Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 1434 Gäste online

Neue Kommentare

Herby Neubacher zu Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden: Die Geschmacklosigkeit schreckt wirklich heute vo...
Sabine Carbon zu „Karl Marx, Das Kapital“. Eine Hommage im Museum der Arbeit: Bei zu viel Text hilft vielleicht unser Kinderbuc...
Sabine Albrecht zu Neues Angebot der Kunstmeile Hamburg: Der 3-Tage-Kunstmeilenpass: Guten Tag,
ich suche nach einer Erklärun...

B.F.Schwarze zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo, Frau Lampert,
leider gibt es nicht ...

Angela zu „The Square”. Oder das Zeitalter des Misstrauens: Oh, dann Danke für den Lang-Spoiler - da muss ja...

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Festivals, Medien & TV

Norwegens Festival in Hamburg

Drucken
(42 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Freitag, den 06. Mai 2011 um 07:53 Uhr
Norwegens Festival in Hamburg 4.5 out of 5 based on 42 votes.
Hafengeburtstag, Michael Zapf, Norwegens Festival in Hamburg

Achtung, die Wikinger kommen! Nein, eigentlich sind sie schon da. Seit Anfang der Woche laufen bereits die „Norwegischen Tage“ in Hamburg, die kulturell wie kulinarisch auf das Partnerland des diesjährigen Hafengeburtstags vom 6.-8. Mai einstimmen.
Das größte Hafenfest der Welt ist zugleich Auftakt eines ausgewachsenen „Norwegen-Festivals“, das Land und Leute bis in den Juni hinein in der Hansestadt vorstellt. Am kommenden Wochenende erwartet die Besucher des 822. Hafengeburtstag jedenfalls ein pralles Programm - und hoher Besuch: Seine königliche Hoheit Kronprinz Haakon von Norwegen wird an der Seite von Bürgermeister Olaf Scholz am Freitag, um 16 Uhr, den Hafengeburtstag auf der Rickmer-Rickmers offiziell eröffnen und die traditionelle Schiffsparade abnehmen - u.a. mit den norwegischen Fregatten Otto Sverdrup und Roald Amunsen, dem arktischen Schiff Bertine und dem Schulschiff Sjokurs.

Wenn die Norweger kommen, dann aber richtig: Die gesamte Kehrwiederspitze ist beim 822. Hafengeburtstag fest in ihrer Hand. Alles Wissenswerte über unsere nördlichen Nachbarn erfährt man in einem Riesenzelt von 360 Quadratmetern. Direkt am Wasser lockt ein veritables Wikingerdorf mit Akrobaten, Jongleuren und den Tänzern des Aktionstheaters Stella Polaris. Selbstverständlich werden auch nationale Spezialitäten wie Elchbratwurst, Lachs, und Geitost, der braune Ziegenkäse, serviert. Und nebenan trommelt alle naslang König Frederiks IVs historischer Tambour-Corps, der nach dem Eröffnungsgottesdienst im Michel (Freitag, 14.30 Uhr) den Zug zur Rickmer Rickmers anführen wird.

Die Oslo Region, die sich hier zum ersten Mal umfassend in der Hansestadt vorstellt, ist wirklich unglaublich reich und vielfältig. Längst hat sich das ehemals bitterarme Land zu einer führenden Kulturnation gemausert, die in Punkto Architektur und Stadtentwicklung sogar neue Maßstäbe setzt. Auf dem „Norwegen Festival“ führen das im Rahmenprogramm Filme, Konzerte und Ausstellungen vor Augen, die zum Teil bis in den Juni laufen.

So präsentiert das Metropolis Kino am Steindamm 52 ein eigenes, kleines Filmfestival unter dem Titel „Norwegen – Schiffe und Menschen“ (5.-24. Mai). Neben Windjammerklassikern wird es hier topaktuelle Familiendramen, Kinder- und Kurzfilme geben. Den Auftakt macht „Die Reise der Christian Radich“ , die erste „Cinemiracle“-Projektion von 1958. (5. Mai, 20 Uhr).
Was die nördlichen Nachbarn musikalisch so alles drauf haben, beweist das Elbjazz-Festival 2011 am 27./28. Mai, bei dem eine ganze Reihe spannender Nordlichter auftreten. Highlight verspricht die Norwegian Session zu werden, bei der u.a. Stian Westerhus, Mathias Eick und Sidsel Endresen spielen (27. Mai nach Mitternacht , Stage-Theater, Kehrwieder 6) Beim Hafengeburtstag selbst sollte man das Doppelkonzert des Telemark Messingkvinvett und des Oslo Domkors in der Hauptkirche St. Trinitatis am Fischmarkt nicht verpassen (7. Mai, 17 Uhr, Eintritt frei).

Unter den Ausstellungen sei noch „Snøhetta“ in der Freien Akademie der Künste (Klosterwall 23, bis 19. Juni) hervorgehoben. Snøhetta heißt ein norwegischer Berg – und ein Architekturbüro in Oslo, das mittlerweile international für Furore sorgt. Ihr Opernhaus in Oslo gilt weltweit als beispielhaft für demokratische „volksnahe“ Architektur. Der spektakuläre Bau mit seinem schrägen, begehbaren Dach, der Besuchern das ganze Jahr über ein hinreißendes Panorama auf Wasser und Skyline bietet, hat mittlerweile einen ganzen Stadtteil verändert. Früher war Bjorkvika ein abgewirtschaftetes Arbeiterviertel am Ostrand des Osloer Hafens. Seit Eröffnung der Oper 2008 ziehen Kreative aller Sparten nach und die Baubranche boomt. Das Plakat der Osloer Oper hängt derzeit übrigens direkt neben der Elbphilharmonie. Es wirbt für die Snøhetta-Ausstellung und den Hafengeburtstag, klar. Aber es zeigt auch schmerzlich, was in Hamburg architektonisch so alles schief läuft.

Alle Programm-Infos unter www.norwegenfestival.de und www.hamburg.de/hafengeburtstag
Headerfoto: Michael Zapf
Quelle: Mediaserver Hamburg Marketing

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Festivals, Medien & TV > Norwegens Festival in Hamburg

Mehr auf KulturPort.De

Kopf-Hörer 18
 Kopf-Hörer 18



Alexander M. Wagner ist 22 Jahre jung. Er brilliert bei TYXart mit Tschaikowskys b-Moll-Klavierkonzert und präsentiert seine eigene zweite Symphonie. Außerdem  [ ... ]



Andreas Brandhorst: „Das Erwachen“ – Maschinenintelligenz außer Kontrolle
 Andreas Brandhorst: „Das Erwachen“ – Maschinenintelligenz außer Kontrolle



Dieser Thriller hat es in sich. „Das Erwachen“ bestätigt all unsere Ängste und Befürchtungen: Maschinenintelligenz (MI) bemächtigt sich der Künstlichen  [ ... ]



All Johr Wedder – Schöne Bescherungen im Ohnsorg Theater
 All Johr Wedder – Schöne Bescherungen im Ohnsorg Theater



Oje, du Fröhliche! Das Ohnsorg Theater stimmt mit „All Johr wedder“, der plattdeutschen Fassung von Alan Ayckbourns „Schöne Bescherungen“, auf die Weih [ ... ]



add art 2017 – von der Wirkung von Kunst in Unternehmen
 add art 2017 – von der Wirkung von Kunst in Unternehmen



Seit dem Jahr 2013 findet die „add art“ in Hamburg statt und seit jenem Jahr nehmen unterschiedliche Unternehmen der Hansestadt daran teil, ihre Türen für  [ ... ]



Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden
 Weihnachtsoratorium vom Ensemble Resonanz: Frohlocken unter Freunden



Seit 2014 spielt das Ensemble Resonanz jedes Jahr seine ganz eigene Fassung von Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Resonanzraum im Bunker an der Feldstraße in H [ ... ]



„Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters“
 „Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters“



Reproduktionen und Variationen sind keine Erfindung der Moderne. Wie „Die Geburt des Kunstmarktes“ im Bucerius Kunst Forum zeigt, gingen schon „Rembrandt,  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.