Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 909 Gäste online

Neue Kommentare

Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...
Elisabeth Warken zu Gurre-Lieder in der Elbphilharmonie: Zu wenig Vertrauen in die leisen Töne: Die Kritik zu den Sängern kann ich nicht ganz ve...

Anzeige

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Festivals, Medien & TV

Affordable Art Fair 2015

Drucken
(41 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Mittwoch, den 11. November 2015 um 13:01 Uhr
Affordable Art Fair 2015 4.0 out of 5 based on 41 votes.
Affordable Art Fair 2015

Das Hamburger Messegelände ist derzeit ein Ort, an dem Welten aufeinanderprallen. Noch ist in der Halle A3 Hamburgs größte Kleiderkammer für Flüchtlinge untergebracht. Mitte November mutiert sie dann für drei Tage zum Treffpunkt der Hamburger Kunstschickeria: Zum vierten Mal eröffnet am 19. November 2015 die Affordable Art Fair, eine Kunstmesse, deren Namen Programm ist: Die Preisgrenze liegt bei 7.500 Euro und mit etwas Glück ist auch schon eine Zeichnung für 100 Euro zu erstehen.

Gemessen an dem Gedränge der vergangenen drei Eröffnungsjahre, ist die „Erschwingliche Kunst Messe“ als Erfolg zu werden, auch wenn es für Messedirektor Oliver Lähndorf Druck aus dem Stammhaus London gibt. Bei den Umsätzen ist eben noch reichlich Luft nach oben. Dennoch ist der engagierte junge Messedirektor, der den Standort Hamburg auswählte, auch nach vier Jahren noch davon überzeugt, dass Hamburg alles hat, was ein Messestandort braucht: Gute Künstler, gute Galeristen – und gutes Geld. Um das Bewusstsein dafür zu stärken, hat er in diesem Herbst „Hamburg als Kunststadt“ in den Fokus gestellt: Auf einer extra kuratierten Ausstellungsfläche präsentieren zehn Hamburger Galerien jeweils maximal zwei Künstler.

Vielleicht lockt das ja diejenigen Hamburger Galerien aus der Reserve, die sich der Messe bislang konsequent verweigern. Renate Kammer war zwar von Anfang an dabei, auch Galerie Brockstedt, die ihren Hauptsitz nun schon lange in Berlin hat – aber Thomas Levy, Peter Borchardt, Vera Munro, Kerstin Hengevoss-Dürkop, Sfeir-Semler, die Produzenten Galerie und viele, viele andere renommierte Namen fehlen. Nähmen sie alle teil, müsste sich die Hamburger Galerieszene über das Messe-Niveau keine Sorgen mehr zu machen.

Natürlich kann sich die „Affordable Art Fair“ nicht mit der „Art Basel“ messen, aber das will sie auch gar nicht. Bei einem Preisgefüge im drei- und vierstelligen Bereich und 75 Galerien aus aller Welt – darunter aus Australien, Japan Korea, Singapur, Thailand, Südafrika und den USA – muss man davon ausgehen, dass nicht nur Kunst, sondern auch viel Kitsch dabei ist. Aber wie in jedem Gemischtwarenladen sind für Kenner auch echte Schnäppchen zu machen. Besonders vielversprechend dürfte die „Emerging Artists Exhibition“ sein, das Forum für Nachwuchskünstler, das in diesem Jahr ausschließlich Absolventen der Hamburger Hochschule für bildende Künste vorbehalten ist.

„Affordable Art Fair“
Vom 19. bis 22. November 2015,
Messe Hamburg, Halle A3,
Geöffnet: Do.11-22 Uhr, Fr.11-20 Uhr, Sa.u.So.11-18 Uhr.
Eintritt regulär: 15 Euro, Erwachsene Late View (Do. 18 - 22 Uhr): 20 Euro, Rentner, Studierende, Menschen mit Behinderung, Erwerbslose: 12 EUR, Kinder unter 16 Jahre: freier Eintritt
Weitere Informationen


Abbildungsnachweis:
Headerfoto: Affordable Art Fair Hamburg

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Festivals, Medien & TV > Affordable Art Fair 2015

Mehr auf KulturPort.De

Franz Andreas Meyer – Hamburgs vergessener Stadtplaner
 Franz Andreas Meyer – Hamburgs vergessener Stadtplaner



Kennen Sie die Heiligengeistbrücke über das Alsterfleet? Die Feenteichbrücke an der Außenalster? Die Brooksbrücke, die vom Katharinenviertel zur Speichersta [ ... ]



Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien
 Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien



Es gibt sie noch, die wundersamen Glücksmomente im Theater, die gestandene Kritiker (und Kritikerinnen) mit großen Augen dasitzen und staunen lassen wie Kinder [ ... ]



Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“
 Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“



Was für ein ungewöhnliches Stück! Eines? Nein: Was für drei ungewöhnliche Stücke – so intelligent, humorvoll und hintersinnig!
Mariano Pensottis „Lod [ ... ]



Vienna Vocal Consort: Nostre Dame
 Vienna Vocal Consort: Nostre Dame



Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“  [ ... ]



„Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit
 „Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit



Wie viel Tragik verkraftet ein Film in Zeiten von „Wonder Woman” oder „Atomic Blonde”? Tough ist angesagt, und viele Kritiker reagierten eher störrisch  [ ... ]



Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend
 Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend



Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales l [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.