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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Freitag, den 03. Februar 2012 um 09:12 Uhr |

Jahrzehntelang waren die alten Viehhallen an der Sternschanze ein blinder Fleck auf dem Stadtplan, ausgeklammert, umfahren, verdrängt.
Doch dann entdeckte der Architekt Giorgio Gullotta die Industriebrache des Fleischgroßmarkts Hamburg und entwickelte seine Vision: Ein neues Quartier im Herzen der Stadt, mit guter Küche, zwei großzügigen Innenhöfen und lichtdurchfluteten Räumen für Kreative aller Art. Einen zugkräftigen Mieter hatte er bereits an der Hand. TV-Koch Tim Mälzer und sein Partner Patrick Rüther suchten einen neuen Standort für ihr Restaurant. Die im Juli 2009 eröffnete „Bullerei“ samt Bistro „Déli“ schafften auf Anhieb den schwierigen Spagat zwischen Schanzenfreaks und Feinschmeckern. Nicht nur, weil die Preise stimmen – hier stimmt die Philosophie, in der Gastronomie wie in der Gestaltung. Die Kombination aus historischer Industriestruktur und moderner Architektursprache präsentiert sich im Kopfbau der Hallen so unprätentiös und selbstverständlich wie im gesamten Backsteinkomplex. Kurz gesagt: Die Schanzen-Höfe sind ein echter Gewinn für das Viertel – und werden selbst von den Anliegern akzeptiert.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Montag, den 09. Januar 2012 um 11:51 Uhr |

Sie war schon immer eine Ausnahmeerscheinung unter den Lehranstalten der Stadt - und das nicht nur wegen ihres dörflichen Charakters.
Die Albert-Schweitzer-Schule in Klein Borstel ist Hamburgs einzige staatliche Schule mit einer ganzheitlichen Ausrichtung. Im Sinne der Waldorfpädagogik wird hier seit 1950 mit „Kopf, Herz und Hand“ gelernt. Sitzenbleiben gibt es an dieser Gesamtschule bis Klasse 10 nicht, dafür umso mehr Musik, Theater und soziales Engagement. Mit dem Neubau von Andreas Heller kommt das besondere pädagogische Profil der Schule nun endlich auch in der Architektur zum Ausdruck.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 10:30 Uhr |

Wir können auch anders. Frei nach Filmemacher Detlef Buck entwarfen SEHW Architekten Hamburgs erstes Edelstahlhaus als Gegenposition zur Backstein-Gigantomanie am Elbufer.
Das Domizil der Reederei MACS in der Großen Elbstraße 138 präsentiert sich puristisch elegant und wohltuend zurückhaltend. Maritime Bilderbwurden in den vergangenen Jahren zwar schon zur Genüge strapaziert, doch eines sei an dieser Stelle noch erlaubt: Endlich mal eine Jacht unter all den dicken Pötten entlang der Wasserkante.
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Geschrieben von: Christel Busch
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Mittwoch, den 14. September 2011 um 10:55 Uhr |

Die kleine Stadt Naumburg im Süden von Sachsen-Anhalt lockt mit einer spektakulären Ausstellung „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“.
Auf einer Ausstellungsfläche von 2.500 Quadratmetern werden etwa 800 Exponate davon 300 Leihgaben präsentiert. Zentraler Mittelpunkt ist der Dom St. Peter und St. Paul mit der Marienkirche und der Domklausur. Das Schlösschen am Markt, das Stadtmuseum Hohe Lilie, die Johannes- und Aegidienkapelle sowie der rekultivierte Domgarten komplettieren die Ausstellung thematisch. Wer war dieser Meister, der Mitte des 13. Jahrhunderts die Bildhauerkunst revolutionierte? Dieser Frage versucht die Ausstellung anhand detaillierter Beispiele nachzugehen.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Dienstag, den 10. Mai 2011 um 12:53 Uhr |

Snøhetta heißt einer der höchsten Berge Norwegens. Majestätisch, meist mit weißer Schneekrone bedeckt, ragt er solitär aus der Landschaft Opplands, im Zentrum des Landes.
Eine bizarr aufgebrochene Felsformation an einer der Flanken gibt dem einfach zu besteigenden Berg seine individuelle Gestalt. Aber was hat ein Berg mit Architektur zu tun? Gar nichts und sehr viel zugleich. Ein norwegisches Architekturbüro bedient sich seines Namens. Eigentlich das norwegische Architekturbüro: innovativ, ideenreich, unverwechselbar, erfolgreich und irgendwie auch majestätisch.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Montag, den 11. April 2011 um 21:21 Uhr |

„Hasenstall“. „Gartenzwergghetto“. „Brutstätte der Langeweile“. Keine andere Wohnform in Deutschland wird so verhöhnt wie das Reihenhaus.
Doch gelten die stereotypen Bauten zu Recht als Inbegriff des Kleinbürger-Klischees? Der Bildband „In deutschen Reihenhäusern“, sowie eine Ausstellung im Hamburger Völkerkundemuseum geben darüber Auskunft.
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Geschrieben von: David Böhringer
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Montag, den 17. Januar 2011 um 13:30 Uhr |

Der Architekt Franz Prey hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Bauen in Südtirol wesentlich mitgeprägt und beeinflusst. Er verstarb im 90. Lebensjahr vor wenigen Tagen in Südtirol.
Franz Prey wird 1921 im Südtiroler Innichen im Pustertal geboren. Sein Vater Franz Prey hat mehrere Jahre bei den Vereinigten Werkstätten in München gearbeitet, bevor er seine eigene Tischlerei in Innichen gründet. Sohn Franz legt 1941 an der HTL für Hochbau in Innsbruck die Reifeprüfung ab. Nach dem Kriegsdienst setzt er sein Studium an den Technischen Hochschulen von Wien und Venedig fort. Ausgedehnte Reisen, speziell in Nordeuropa, beeinflussen seine spätere architektonische Arbeit. In der Architektur und Landschaft Schwedens, Finnlands und Dänemarks findet er seine Inspiration.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Montag, den 10. Januar 2011 um 16:55 Uhr |

Sie wurde im Sommer 2010 nach zweijähriger Umbauzeit wiedereröffnet: die Alte Synagoge Essen.
Einst war es der größte Synagogenbau in Deutschland, dem man seine Bedeutung bis heute ansehen kann. Erbaut zwischen 1911 und 1913 vom Essener Architekten Edmund Körner, diente sie Jahrzehnte der großen jüdischen Gemeinde Essens als Ort der Versammlung und des Gebets.
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Geschrieben von: Jana Gerlach
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Dienstag, den 11. Mai 2010 um 14:06 Uhr |

1992 wurde das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg als erstes technisches Denkmal in Deutschland zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erhoben.
In der Tiefe des Rammelsberges ruhte einst das größte zusammenhängende Kupfer-, Blei- und Zinkerzlager der Welt. Bereits vor 3000 Jahren wurde hier Erz gewonnen. Vor etwa 1000 Jahren begann unter den Ottonen der systematische Erzabbau. 1988 wurde das Bergwerk stillgelegt. |
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Geschrieben von: Claus Friede
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Dienstag, den 22. Dezember 2009 um 11:36 Uhr |

Heiner Limbrock, Jahrgang 1954, wurde Mitte Dezember 2009 zum neuen Präsidenten des „Architektur Centrum Hamburg“ gewählt. Er ist hauptberuflich geschäftsführender Gesellschafter von „bhl-Architekten“ in der Hansestadt.
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