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Film

„Die Karte meiner Träume” – Wenn der Tod die Kindheit zerstört

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Geschrieben von Anna Grillet  -  Dienstag, den 08. Juli 2014 um 10:07 Uhr
„Die Karte meiner Träume” – Wenn der Tod die Kindheit zerstört 4.8 out of 5 based on 292 votes.
„Die Karte meiner Träume” Wenn der Tod die Kindheit zerstört

Eine betörende melancholische Fabel, manche Kritiker aber empfinden ihre Poesie als puren Kitsch.
2001 verzaubert Jean-Pierre Jeunet das Publikum mit „Die fabelhafte Welt der Amélie”. Jetzt hat der französische Kult-Regisseur den gleichnamigen Bestseller von Reif Larsen als skurriles wie hintergründiges Roadmovie inszeniert. Atemberaubende Bilder, magische 3D Technik und ein kurioser Protagonist, den der 60jährige Filmemacher zu seinem Alter Ego auserkoren hat: T.S. Spivet (Kyle Catlett) ist ein genialer Erfinder, Kartograph und zehn Jahre alt.

Er lebt mit seinen Eltern auf der idyllischen Copper Top Ranch in einem entlegenen Winkel von Montana, wo man nicht viel anderes machen kann als auf Dosen schießen und Lasso werfen. Beides nicht seine Stärke, im Gegensatz zu Zwillingsbruder Layton (Jakob Davies), der größer und kräftiger ist als er, schon ein richtiger kleiner Cowboy – ganz der Vater. T.S.’ Dad (Callum Keith Rennie) war immer schon mit Leib und Seele Cowboy und sieht mit seinem zerfurchten Gesicht auch aus wie einer. Reden ist für ihn nur eine lästige Pflicht ähnlich wie Pferde beschlagen. Wenn er doch einmal den Mund aufmacht, schweift sein Blick zum Horizont. Er blickt dem Gegenüber nie ins Gesicht Sein Büro ähnelt einem Westernmuseum mit jenem Schrein für Billy the Kid, dem ausgestopften Puma und vielen anderen Jagdtrophäen. Sohn Layton liebt er über alles und kann nicht verstehen, warum T.S. so aus der Art geschlagen ist, der weiß weder mit dem Gewehr umzugehen noch mit dem Lasso, nicht mal mit einer Hacke. Stattdessen zeichnet er fast ununterbrochen Diagramme, Landkarten, stellt diffizilste Berechnungen auf und tüftelt an seinen Konstruktionen. T.S. glaubt, sein Vater hätte besser vor 100 Jahren geboren werden sollen.

Die attraktive, etwas schrullige Mutter nennt der Protagonist nie anders als Dr. Clair (Helena Bonham Carter). Sie ist passionierte Expertin für Grashüpfer und Insekten. Ihre ganze Leidenschaft gilt der Suche nach dem legendären Tigermönchskäfer, obwohl es fraglich scheint, dass dieser überhaupt existiert. Was außerhalb der Entomologie und ihres Vergrößerungsglases geschieht, dem schenkt sie wenig Bedeutung. Die Kinder sehen sie fast nie ohne ihr taxonomisches Lexikon. Hausfrauliche Pflichten überfordern sie völlig, selbst die Benutzung eines Toasters endet als Desaster inklusive der völligen Zerstörung desselben. Zwar fördert Dr. Clair T.S.’ Begabung, schließlich hat er Fantasie wie Forschungsdrang von ihr geerbt, aber trotzdem ist sie in letzter Zeit kaum für ihn da. Das gilt übrigens auch für den Rest der Familie. Gracie (Niamh Wilson), die ältere Schwester ist fast erschreckend normal, ein Teenager und typische Vertreterin des 21. Jahrhunderts, deshalb um so deplatzierter in einem Haushalt, wo man noch jene sperrigen schwarzen Bakelit-Telefone mit Wählscheibe benutzt. Sie sieht sich im Fernsehen am liebsten Schönheitswettbewerbe an, träumt von einer Karriere als Schauspielerin inklusive Hollywood-Glamour. Derweil hadert sie mit dem Schicksal, das sie in diese kulturlose Provinz verschlagen hat. Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, mimt Gracie die Diva, was wenig Sinn macht, denn jeder hier ist nur mit sich selbst beschäftigt. Alles, was es zu wissen gilt über dieses bizarre Universum, erklärt uns T.S. Spivet in seiner rührenden altklugen Art. Er versorgt den Zuschauer mit den ihm wichtig erscheinenden notwendigen Informationen. Das ist der Charme des Films: Die Weltsicht eines sonderbaren Wunderkindes, die Mischung aus Intelligenz, Trauer und Unschuld, einer oft grotesken Art von Weisheit. Er hat nicht nur ein Talent fürs Technische, die Neugierde eines Leonardo da Vincis, sondern auch ein besonderes Gespür für das Seelenleben Anderer. Nur sieht er sich außerstande ihnen zu helfen, so gerne er es vielleicht täte genau wie einst Amélie. Den einzigen Ansatz, den der Kleine kennt, ist der wissenschaftliche. Irgendwann wurde es seine Form der Sinnsuche, ein Versuch etwas Ordnung in das Chaos um ihn herum zu bringen. Und so entstehen jene unzähligen Statistiken, wo er zum Beispiel berechnet, wer wem wie lange am Abendbrottisch einen Blick zuwirft.

Manches in dem heimatlichen Universum kann sich T. S. trotzdem nicht erklären, zum Beispiel wie zwei so gegensätzliche Menschen wie seine Mutter und sein Vater zusammen gefunden haben, sie sind wie Tag und Nacht. Bei aller Cleverness, er bleibt ein Kind, das eigentlich Wärme, eine Umarmung braucht. Doch wenn es um Zuwendung geht, kommt T.S. immer zu kurz. Daheim wie in der Schule. Layton stirbt. Was sich genau zugetragen hat, die Zusammenhänge, erfährt der Zuschauer erst am Ende des Films. Die vermeintliche Schuld am Tod seines Bruders erdrückt den Jungen, zerstört sein Selbstwertgefühl. Jedes Familienmitglied trauert für sich allein, eingesponnen in seinen eigenen Makrokosmos. Gefühle zeigen, das war eigentlich nie Stärke oder Ziel Jeunets. „Grade in ‚Micmacs’ lehnte ich jede Emotionalität ab”, sagt er in einen Interview, „sah den Film eher als Satire [...] ich bin sehr scheu, deshalb sind Gefühlsregungen bei mir oft subtil, nur angedeutet. Aber in T.S. Spivets Geschichte steckt ein großes Melodram. Da konnte ich gar nicht anders- auch wenn ich dennoch zurückhaltend bleibe. Der Mensch kann eben nicht aus seiner Haut". Dann kommt ein alles entscheidender Anruf von der Kuratorin des Smithonian Institutes in Washington, Mr. Spivet hat für sein Perpetuum mobile den renommierten Baird-Preis gewonnen und soll bei der Gala-Veranstaltung sprechen. Niemand ahnt im Smithonian, dass es sich bei dem Erfinder um einen zehnjährigen Jungen handelt. Wie so oft in den nächsten Tagen schwindelt der Kleine sich geschickt an allen Hindernissen vorbei. Eigentlich müsste er den nächsten Tag in die Schule, aber T.S. hat kann sich nicht vorstellen, dass ihn irgendjemand vermissen wird und macht sich daran seinen Koffer zu packen. Wieder so eine Szene, die zu Herzen geht, zugleich jedoch auch unendlich ironisch und ein wenig abstrus ist. Die Güterzüge der Union Pacific donnern mehrmals täglich durchs Tal, aber eine Station gibt es hier nicht. Also malt unser jugendlicher Ausreißer das Eisenbahnsignal einfach mit rotem Filzstift an. Der Zug hält tatsächlich und eine abenteuerliche Fahrt beginnt quer durch Amerika. Das bizarres Außenseitermärchen funktioniert wie ein Entwicklungsroman, surreal poetisch, der Winzling mit den großen Ambitionen trifft auf verschrobene Gestalten, skurrile Herausforderungen. Der Zuschauer fühlt sich unwillkürlich erinnert an Mark Twains „Tom Sawyer”, Henry James’ „Maisie” oder Jonathan Safran Foers „Extrem laut und unglaublich nah”. Der Blickwinkel des Kindes gibt Autor wie Regisseur ungeahnte Freiheiten, emotionaler, unmittelbarer Konflikte zu schildern, ob in der Familie oder der Gesellschaft, kleine Verletzungen oder große Katastrophen wie den 11. September.

Es ist, als wenn „Die Karte meiner Träume” extra für Jean-Pierre Jeunet geschrieben worden wäre. Bei seinem ersten Treffen mit dem französischen Filmemacher sagte Reif Larsen zu ihm: „Als ich ‚Amélie’ sah, hatte ich das Gefühl jemand hätte in meinem Kopf herumgestöbert.” Die beiden haben denselben Geschmack, die gleichen Spleens, sind Komplizen wie auch Seelenverwandte. Larsens verschrobene Akteure fügen sich perfekt in Jeunets Universum ein. Immer wieder hatte Larsen in seiner Jugend sich eine alte VHS-Kopie von Jeunets Film „Delicatessen” (1991) angesehen, „bis das Band an zu quietschen fing wie ein Schwein, dass geschlachtet werden soll”. Jeunets Bildsprache, seine Kameraeinstellungen, die Weitwinkel, sein Erzählrhythmus, die Freude an absurden Details menschlicher Zivilisation haben ihn als Autor geprägt. „T.S. Ist wie ich”, erklärt der Regisseur. Er identifiziert sich total mit dem 10jährigen Protagonisten. Als der im Rampenlicht steht, will er eigentlich nur heim zu seiner Familie. Jeunet versteht das nur zu gut: „Ich fühle mich immer fehl am Platze. Als ich zur Schule ging, fragte ich mich, was ich dort soll. Von der Armee fange ich gar nicht erst an!” Auch später blieb dies Unbehagen, zuhause war er nirgendwo weder beim Animationsfilm noch im französischen Kino. „Und in Hollywood ist es noch schlimmer! Ich fühle mich nirgends wohl. Immer bleibt das Gefühl auf dem falschen Planeten gelandet zu sein”. Wohl fühlt er sich nur, wenn er, wie am Set, mit Leuten zusammenarbeitet, die genauso leidenschaftlich bei der Sache sind wie er.

Ohne Dreidimensionalität wäre dieser Film nicht vorstellbar. Die Landkarten, kleinen Zeichnungen, Diagramme, Stadtpläne, Porträts, Notizen mit denen Larsen seinen Roman ergänzt und die das Buch so unwiderstehlich machen, erscheinen nun in 3D, hüpfen aus der Leinwand hervor und schweben durch den Kinosaal. Es sind die Gedanken, Ideen, Erkenntnisse des kleinen Genies und oft der amüsanteste Teil der Story. Kameramann war dieses Mal Thomas Hardmeier, die Stereographische Animation übernahm Demetri Portelli, der auch mit Martin Scorsese bei „Hugo Cabret” zusammen gearbeitet hatte. Gedreht wurde in Kanada, Quebec und in der Provinz Alberta. Dorthin weichen auch viele US-Produktionen aus, wenn sie einen Ersatz für Montana brauchen wie „Brokeback Mountain” (2005). Die Außenaufnahmen in Chicago und Washington filmte die Second Unit. Larsen umfangreichen Roman kürzten Jeunet und Co-Autor Guillaume Laurant notgedrungen, strichen die Nebenhandlungen wie die Biographie von T.S.’ Urgroßmutter und konzentrierten sich ganz auf die Entwicklung des Protagonisten. Es ist schon schade, dass die Lokomotive nun den jugendlichen Helden nicht mehr nach seiner Haltung zu Jean-Jacques Rousseau befragt. Etwas mehr Absurdität hätte dem Film gut getan. Nach seinem Wunderkind suchten Jeunet und Casting-Agentin Lucie Robitaille lange vergeblich. Montreal, Ottawa, Toronto, Vancouver, New York, Los Angelos und London. Nichts. Allmählich machte sich der Regisseur Sorgen. Also fragte er nach Kandidat zwei und drei für Scorseses „Hugo”. Als er hörte, er hätte beide schon gesehen und abgelehnt, packte ihn die Panik. Dann zeigt ihm Lucie Robitaille den Screen-Test eines Jungen, er war neun, sah aber höchstens aus wie sieben. „Und dennoch hatte er das gewisse Etwas, etwas Schrulliges, Faszinierendes, Einzigartiges.” Doch er war viel zu klein für die Rolle des T.S., der sollte eigentlich 12 Jahre alt sein. Aber er ging Jeunet nicht aus dem Kopf. Also skypten die beiden und Kyle legte ein flammendes Plädoyer hin: „Ich kann auf Kommando heulen, ich bin zäh, ich bin stark, ich bin Weltmeister in Martial Arts bei den Kids unter sieben”. Kyle spricht sechs Sprachen, darunter Russisch und Mandarin. „Er ist zwar klein, aber unfassbar stark und kämpft darum, seine Stunts selbst zu machen, erzählt der Regisseur, „nur einmal habe ich ihn weinen gesehen, als er seine Grille verloren hatte”. Der Protagonist gerät nie zu niedlich, bleibt eigenwillig exzentrisch, von rührender Ernsthaftigkeit, lernt mit der eigenen Verletzbarkeit umzugehen. Und genau wie Tom Sawyer, Maisie oder Oskar Schell stellt er seine Tapferkeit immer wieder unter Beweis.

T.S. heißt mit vollem Namen Tescumseh Sparrow, weil im Moment seiner Geburt ein Spatz gegen das Küchenfenster geflogen ist. Das behauptet zumindest seine Mutter. Sie hat ihrem Sohn sogar das Skelett des Spatzen geschenkt. Der Junge hütet es wie einen Schatz, aber es zerbricht auf der gefährlichen Verfolgungsjagd mit einem Polizisten. Am Ende kommt die Wahrheit heraus, es gab keinen Spatz, T.S. trägt keine Schuld am Tod des Bruders und Jeunet demontiert in wunderschönen Semi-Steampunk Bildern die amerikanischen Mythen und Genres. Der Wilde Westen entlarvt sich als Illusion, doch noch einmal darf der Zuschauer ihn genießen als nostalgische Fantasie der Akteure. Was vielleicht einigen als Kitsch erscheint, ist eine Form subtiler Ironie oder Überzeichnung. Das vermeintlich Behagliche des samtenen Retro-Looks ist trügerisch, Symptom der Flucht vor der Realität. Jeunets Landschaftsaufnahmen, seine Kompositionen sind von unglaublicher Schönheit, als könnten auch sie nur eine Illusion sein. Der Regisseur hatte nie zuvor wirklich in der Natur gefilmt. Seine Geschichten spielten in Städten. Manches erinnert auch hier noch an die kunterbunte Welt der Amélie: wenn dort ihr Goldfisch Pottwal an Depressionen leidet, ist es auf der Ranch Laytons Retriever, der verzweifelt seinen Besitzer vermisst, der eigentlich nur Unfug im Kopf hatte. Ganz allein war T.S. auf seinem Selbstfindungstrip nie, ab und zu gesellte sich der Geist seines Zwillingsbruders zu ihm.



Originaltitel: The Young and Prodigious T.S. Spivet
Regie/Drehbuch: Jean-Pierre Jeunet
Darsteller: Kyle Catlett, Helena Bonham Carter, Robert Maillet
Produktionsland: Frankreich, Canada, 2013
Länge: 105 Min.
Verleih: DCM Filmverleih
Kinostart: 10. Juli 2014

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