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Geschrieben von: Harry Popow
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Samstag, den 15. Juni 2013 um 09:54 Uhr
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Ein Aufschrei! Erst Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali – und bald auch noch Iran?
„Neuerliche Kriege und Bürgerkriege, neuerliche Schlachten und Massaker, Exekutionen und weitere Menschenrechtsverletzungen schlimmster Art werden folgen, wenn die Weltgemeinschaft nicht endgültig handelt.“ Das steht geschrieben in dem soeben veröffentlichten Buch von Jürgen Grässlin mit dem Titel „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“.
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Geschrieben von: Harry Popow
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Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 10:06 Uhr
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Angenommen, du sitzt in einem Theater und es hagelt von der Bühne Gewalt, Nacktheit, Sex, Geschrei – ohne Inhalt. Nur Leere, Flachheit, Dekadenz pur.
Empörtes Publikum. Hilflose Wut. Einer pfeift. Dann ein Schuss. Der Hauptdarsteller fällt. Doch superschnell wird er ausgewechselt. Das Stück geht weiter. Zutiefst erschrocken die Zuschauer. Sie schweigen. Sie haben sich angepasst… Ein Albtraum!
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Geschrieben von: Claus Friede
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Freitag, den 10. Mai 2013 um 10:09 Uhr
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Die „Große Proletarische Kulturrevolution“ stellte in ihrer Gesamtheit vor allem eine große Tragödie für das chinesische Volk dar, die bis heute nachwirkt.
Für jene Menschen, die zur Zeit der chinesischen Kampagnen der 1950er- und 60er-Jahre aufwuchsen, bedeutete dies ihre Kindheit und Jugend unter permanenten starkem politischen und propagandistischem Druck verbracht zu haben. Doch die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Land der Mitte gehen unaufhaltsam voran und ändern auch Bewusstsein. Es dauerte für viele der Generation der Kulturrevolution sehr lange, sich aus der Ideologie und den Prägungen befreien zu können – wenn sie dies überhaupt schafften. Die Nachwirkungen sind jedenfalls bis heute in allen gesellschaftlichen Bereichen spürbar.
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Geschrieben von: Harry Popow
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Montag, den 29. April 2013 um 09:59 Uhr
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Migranten in Deutschland. Ist für sie dieser Staat so anziehend, wie es den Anschein hat? Reicht man ihnen hilfreich die Hand? Oder sind Ungewissheiten vorprogrammiert? Zwischen Hoffnung und einer schmerzlichen Enttäuschung?
Zwischen einem ehrlich erarbeiteten Auskommen und dem körperlichen und moralischen Absturz? Zwischen Illusionen und der Erkenntnis einer furchtbaren Wahrheit: Dass Ausländerhass allgegenwärtig ist? Dass die Vergangenheit längst nicht bewältigt ist? Dass der Ungeist des Neonazismus noch immer auf fruchtbaren Boden fällt? Dass er Köpfe vernebelt - nicht nur die der Mordtäter, sondern auch der oft einäugigen Justiz? Und sie so nahezu handlungsunfähig macht?
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Geschrieben von: Harry Popow
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Mittwoch, den 24. April 2013 um 10:07 Uhr
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Die Mauer muss fallen. Eine Mauer, die seit der Antike für das größte marktbeherrschende Eigentumsrecht, das Privateigentum an Produktionsmitteln, vor dem Zugriff des Volkes zu schützen hat.
Es ist eine Mauer um das Big Business, wie man in den USA sagt. Ein Schutzwall, der im Laufe der Jahrhunderte immer wieder durch Volksrevolutionen unter Beschuss geriet und sich doch noch hält, durchlöchert zwar, aber immerhin. Angeblich unzerstörbar…
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Dienstag, den 09. April 2013 um 10:27 Uhr
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„Ein Paranoiker ist jemand, der alle Fakten kennt“, sagte William S. Burroughs (1914-1997) einmal.
Er kannte alle Fakten: Mord, Heroinsucht, Homosexualität. In „Naked Lunch“, seinem Erstlingswerk von 1959, verarbeitete der amerikanische Schriftsteller seine Erlebnisse und Erfahrungen. Das Buch wurde in den USA ein Skandal und war bis Mitte der 60er-Jahre verboten. Dann wurde es Kult und zählt heute, neben Jack Kerouacs „On The Road“ und Allen Ginsbergs Gedicht „Howl“, zu den wichtigsten Werken der Beat-Generation. Die Hamburger Deichtorhallen zeigen nun in der Sammlung Falckenberg in Harburg eine umfangreiche Burroughs-Retrospektive, die den Schriftsteller erstmals als multimedialen Künstler vorstellt.
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Geschrieben von: Peggy Neidel
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Mittwoch, den 14. November 2012 um 12:22 Uhr
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Irgendwie sind alle verdorben. Der Vater der „Froschbraut“ ist ein Gangster, der mit seiner Tochter im Luxushaus lebt und einen autoritären Erziehungsstil pflegt.
Der Zwerg ist ein raffgieriger und hinterhältiger Kleinwüchsiger, der in „Zwergenidyll“ seine Körpergröße mit ausgeprägtem Dominanzverhalten kompensiert. Rotkäppchens Familie in „Grrrimm“ ist gewaltbereit und asozial. In Karen Duves Versionen einer Auswahl der Grimmschen Märchen herrschen Gemeinheit, Geiz und Lüge. Alles wenig erbaulich. Doch dass Karen Duves Märchenadaptionen nicht aus Zuckerwatte sind, war zu erwarten.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Freitag, den 26. Oktober 2012 um 11:08 Uhr
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Sie ist Hamburgs Mutter Courage: Peggy Parnass hat mit ihren Gerichtsreportagen Geschichte geschrieben.
In Ihrem Buch „Kindheit“ stellt sie sich erneut ihrer eigenen Geschichte.
Isabelle Hofmann (IH): „Kindheit“, illustriert von der brasilianischen Künstlerin Tita do Rêgo Silva mit großartigen Originalholzschnitten, ist eines der schönsten Künstlerbücher dieses Herbstes. Ihre Erinnerungen an diese Zeit jedoch sind grauenvoll. Die Nazis haben Ihre Eltern und Großeltern umgebracht. Bis auf eine Tante in Belgien, einen Onkel in London und ihren kleinen Bruder, mit dem Ihre Mutter Sie 1939 nach Schweden schickte, wurde Ihre gesamte Familie ausgelöscht. Hatten Sie nicht gesagt, dass Sie nie über Ihre Kindheit sprechen wollen?
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Montag, den 17. September 2012 um 12:55 Uhr
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„Verliebt Trecker fahren“ hieß sein erstes Buch vor neun Jahren. Damals waren Matthias Stührwoldt und seine vergnüglichen Geschichten über den alltäglichen Wahnsinn auf dem Lande noch Geheimtipps.
Mittlerweile zählt der Biobauer aus Stolpe, Kreis Plön, zu den beliebtesten Schriftstellern Schleswig-Holsteins. Isabelle Hofmann traf den humorvollen Autor vor seiner Lesung am 19.9. beim Hamburger Literaturfestival HarbourFront.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Dienstag, den 04. September 2012 um 09:08 Uhr
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Rainer Moritz liebt Proust, Flaubert und Hermann Lenz. Das ist nicht weiter erstaunlich, schließlich ist er der Chef des Hamburger Literaturhauses.
Umso ungewöhnlicher sind seine beiden anderen Leidenschaften. Isabelle Hofmann traf Rainer Moritz und sprach mit ihm über Fußball, Schlager und Literatur.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Donnerstag, den 16. August 2012 um 09:33 Uhr
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„Dieses Buch entkräftet das Argument, die DDR sei gar nicht so schlimm gewesen!“, sagt Eliyah Felix Havemann entschieden.
„Es gefällt mir deshalb so gut – und das liegt in erster Linie an den Geschichten der Mitautoren – weil wir alle davon erzählen wie wir mehr oder weniger unfreiwillig vom Osten in den Westen gekommen sind. Wir sind alle als Kinder oder junge Erwachsene nach Westdeutschland gekommen und keiner von uns hat es bereut, auch wenn der Neubeginn für viele von uns nicht angenehm war. Das Argument wird also entkräftet, in dem es bestätigt wird.“
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Freitag, den 10. August 2012 um 09:24 Uhr
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Hellmuth Karasek ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands und eine Instanz in Sachen Literatur.
Was die wenigsten wissen: Der Hamburger Autor und Kritiker ist seit Kindesbeinen ein begeisterter Witzesammler. Jetzt hat er sogar ein Buch darüber geschrieben.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Dienstag, den 07. Februar 2012 um 09:07 Uhr
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Es ist ein umfassendes Werk: Auf achthundert Seiten hat die Gymnasiallehrerin und Privatdozentin Bettina Goldberg für das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte an der Universität in Flensburg die jüdische Geschichte im nördlichsten Bundesland aufgearbeitet.
Allein knapp 250 Seiten umfasst der Anhang mit Fußnoten, Zitaten, Sekundärliteratur sowie einem Personen- und Firmenregister. Wer sich nicht scheut, diesen umfangreichen und ausführlichen Band durchzuarbeiten, erhält ein umfassendes Bild des ländlichen, jüdischen Lebens seit dem frühen 17. Jahrhundert.
Bereits vor einer Dekade wurde mit der Publikation "Menora und Hakenkreuz" von Miriam Gilles-Carlebach, mit einem Epilog von Gerhard Paul, das Thema der Juden in Schleswig-Holstein vorgestellt, allerdings bei weitem nicht derartig ausführlich wie in dem hier vorgestellten Werk. Überhaupt sucht man in deutschen Landen nach vergleichbaren Bänden – ohne Erfolg. Es gibt lediglich schmale Publikationen über das ländliche Leben von Juden in Ostfriesland, jüdischen Spuren in Mecklenburg oder die nur wenig umfangreichere Chronologie zur Geschichte der Juden in Bayern.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Samstag, den 21. Januar 2012 um 09:20 Uhr
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Klimawandel, Weltuntergang, Christian Wulff – das neue Jahr steckt voller Katastrophen.
Grund genug für den Hamburger Kabarettisten Lutz von Rosenberg Lipinsky alle möglichen Phobien unter die Lupe zu nehmen. Über sein erstes Buch „Die 33 tollsten Ängste - und wie man sie bekommt“, sprach er mit Isabelle Hofmann.
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