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Literatur Blog

Literatur

Fremde unter Fremden – Else Lasker-Schüler – eine Jüdin in Deutschland

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 13. April 2015 um 12:32 Uhr
Else Lasker-Schüler

Das Ernst Barlach Museum in Ratzeburg widmet der deutsch-jüdischen Literatin Else Lasker-Schüler eine Ausstellung, die sie gleichermaßen als Wortkünstlerin und Bildkünstlerin, als Malerin und Zeichnerin würdigt.
Fotografien, Zeitdokumente, Gedichte und Texte sowie Illustrationen zeichnen den literarisch-künstlerischen Lebensweg von Else Lasker-Schüler nach. Vor siebzig Jahren im Exil in Jerusalem verstorben, gilt sie heute als bedeutende Vertreterin expressionistischer Literatur und der avantgardistischen Moderne. Ihr bildnerisches Œuvre ist dagegen weitgehend in Vergessenheit geraten. Mit ihrem extravaganten Lebensstil sorgt sie im Berlin der wilhelminischen Kaiserzeit und der Weimarer Republik für Skandale. Wer ist diese Frau, die die traditionelle Frauenrolle der bürgerlichen Gesellschaft ablehnt und sich für freie Liebe, Verhütungsmittel und die Abschaffung des Abtreibungsparagrafen 218 einsetzt?
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Literatur

Leipziger Buchmesse 2015

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau  -  Freitag, den 13. März 2015 um 16:25 Uhr

Leipziger Buchmesse 2015


Die Leipziger Buchmesse mit dem Lesefest „Leipzig liest“ ist die perfekte Bühne für alle Facetten der Literatur.

Neue Impulse für den Buchmarkt, die in Leipzig gesetzt werden, sind so vielfältig wie das Lesen selbst: Nicht zuletzt weil die Leipziger Buchmesse gleichermaßen für Leser und Autoren, für professionelle Buchvermarkter und Leseförderer aber auch für Literatur- und Bildungsvermittler ein enormer Anziehungspunkt ist.

Fee Isabelle Lingnau (Text) und Ruslan Hrushchak (Fotos) waren für KulturPort.De auf der Buchmesse unterwegs, trafen zwar Autoren, Verleger, aber vor allem das Lesepublikum und haben ein Fotoessay zusammengestellt.

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Literatur

„Kafka – Der ganze Prozess“. Eine Ausstellung im Buddenbrookhaus Lübeck

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Geschrieben von: Horst Schinzel  -  Donnerstag, den 19. Februar 2015 um 10:04 Uhr
„Kafka – Der ganze Prozess“. Eine Ausstellung im Buddenbrookhaus Lübeck

In Lübeck folgt zur Zeit eine bemerkenswerte Ausstellung der anderen: das Buddenbrookhaus hat sich einmal mehr seiner Aufgabe als Literaturmuseum besonnen. Dort wird die Entstehung des Romans „Der Prozess“ von Franz Kafka und dessen Rezeption dokumentiert.
„Jemand mußte Josef K. verläumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." Der erste Satz von Franz Kafkas „Der Prozess“ ist weltberühmt. Im Buddenbrookhaus in Lübeck ist von Freitag an drei Monate lang das ganze, 161 Blätter umfassende handschriftliche Manuskript im Abdruck zu sehen. Die Ausstellung „Kafka – Der ganze Prozess“ wirft einen Blick auf Kafkas Schreib- und Arbeitsweise und lässt die seine Texte und Manuskripte darüber hinaus von Wissenschaftlern, Schriftstellern und bildenden Künstlern kommentieren – sowie von Insassen der Lübecker Justizvollzugsanstalt.
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Literatur

Horst Rückert: „Das Blendwerk. Von der ‚Colonia Dignidad´ zur ‚Villa Baviera´“. Verkrüppelung im Namen Gottes

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Dienstag, den 30. Dezember 2014 um 10:07 Uhr
Horst Rückert Das Blendwerk. Von der ‚Colonia Dignidad´ zur ‚Villa Baviera'

Wer greift sich da nicht an den Kopf: Es gibt Menschen, die sich bewusst verkrüppeln lassen, geistig und moralisch.
Sie fügen sich einer einzigen Person, die im Namen Gottes die Außenwelt, die Liebe, die Ehe, das Individuelle als Teufelswerk bezeichnet und zum Verzicht auf materielle Gaben und auf ein solidarisches Miteinander aufruft. Was Wunder, wenn z.B. ein Ehepaar nebeneinander im Bett liegt und – ohne sich zu berühren – wochenlang auf ein Kind wartet. Als Frau und Mann nach Wochen erfahren, was zu tun sei, schreien sie auf und beschimpfen den schönsten und menschlichsten Akt als Teufelswerk.
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Literatur

Kurt Pätzold: „Zweiter Weltkrieg". Die entscheidende Königsfrage

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Donnerstag, den 20. November 2014 um 10:39 Uhr
Kurt Pätzold: „Zweiter Weltkrieg

Es ist ein Geschenk für alle, die Geschichte ernst nehmen und ernsthaft nach den Ursachen von Kriegen, speziell der Deutschen Schuld am zweiten Weltkrieg, fragen.
Kein Geringerer als Kurt Pätzold hat nunmehr im PapyRossa Verlag auf 143 Seiten einen Abriss über die Geschichte des Zweiten Weltkrieges vorgelegt. Ein Geschenk deshalb, weil die Ursachen sowohl des Ersten als auch des Zweiten Weltkrieges weitgehend umgangen werden. Der Autor kommt damit, wie er schreibt, dem „Bedürfnis nach gedrängter erste Orientierung ermöglichender Literatur“ der jüngsten Generation entgegen. Das umso mehr, da es „noch immer unterschiedliche, teils konträre Sichten auf den Krieg, namentlich auf seine Vorgeschichte gibt.“
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Literatur

Sascha Arango zu Gast beim Harbour Front Literaturfestival: „Spannung entsteht durch Informationsentzug“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Montag, den 15. September 2014 um 08:55 Uhr
Sascha Arango zu Gast beim Harbour Front Literaturfestival

Als Drehbuchautor prägt Sascha Arango seit Jahren den Kieler „Tatort“ – der internationale Durchbruch gelang aber erst jetzt mit dem Roman „Wahrheit und andere Lügen“.
Zum Gespräch über eine filmreife Erfolgsstory, Angst, Feigheit, Gewalt und das Böse an sich traf sich der Autor mit Isabelle Hofmann in Berlin. Sascha Arango ist Gast beim Harbour Front Literaturfestival in der Hansestadt.

Isabelle Hofmann (IH): Herr Arango, auf der Frühjahrs-Buchmesse in London wurde „Wahrheit und andere Lügen“ nach Amerika, Japan und Russland verkauft. Noch am ersten Abend rief Hollywood an und machte Ihnen ein Angebot auf die Filmrechte. Das hört sich ebenso phantastisch an wie die Geschichte Ihres bösartigen Helden, des Bestseller-Autors Henry Hayden.
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Literatur

Christiane Florin: „Warum unsere Studenten so angepasst sind"

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Donnerstag, den 04. September 2014 um 09:02 Uhr
Christiane Florin: Warum unsere Studenten so angepasst sind

Vom WIR zum ICH-ICH-ICH.
"Oh“, meinte erstaunt ein mir bekannter junger Student, als ich ihm von dem Büchlein mit dem Titel „Warum unsere Studenten so angepasst sind“ erzählte. „Das will ich auch lesen!“, rief er interessiert. Das vorneweg: Diese Schrift wird ihn, ebenso wie hoffentlich zahlreiche Leser, nicht enttäuschen.
Allein das Reizwort „angepasst“ provoziert Nachdenklichkeit, prägt es doch einen pejorativen Beigeschmack. Keiner will als angepasst gelten. Weder Studenten noch Bürger. Das ist Mitläufertum, nachäffen wollen, willenloses Nachahmen, Vorgekautes schlucken müssen, blind gehorchen und, und, und... Nicht zu verwechseln mit dem Denken und Tun aus tiefster innerer Überzeugung.
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Literatur

Mein Bonaviri

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Freitag, den 11. Juli 2014 um 09:27 Uhr
Mein Bonaviri

Heute ist der 90. Geburtstag von Giuseppe Bonaviri – von Freunden liebevoll Peppino oder Pippino genannt – und unsere Freundschaft währt auf das Jahr genau ein Vierteljahrhundert.
Mein halbes Leben lang kenne ich Pippino! Das letzte Mal, als wir uns in einem besonders vertrauten Rahmen trafen, liegt zehn Jahre zurück. Es war auf der 56. Frankfurter Buchmesse 2004, und der Ehrengast war die „Arabische Welt“. Es stimmte einfach alles: Die Gastregion, zu der Bonaviri als Sizilianer eine tiefe Verbundenheit verspürte, die vitale Stimmung auf der Buchmesse, Peppinos eigene gute Verfassung und der freundliche Empfang seitens des Leiters des italienischen Kulturinstituts in Frankfurt, Dr. Piero Di Pretoro, der sich unverdrossen um Bonaviris Sonderwünsche kümmerte, von der Unterbringung des mitgereisten ältesten Enkels Gianluigi bis hin zum rohen Ei, das sich der magenempfindliche Schriftsteller zum Abendessen beim Luxus-Italiener in Sachsenhausen bestellte.
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Literatur

Der Rote Querdenker: Emil Carlebach

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 02. Juli 2014 um 08:53 Uhr
Emil Carlebach. Widerstandskämpfer und ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald

Ein dünnes Heftchen von 54 Seiten bringt es fertig, Hirn und Herz neuerlich auf Trab und die Seele ins Schwingen zu bringen:
„Emil Carlebach. Widerstandskämpfer und ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald.“ Das ist eine Dokumentation zum 100. Geburtstag dieses unbeugsamen Kommunisten, herausgegeben von der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora / Freundeskreis e.V., zusammengestellt und geschrieben von Christoph Leclaire und Ulrich Schneider.
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Literatur

„Der stille Putsch“ von Jürgen Roth – „Que se lixe a Troika“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Montag, den 23. Juni 2014 um 08:57 Uhr
Der stille Putsch von Jürgen Roth

Eine Hymne singen die Portugiesen, die „Grândola".
In Erinnerung an die 1975 vollzogene und 1976 durch einen gezielten Boykott der Reaktion unter Mithilfe der deutschen SPD niedergeschlagene „Nelkenrevolution", bei der sie den demokratischen Sozialismus mit dem Ausruf „Wir sind das Volk“ ins Visier gefasst hatten und heutzutage landesweit von sich hören lassen: „Que se lixe a Troika“. Das heißt „Zur Hölle mit der Troika.“
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Literatur

Elende Hunde – „Der Crash ist die Lösung" von Matthias Weik und Marc Friedrich

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Donnerstag, den 05. Juni 2014 um 09:13 Uhr
Der Crash ist die Lösung von Matthias Weik und Marc Friedrich

So freudig laut hört man „hungrige Hunde“ selten jaulen: Aus einem Buch der Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich mit dem Titel „Der Crash ist die Lösung.
Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“ lesen Sie bei oberflächlicher Betrachtung eine tolle Nachricht für sich heraus. Dass nämlich die „Hundegesellschaft“ im Geld schwimmt, denn „das Geldvermögen der privaten Haushalte war 2013 auf über 5 Billionen Euro angewachsen.“ Anfang 2014 seien es bereits 6,3 Billionen gewesen.
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Literatur

„Fahr zur Hölle“ – Operation Taubenhaus, ein Kriminalroman von CarlOtto

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Montag, den 28. April 2014 um 08:44 Uhr
„Fahr zur Hölle“ – Operation Taubenhaus, ein Kriminalroman von CarlOtto

Wir schreiben August 1947.
„Fahr zur Hölle“, schmettert ein sowjetischer Offizier einer Frau hinterher. Sein wütender Ausruf gilt einer Bestie, die im II. Weltkrieg als SS-Aufseherin im Konzentrationslager Belizi (Außenlager des Frauen-KZs Ravensbrück) Mitschuld trägt am Tod von 256 Häftlingsfrauen. Eben noch sollte sie erschossen werden, da kommt der Befehl von ganz oben: Stopp, Sibirien statt Tod! Sie verbüßte zehn Jahre Haft in sowjetischen Lagern und Gefängnissen der Staatssicherheit.
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Literatur

Wir sind nicht Nische, sondern Juwel!

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Donnerstag, den 03. April 2014 um 09:03 Uhr
Wir sind nicht Nische, sondern Juwel! - 5plus

Die gute Nachricht zuerst: Das Buch hat Zukunft.
Darüber zumindest bestand Einigkeit bei denen, die am Dienstagabend im Literaturhaus Hamburg zur Gesprächsrunde „Bücherzukunft“ gekommen waren. Geladen hatte die fast fünf Jahre alte Buchhändler-Kooperation „5plus“, zu der inzwischen acht individuell geführte Häuser gehören: Felix Jud in Hamburg, Lehmkuhl in München, Schleichers Buchhandlung in Berlin, Klaus Bittner in Köln, die Buchhandlung zum Wetzstein in Freiburg, Dombrowsky in Regensburg, in Wien Leporello und in Baden in der Schweiz Librium.
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Literatur

Giuseppe Bonaviri – einer der Gründungsväter der Migrationsliteratur Italiens

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Freitag, den 21. März 2014 um 10:15 Uhr
Giuseppe Bonaviri – einer der Gründungsväter der Migrationsliteratur Italiens

Heute vor fünf Jahren, am 21.3.2009 verstarb der sizilianische Dichter und Schriftsteller Giuseppe Bonaviri in Frosinone bei Rom.
Anlässlich seines 5. Todesjahres und mit Blick auf die gegenwärtige italienische Literaturlandschaft zeigt sich, wie lebendig sein schriftstellerisches Schaffen auch nach seinem Tod ist. Insbesondere der Migrationsaspekt seines Lebens, der in jedem seiner Werke zum Ausdruck kommt, wirkt so aktuell wie nie, stammen doch die zur Zeit innovativsten literarischen Texte in italienischer Sprache vornehmlich aus der Feder von Autoren mit Migrationshintergrund – ob nun vom Immigranten aus dem Maghreb, der sich in Italien niedergelassen hat, oder vom Emigranten, den es nach Kanada verschlagen hat und der weiterhin in seiner Muttersprache schreibt.
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