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Literatur Blog

Literatur

Dacia Maraini – „Das Mädchen und der Träumer“

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Mittwoch, den 01. November 2017 um 09:14 Uhr
Dacia Maraini – Das Maedchen und der Traeumer Foto Yoi Maraini

Dacia Maraini (geb. 1936 in Fiesole bei Florenz), die bedeutendste, meist übersetzte und wiederholt für den Literaturnobelpreis nominierte italienische Schriftstellerin, gilt schlicht und ergreifend – so die „Neue Zürcher Zeitung“ (25.10.2013) – als „Italiens weibliche Stimme“. Zum ersten Mal spricht „die Großfeministin der italienischen Literatur“ („Die Welt“, 22.2.2017) in ihrem über 100 Buchtitel – darunter allein 22 Romane – umfassenden Gesamtwerk jetzt mit einer männlichen Stimme. In dem aus der Ich-Perspektive verfassten, auf der Frankfurter Buchmesse in deutscher Übersetzung präsentierten und ab heute auf einer Lesereise durch deutsche Lande von der Autorin selbst vorgestellten Roman „Das Mädchen und der Träumer“ kämpft der hartnäckige, alleinlebende Grundschullehrer Nani Sapienza, beliebter Geschichtenerzähler und gebildeter Büchernarr, gegen die Widrigkeiten einer brutalen Lebenswirklichkeit und für seine Sehnsucht nach einer verlorenen Vaterschaft, um am Ende neue Hoffnung zu schöpfen und menschliche Zugewandtheit wiederzufinden.
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Literatur

Elke Heidenreich – Geschichten über das Leben: „Alles kein Zufall“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 08:55 Uhr
Elke Heidenreich – Geschichten über das Leben: Alles kein Zufall

Elke Heidenreich war und ist vieles: Literaturkritikerin, Kabarettistin, Journalistin, Moderatorin. Und sie kann sehr gut vortragen. Das gilt auch und vor allem für ihre eigenen Texte.
Derzeit sind Elke Heidenreich und ihr kongenialer Begleiter, der Pianist und Komponist Marc-Aurel Floros auf Lesereise. Kürzlich war das gut eingespielte Vortragspaar im Lübecker Kolosseum zu Gast. Hier las Elke Heidenreich aus ihrem Buch „Alles kein Zufall“, das 2016 im Hanser Verlag erschien und nun auch als Taschenbuch im S. Fischer Verlag erhältlich ist. Passende Musikstücke begleiteten die Lesung, garniert vom Applaus des mehr und mehr hingerissenen Publikums. Mit freundlichem Applaus wurden die beiden empfangen, mit tosendem Beifall von der Bühne entlassen.
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Literatur

„Theater hassen“: eine popkulturelle Polemik auf die deutsche Theaterlandschaft

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Montag, den 19. Dezember 2016 um 13:00 Uhr
„Theater hassen“: eine Popkulturelle Polemik auf die deutsche Theaterlandschaft

Darf man das Theater hassen? Ja, sagt Jan Küveler, weil es zugleich arrogant und feige ist, weil es langweilt oder nervt, weil es selbstgefällig und verlogen ist. Der Theaterfeuilletonist von „Welt“ und „Welt am Sonntag“ rechnet ab, mit der Institution und ihren Mechanismen, mit lauwarmen Inszenierungen, größenwahnsinnigen Intendanten, schlechten Schauspielern und einem spießbürgerlichen Publikum.
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Literatur

Lesung mit Benedict Wells in Lübeck: „Vom Ende der Einsamkeit“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Dienstag, den 13. Dezember 2016 um 10:06 Uhr
Benedict Wells Lesung Foto Marion Hinz

150.000 Mal wurde Benedict Wells vierter Roman „Vom Ende der Einsamkeit“ bisher verkauft. Mehr als 350 unabhängige Buchhandlungen wählten seinen Roman in diesem Jahr zu ihrem Lieblingsbuch. Auf „LovelyBooks“ stimmten Tausende Leser für das aktuelle Buch des 32jährigen Autors und bedachten ihn mit dem Leserpreis 2016 in Bronze. Die Stiftung Ravensburger Verlag ehrte Benedict Wells am 28. November für seinen Familienroman mit dem Buchpreis 2016. Dotiert ist der Preis mit 12.000 Euro. „Was für ein Glück, einmal einen solchen Erfolg zu haben“, so der 32jährige Schriftsteller bei seiner Lesung in der Lübecker Buchhandlung Hugendubel.
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Literatur

Die Lübecker Dämonen des Thomas Mann – „Das Meer meiner Kindheit“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Montag, den 07. November 2016 um 08:53 Uhr
Die Lübecker Dämonen des Thomas Mann – Das Meer meiner Kindheit

„Dies alte Lübeck ist ein merkwürdiges Nest“
Ist nicht schon alles über Thomas Mann entdeckt, gefragt, gesagt und geschrieben worden? Den Gegenbeweis tritt der Literaturwissenschaftler, Autor und Thomas Mann-Kenner Heinrich Detering mit seinem jüngsten Werk an. „Das Meer meiner Kindheit – Thomas Manns Lübecker Dämonen“ heißt das 280 Seiten starke Buch, das im Boysens Verlag erschienen ist und im Lübecker Buddenbrookhaus vorgestellt wurde.
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Literatur

Olga Martynova zu Gast im Lübecker Buddenbrookhaus: „Der Engelherd“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Montag, den 31. Oktober 2016 um 09:17 Uhr
Olga Martynova zu Gast im Lübecker Buddenbrookhaus - Der Engelherd

Olga Martynova, Bachmannpreisträgerin 2012, stammt aus Sibirien, wuchs in Leningrad auf, studierte dort russische Sprache und Literatur. Seit 1991 lebt sie in Frankfurt/Main. Ihr jüngstes Werk, den Roman „Der Engelherd“, stellte sie im Gewölbekeller des Lübecker Buddenbrookhauses in einer öffentlichen Lesung im Rahmen der „LiteraTourNord“ vor.
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Literatur

Michael Göring: „Spiegelberg“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 13. Mai 2016 um 09:08 Uhr
Michael Göring: „Spiegelberg“

Es war einmal eine Bande von Freunden in einer trostlosen Nachkriegssiedlung im fiktiven Langenheim. Mit 60 Jahren kehren Martin und seine Freundin Nina für ein Begräbnis an den Ort ihrer Kindheit zurück – als einzige Überlebende der ehemals sieben „Furies“. Während sie über den Friedhof schlendern und die Gräber der Verstorbenen besuchen, kommen Martin und Nina die Erinnerungen hoch.
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Literatur

Umberto Eco: Dichter, Denker und Philosoph. „Ex caelis oblatus“ – Ein Geschenk des Himmels

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Montag, den 22. Februar 2016 um 12:59 Uhr
Umberto Eco, 2011 Buchmesse Frankfurt, Heike Huslage-Koch

Ein norditalienischer Schriftsteller und Sprachwissenschaftler, Bestseller- und Kinderbuchautor, Verfasser der in Deutschland als „Streichholzbriefe“ bekannten Zeitschriftenkolumnen, von Berufs wegen Semiotiker, Literaturkritiker, Universitätsprofessor, Medienjongleur, -wissenschaftler und -theoretiker, aus der katholischen Kirche ausgetretener, mehrfach erklärter Berlusconi-Gegner, vor allem aber ein großer Kopf: Ein wahrhaft weltoffener, europäischer, (selbst-) kritisch- und querdenkender, leidenschaftlich engagierter Intellektueller, das war Umberto Eco (1932-2016).
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Literatur

Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß

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Geschrieben von: Dirk C. Fleck  -  Montag, den 14. Dezember 2015 um 10:04 Uhr
Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß19

KulturPort.De löscht heute mit der letzten Folge des Romans von Dirk C. Fleck das Feuer am Fuß. Die Inhalte und Themen der Trilogie: „Das Tahiti-Projekt“, „Maeva“ und „Feuer am Fuß“ bleiben uns unter Garantie jetzt und auch zukünftig erhalten. In den vergangenen Jahren definierte sich Fleck weder als Prophet, der Erfüllung sucht, noch als Scharlatan. Er spielt vielmehr – ausgehend von Realitätsbezügen – die wir gemeinsam mit dem Autor in den Faktenkästen jeweils am Ende Romans den Lesern zur Verfügung stellten, mit möglcihen Wirklichkeiten. Wir wollten einen Einblick in die Arbeitsweise Dirk C. Flecks geben, sowie seine historischen und aktuellen Bezüge sichtbar machen, um den realen Kontext besser verorten zu können. Claus Friede
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Literatur

Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß

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Geschrieben von: Dirk C. Fleck  -  Freitag, den 11. Dezember 2015 um 10:01 Uhr
Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß18

Cording öffnete das Fenster und inhalierte die würzige Wald- und Wiesenluft. Zur Linken des Hotel Le Morimont stieg ein Buchenwald den Hügel hinab, um an dem markanten Gebäude mit dem Glockenturm zu schnuppern, in dem außer ihm nur noch die beiden Begleiter Running Wolfs untergebracht waren, die er aber noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und drückte das Rückgrat durch. Was für ein Platz, was für eine Aussicht!
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Literatur

Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß

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Geschrieben von: Dirk C. Fleck  -  Mittwoch, den 09. Dezember 2015 um 10:00 Uhr
Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß17

Offener Brief an meine reichen Freunde
Ich bin einer dieser 0,01 Prozent stolzer und uneinsichtiger Kapitalisten. Ich bin einer von Ihnen. Ich habe etwa dreißig Unternehmen in unterschiedlichen Branchen mitbegründet und finanziert. Vom Nachtclub bis zum Onlineversand. Ich bin der Gründer eines Internet-Werbeunternehmens, welches vor einigen Jahren von einem Softwarehersteller für sechs Milliarden US-Dollar übernommen wurde. Ich sage Ihnen das, weil ich in vielerlei Hinsicht nicht anders bin als Sie. Für meinen Erfolg führe ich ein Leben, von dem 99,9 Prozent der Menschen nicht einmal zu träumen wagen.

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Literatur

Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß

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Geschrieben von: Dirk C. Fleck  -  Montag, den 07. Dezember 2015 um 10:00 Uhr
Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß16

Tetiaroa verschlug Eric Becher jeden Morgen aufs Neue die Sprache. Das zweiundvierzig Kilometer nördlich von Tahiti gelegene Atoll mit seinen dreizehn kleinen Inseln (Motus), die sich wie eine Perlenkette um den Hals der kristallklaren Lagune legten, war eine faszinierende Naturschönheit, dessen fragiles Ökosystem durch den ansteigenden Meeresspiegel in absehbarer Zukunft allerdings stark gefährdet war. Aber noch fanden hier über dreißigtausend einheimische Seevögel Zuflucht, diente das Korallenriff den Meeresschildkröten als Brutstätte, war es die Heimat der größten Landkrabbe der Welt.
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Literatur

Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß

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Geschrieben von: Dirk C. Fleck  -  Freitag, den 04. Dezember 2015 um 10:00 Uhr
Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß16

Sie waren alle abgereist, Steve eingeschlossen. Nur er hockte noch in diesem Kaff und wartete darauf, dass die Garage ihm endlich das versprochene Elektroauto zur Verfügung stellte. Das konnte noch drei bis vier Tage dauern. Beim Frühstück stieß Cording auf die dreiköpfige Delegation der Tukano, die zu seiner Überraschung ebenfalls zurückgeblieben war. Die Tukano lebten im Uaupes-Becken im nordöstlichen Regenwald des Amazonas.
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Literatur

Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß

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Geschrieben von: Dirk C. Fleck  -  Mittwoch, den 02. Dezember 2015 um 10:03 Uhr
Dirk C. Fleck: Feuer am Fuß 14

Cording war früh wach geworden. Er wartete auf der Terrasse, wo er in einer Stunde mit Steve verabredet war. Außer ihm war niemand da. Zwei Drosseln nutzten das Geschenk der Stille, um sich über eine Entfernung von fünfzig Metern ausgiebig miteinander zu unterhalten, von Baum zu Baum. Keine der beiden fiel der anderen ins Wort, aber die Antworten erfolgten prompt.
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