamburger Regiedebüt von Stefan Herheim ein hinreißendes Spektakel, musikalisch ist noch Luft nach oben.

Der Premierenabend begann mit wenigen, aber notwendigen Worten von Intendant Georges Delnon. Am zweiten Abend nach den mörderischen Anschlägen in Paris sprach er davon, dass man unsere Kultur verteidigen müsse. Und im Theater bedeute das vor allem spielen, spielen, spielen. Worte, die der auch hier im Raum liegenden Verunsicherung Ausdruck verliehen und dankbar mit Applaus quittiert wurden.
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Musik

Staatsoper im Schillertheater Berlin: „Le nozze di Figaro“. Von leichter Hand

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Geschrieben von: Thomas Janssen  -  Samstag, den 14. November 2015 um 10:09 Uhr
Lauri Vasar (Figaro), Katharina Kammerloher (Marcellina), Marianne Crebassa (Cherubino), Sónia Grané (Barbarina)

Eine verträumt dasitzende junge Frau, deren Begleiter dabei ist, aufzustehen. Ein anderes Paar, dass sich zum gehen wendet – sie schaut zurück. Weitere Paare, die ein Boot besteigen. Das Boot, das sie nach Cythère bringen soll, dem antiken Kythera. „Auf seinem Bild“, schreibt der Soziologe Norbert Elias in seiner Monographie über Antoine Watteaus Gemälde „L'embarquement pour l'isle de Cythère“, „sieht man den Zug der Liebespaare, der sich gerade zu ordnen beginnt auf dem Weg zum Wasser hinunter.“ Zur „Pilgerfahrt zur Insel der Liebe“, so der Titel von Elias' Text über das Gemälde, von dessen drei Fassungen eine im Schloss Charlottenburg hängt.
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Musik

„Figaros Hochzeit“ in der Hamburger Kammeroper

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Geschrieben von: Frauke Stroh  -  Sonntag, den 01. November 2015 um 10:08 Uhr
„Figaros Hochzeit“ in der Hamburger Kammeroper

Temporeich, frech-fröhlich, einfach hinreißend – so ist diese umjubelte Neu-Inszenierung von „Figaros Hochzeit“ in der Hamburger Kammeroper.
Applaus schon nach der Ouvertüre. Man vergisst völlig, dass in dem kleinen Orchestergraben nur sechs Musiker Platz haben. Zwei Geigen, eine Flöte, eine Klarinette, ein Fagott, ein Kontrabass, mehr braucht es nicht, damit sich unter der Leitung von Ettore Prandi Mozarts filigraner Klangkosmos klar und kammermusikalisch transparent entfalten kann. Wie immer wird in der Kammeroper auf deutsch gesungen, der Inhalt der Rezitative wird gesprochen.
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