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Literatur

Rainer Moritz: "Ein Schlager ist eine kommerzielle Ware, ein Bachmann-Gedicht nicht."

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Geschrieben von Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 04. September 2012 um 09:08 Uhr
Rainer Moritz: "Ein Schlager ist eine kommerzielle Ware, ein Bachmann-Gedicht nicht." 4.4 out of 5 based on 195 votes.
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Rainer Moritz liebt Proust, Flaubert und Hermann Lenz. Das ist nicht weiter erstaunlich, schließlich ist er der Chef des Hamburger Literaturhauses.
Umso ungewöhnlicher sind seine beiden anderen Leidenschaften. Isabelle Hofmann traf Rainer Moritz und sprach mit ihm über Fußball, Schlager und Literatur.

Isabelle Hofmann (IH): Seit Ihrer Ernennung zum Literaturhaus-Chef 2005 haben Sie 12 Bücher veröffentlicht, darunter drei Romane – lässt der Job so viel Zeit oder sind Sie so fleißig, dass Sie jede freie Minute an Ihren Büchern sitzen?

Rainer Moritz (RM): Fleiß ist eine meiner wichtigsten Sekundärtugenden. Ich kann Dinge sehr gut miteinander verbinden. Ich schreibe, ich rezensiere Bücher und ich leite das Literaturhaus. Es ist mir eine große Freude, diese drei Spielfelder zu haben. Ich wollte nie nur als Schriftsteller leben. Es erdet, wenn man sich zwischendurch mal um die defekte Dachrinne des Literaturhauses kümmern muss.

IH: Apropos Spielfelder: Wenn ich früher gewusst hätte, dass Sie mal Schiedsrichter waren, hätten wir das Interview zur EM gemacht. Für welche Mannschaft schlägt Ihr Herz?

RM: Das merkwürdige ist, dass man auch als intellektueller Fußballzuschauer – wenn es das gibt – heute zur Deutschen Nationalmannschaft stehen kann. Das hat mit Jürgen Klinsmann begonnen und sich mit Jogi Löw fortgesetzt. Da sind jetzt wirklich tolle junge Fußballer im Team. Unter Berti Vogts war das noch anders. Da habe ich den Deutschen immer mit Reserve zugesehen.

IH: Hatten Sie Ihr Literaturhaus-Programm auf die EM abgestimmt?

RM: Ja, natürlich! Ich gehöre zu den weisen Literaturhausleitern, die den Spielplan der EM schon monatelang vor sich liegen haben. Natürlich haben wir keine Lesungen an den Vorrundenspieltagen gemacht, an denen Deutschland beteiligt war. Ich finde, es ist kein guter Zeitpunkt für eine Lesung, wenn Deutschland gegen die Niederlande spielt. Es gibt inzwischen doch beträchtliche Überschneidungen zwischen Literaturanhängern und Fußballfans.

IH: Das war früher aber anders.

RM: Ganz anders! Es gab bis in die 80er-Jahre kaum Bücher von Intellektuellen, die sich mit Fußball beschäftigten – und wenn, dann kamen sie von Soziologen aus der ideologiekritischen Ecke. Das kippte Anfang der 90er-Jahre mit Büchern, wie „Kein Mann, kein Schuss, kein Tor“ des Essayisten Helmut Böttiger oder „Gott ist rund“ von FAZ-Journalist Dirk Schümer.

IH: Sie gehörten damals mit zur Avantgarde, ihr erstes Fußballbuch „Doppelpass und Abseitsfalle“ erschien 1995. Wie erklären Sie sich, dass der Fußball plötzlich hoffähig wurde?

RM: Die ideologischen Grenzen sind gefallen, die Akzeptanz bestimmter Phänomene der Trivialkultur hat sich geändert. Heute unterscheidet man vielerorts nicht mehr zwischen elitärer Hochkultur und Unterhaltung. Vor 20 Jahren wäre ein Journalist, der sein Fußballinteresse öffentlich bekennt, nie Feuilletonredakteur der FAZ geworden – heute ist es umgekehrt.

IH: Was ertragen Sie schlechter, eine mittelmäßige Lesung oder ein mittelmäßiges Spiel?

RM: Das erste. Beim Fußball gehört eine ordentliche Portion Geduld und Lageweile einfach dazu. Da bewegt sich bis kurz vor Schluss kaum etwas auf dem Platz, aber in den letzten fünf Minuten kann es noch richtig spannend werden. So etwas passiert bei einer Lesung garantiert nicht. Wenn die langweilig ist, bleibt sie es bis zum Schluss. Der österreichische Literaturwissenschaftler Wendelin Schmidt-Dengler sagte einmal, er wisse zwar, wie Lessings Emilia Galotti endet – nicht aber, wie das Spiel zwischen Rapid und Austria Wien ausgeht. Das sei der kategorielle Unterschied zwischen dem Wiener Burgtheater und dem Wiener Fußballstadion.

IH: Wann haben Sie das letzte Mal eine literarische Veranstaltung geschwänzt um Fußball zu gucken?

RM: Hmm. Also, der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb findet oft gleichzeitig mit einer EM statt. Da habe ich früher schon mal ein Symposium geschwänzt und mir lieber ein Spiel angesehen. Aber mittlerweile werden wichtige Spiele auch in Klagenfurt kollektiv geschaut.

IH: Sie haben als 17-Jähriger die Schiedsrichterprüfung abgelegt und waren mit 23 Jahren kurz davor, in die Landesliga aufzusteigen. Wollten Sie mal Profi werden?

RM: Nein, ich habe das immer nur neben dem Germanistik-Studium gemacht. Es wurde schließlich auch zu viel. Aber ich bin im Nachhinein sehr dankbar für die Zeit, weil ich mit ganz anderen Lebenswelten konfrontiert wurde: Sonntags noch Bretzfeld gegen Langenbeutingen gepfiffen und am Montag in einem Faust-II-Seminar – das ist schon ein ziemliches Spektrum.

IH: Was sagen Sie zur Diskussion um Videoaufzeichnungen? Sollen die in Streitfällen künftig entscheiden und nicht mehr der Linienrichter?

RM: Auf gar keinen Fall! Die ganzen Unterbrechungen würden das Spiel total kaputt machen. Beim WM-Finale Deutschland vs. Holland 1974 gab es einen Elfmeter für Deutschland, weil Bernd Hölzenbein im Strafraum über das Bein eines Gegners gefallen war. Wenn Sie diese Szene zehn Experten zeigen, sagen fünf, kein Elfmeter und fünf sagen, es war ein Elfmeter. Das bringt gar nichts. Außerdem: Die Leute wollen sich streiten Das ist ein wesentlicher Reiz des Fußballs. Das einzige, was wohl kommen wird, ist eine Torkamera.

IH: Und der Chip im Ball?

RM: Wenn das mal technisch ausgereift ist, ist es prima.

IH: Sie sind nicht nur eingefleischter Fußballfan, Sie lieben auch Schlager. Carlsen hat in diesem Frühjahr „Das große Schlagerquiz“ von Ihnen herausgebracht. Heute mag das als liebenswerte Marotte gelten, aber als Teenager in den 70er-Jahren haben Sie sich damit total ins Abseits manövriert.

RM: Man tut bestimmte Dinge im Leben ja nicht freiwillig. Es stimmt: Bernd Clüvers „Junge mit der Mundharmonika“ hat außer mir niemand in der Klasse gehört. Und der Versuch, Kontakt zu Mädchen zu bekommen, indem ich vorschlug: „Wollen wir bei mir eine Chris-Roberts-Kassette hören“, war auch nicht so erfolgreich.

IH: Haben Sie das mit Fußball kompensiert? Wollten Sie wenigstens hier punkten?

RM: Um sozialen Anschluss zu gewinnen, ist Schiedsrichter ganz das Falsche. Und die Mädchen hat das auch nicht wirklich interessiert. Ich konnte eher durch Literatur punkten, ich habe früh in der Schülerzeitung mitgemacht.

IH: Können Sie Ihre Affinität zu Schlagern erklären oder ist das komplett irrational?

RM: Das kam aus dem Bauch heraus. Mein Bruder ist sechs Jahre älter, der stand ganz auf Rolling Stones und Beatles. Mein Vater mochte immer Sänger mit guten Stimmen, Karel Gott und Nana Mouskouri.

IH: Als Kind habe ich auch diese Schlager gehört, aber mit der Pubertät war das vorbei.Rock war ja auch Rebellion - gegen das Elternhaus, gegen das Establishment.

RM: Ich hatte generell keine ganz starken biografischen Brüche. Es gab nie eine rabiate Auflehnung gegen das Elternhaus. Meine Geschwister waren rebellischer. Ich habe mich eher zurückgezogen und einfach mein Ding gemacht. Wie lang dürfen die Haare sein? Das war mir nicht so wichtig. Aber eine Sache war klar, die wollte ich so machen: Ich habe den Kriegsdienst verweigert. Mit der berühmten Gewissensprüfung und allem Drumherum. Meinem Vater war das ganz fremd und mein Bruder hatte sich noch zwei Jahre verpflichtet.

IH: Was war mit Deep Purple, Led Zeppelin, Pink Floyd, Jimi Hendrix, The Who, Santana, Uriah Heep, Black Sabbath? Diese Musik kann einen doch nicht kalt lassen.

RM: Ich habe das alles mitbekommen und auch gehört, aber mit wenig Begeisterung. Ich habe mir dann eher die soften Balladen ausgesucht: „We had joy, we had fun we had seasons in the sun“ von Terry Jacks. Oder LOBO “I’d love you to want me”. Songs, zu denen man Klammerblues tanzen konnte.

IH: Da konnte man sich ja auch der Melodie hingeben und auf Englisch klingt sowieso alles besser. Aber die banalen deutschen Schlagertexte müssen Ihnen doch wehgetan haben. Sie waren ja schon als Teenager außerordentlich belesen.

RM: Als Schüler habe ich einmal meinen Religionslehrer gebeten, im Unterricht Schlagertexte zu analysieren. Ich wollte immer wissen: Wie merke ich, dass ein Lied von Freddy Quinn Schrott ist, aber ein Gedicht von Ingeborg Bachmann großartig?

IH: Und? Wie haben Sie es gemerkt?

RM: Erst einmal: Ein Schlager ist eine kommerzielle Ware, ein Bachmann-Gedicht ist das nicht. Die sprachliche Dichte ist hier sehr viel größer. Dann die Frage: Welches Weltbild transportiert der Schlager? Meistens ist es ein wahnsinnig konservatives. Störende Konflikte, wie bei Udo Jürgens Lied vom „Ehrenwerten Haus“ kommen selten vor.

IH: Udo Jürgens ist nun auch einer der ganz großen.

RM: Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Roberto Blanco hat zwei, drei bekannte Lieder gesungen und muss heute durch die Lande tingeln. Udo Jürgens kann singen, texten und komponieren. Er kann mehr als die meisten anderen.

IH: Aber auch er hat die allgemeine Geringschätzung des Schlagers nicht verhindert.

RM: Der Schlager ist immer noch trivial, er hat immer noch einen hohen Trash-Faktor – aber er wird heute nicht mehr so angefeindet. Und er funktioniert nach wie vor als Zeitgeist-Spiegel. Andrea Berg, eine der wenigen erfolgreichen Schlagersängerinnen heute, füllt eine Arena mit 10.000 Leuten. Und wenn sie singt „Du hast mich tausend Mal belogen“, dann stehen ähnlich gebeutelte Frauen reihenweise auf und singen mit. Das ist eine regelrechte Parallelgesellschaft

IH: Es gibt zweifellos Schlager, die zum kollektiven Gedächtnis einer ganzen Generation gehören. Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“ hat es sogar geschafft, auch bei jungen Leuten Kult zu werden.

RM: Es war das richtige Lied zur richtigen Zeit. Warum wurde „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann zum Welterfolg und andere Bücher schafften es nicht? Man muss wohl einen gewissen Zeitgeist-Nerv treffen.

IH: In Ihrer Autobiographie erzählen Sie, dass Sie mit Ihren Eltern immer in Österreich Urlaub machen mussten. Ihr neuer Roman, „Sophie fährt in die Berge“, den Sie beim Hamburger Literaturfestival HarbourFront vorstellen, spielt nun auch in Österreich.

RM: Der spielt in Südtirol, das ist ein großer Unterschied. Nach Österreich fahre ich immer noch nicht.

IH: In „Ich Wirtschaftswunderkind“ erzählen Sie auch von ihrer großen Sehnsucht nach der See. War das ein Grund für Ihr Buch über Meeres-Schlager?

RM: Ich habe bis heute eine große Leidenschaft für das Meer. Mit diesem Buch hatte ich tatsächlich die Hoffnung verknüpft, zu Lesungen an die Küste eingeladen zu werden. Das war aber nix. Jetzt, endlich, gab es eine Lesung auf Föhr. Aber sonst werde ich ständig nach Süddeutschland oder ins Ruhrgebiet eingeladen. Es ist wie überall im Leben: Da, wo die Distanz am größten ist, ist auch die Sehnsucht am größten.


Auf dem Hamburger Literaturfestival HabourFront stellt Rainer Moritz gemeinsam mit der Schauspielerin Leslie Malton seinen neuen Roman „Sophie fährt in die Berge“ vor. 15. September (21 Uhr), Cap San Diego, Überseebrücke, 20459 Hamburg. Ticket-Hotline (0180) 5015 730. 

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, verheiratet, zwei Kinder, studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik in Tübingen, arbeitete nach der Promotion dort ab 1989 als Lektor in der Verlagsgruppe Gunter Narr-Francke-Stauffenburg und wechselte 1995 als Programmchef des Reclam Verlages nach Leipzig. 1998 kam er als Programm-Chef zum Hamburger Hoffmann und Campe Verlag. Seit 2005 leitet er das Hamburger Literaturhaus. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich Moritz auch als Literaturkritiker und Sachbuchautor einen Namen gemacht. Von ihm erschienen u.a. „Vorne fallen die Tore“ (München 2002), „Abseits. Das letzte Geheimnis des Fußballs“ (München 2006) „Und das Meer singt sein Lied“ (Hamburg 2004, erw. Neuausgabe 2012) , „Ich Wirtschaftswunderkind, München 2008). Mit „Madame Cottard und einen Ahnung von Liebe“ gab Rainer Moritz 2009 sein Romandebut.

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