Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 769 Gäste online

Neue Kommentare

C.Müller zu Roots – Katja und Marielle Labèque zum Schleswig-Holstein Musik Festival in der Laeiszhalle: Erhalt des Kultursommers auf der Trabrennbahn Bah...
Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...

Anzeige

Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015


Film

A Different Path

Drucken
(25 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Montag, den 04. Oktober 2010 um 09:00 Uhr
A Different Path 4.5 out of 5 based on 25 votes.
18. Filmfest Hamburg: A Different Path

Eine Reihe des diesjährigen Filmfests widmet sich unter dem Motto „Drei Farben Grün“ dem Thema Umwelt. Man kann das als vorweggenommene Ökologie-Reminiszenz an Hamburg als Green Capital 2011 interpretieren.
Im Falle von „A Different Path“ lässt sich das Thema „Umwelt“ zusätzlich auch als Umschreibung unseres räumlichen Alltags verstehen. Was passiert, wenn Fußgänger beschließen, sich ihre Stadt zurückzuerobern? Zurück von den Autos und von den Autofahrern? Wenn sie mit originellen Ideen, unbeugsamen Enthusiasmus und Humor ihr Recht auf einen Gehweg einfordern?

„Pfad-Finder“ einer menschengerechten Mobilität
„The angrier we get, the more creative we become“ erklärt stolz der Musiker Johnson, einer der Protagonisten in dem Dokumentarfilm von Monteith McCollum. Johnson hat die Nase voll davon, dass Stadtplanung nur den Anforderungen von Autofahrern gerecht wird. Dass die Dimensionen längst nicht mehr menschlich bemessen werden. Dass Fußgänger angehupt werden, wenn sie nicht schnell genug den Zebrastreifen passieren. Wie schön wäre es, wenn die tägliche Umwelt vor der eigenen Haustür nicht ‚Rush Hour’ bedeutet, sondern ein Plausch mit den Nachbarn und ein ungefährdeter Spaziergang um den Block?

Geleitet von dieser Vision versuchen einige ebenso phantasievolle wie unbeugsame Zeitgenossen, ihre Mitmenschen zu mobilisieren – in einem für die Autofahrer wohl neuen Sinn des Wortes. Dabei steht der Ideenreichtum, mit dem der Regisseur diesen Kampf darstellt, dem seiner Protagonisten in nichts nach. Unterschiedliche Techniken, mal wackelig mit der Handkamera, mal als animierte Zeichnung und dann wieder – besonders poetisch – in langen Einstellungen, die ganz minimalistisch graphische Strukturen wie beispielsweise die Radspuren im Schnee zeigen.

Es ist ein Vergnügen, sich auf die unterschiedlichen Wege, um „a different path“ zu finden einzulassen. Auch wenn bei 94 Minuten Filmlänge bei manchem Wegbegleiter in den Kinosesseln die Frage aufkeimt, ob in diesem Fall das erklärte Ziel der (Geh-) Weg ist, oder der erklärende Weg das Ziel.

Eine zweite Aufführung von „A Different Path“ (engl. OF) ist für Donnerstag, 07. Oktober, 21.30 Uhr im Passage Kino in der Mönckebergstraße 17 angekündigt. Tel.: 040 - 468 668 60.

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Film > A Different Path

Mehr auf KulturPort.De

Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel
 Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel



Es ist dunkel in der Hamburger Gralsburg, als Achim Freyer mit seiner „Parsifal“-Interpretation den Start in die neue Saison der Staatsoper zelebriert. Der 8 [ ... ]



Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage
 Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage



Wie kann ein Künstler heute ungebunden und frei arbeiten? Ungebunden ist durchaus möglich – frei arbeiten stößt aus unterschiedlichen Gründen an Grenzen.  [ ... ]



Maria Callas – zum 40. Todestag am 16. September 2017
 Maria Callas – zum 40. Todestag am 16. September 2017



Ingeborg Bachmann erahnte es Anfang 1956, als sie in der Mailänder Scala Maria Callas, die einzige Person erlebte, „die rechtmäßig die Bühne in diesen Jahr [ ... ]



Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg: „Geld oder Leben – Nachdenken über Nachhaltigkeit“, ein Symposium
 Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg: „Geld oder Leben – Nachdenken über Nachhaltigkeit“, ein Symposium



„So interessant und inspirierend! Das muss man unbedingt wiederholen!“
Der Tag war lang, acht Vorträge in fast zehn Stunden – doch die rund 50 Teilnehme [ ... ]



Richard Davis: Safety Net
 Richard Davis: Safety Net



Richard Davis, aufgewachsen Ende der Sechziger Jahre in London und seit den 1990er-Jahren in Berlin lebend, hat eine weiche, helle, aber sehr eigene Stimme, die  [ ... ]



Edelzarte Miniaturen und ganz großer Schubert – mit dem Auryn Quartett
 Edelzarte Miniaturen und ganz großer Schubert – mit dem Auryn Quartett



Mit einem anspruchsvollen Programm wurde das Internationale Mendelssohn Festival in der Laeiszhalle Hamburg eröffnet. Kammermusik von Mendelssohn und Schubert,  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.