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Film

„Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika”. Unser unbeugsamer Pazifist

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(409 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Freitag, den 27. Mai 2016 um 09:15 Uhr
„Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika”. Unser unbeugsamer Pazifist 4.9 out of 5 based on 409 votes.
Vor der Morgenroete Stefan Zweig in Amerika

Ein Künstlerporträt von verstörender Eindringlichkeit. Brillant, klug, subtil und erschreckend aktuell. Dieser Film trifft mitten ins Herz.

Rio de Janeiro, August 1936. Noch sind die Türen zum Festsaal des exklusiven Jockey Clubs verschlossen. Drinnen rücken Serviermädchen die Weingläser zurecht, zupfen ein letztes Mal an der Tischdekoration. Das atemberaubende tropische Blumenmeer in den verschiedensten Rottönen lässt kaum noch Platz für Tafelsilber und Porzellan. Mit militärischer Präzision marschieren die Kellner auf. So beginnt Maria Schraders Episoden-Epos über das Exil von Stefan Zweig (Josef Hader), und vom ersten Moment an birgt jede Form opulenter Pracht etwas schmerzhaft Tragisches in sich. Zwei Jahre zuvor hatte der jüdische Schriftsteller seine Heimat Österreich verlassen müssen.

Neben Thomas Mann ist Stefan Zweig der meist gelesene deutschsprachige Autor. Im Ausland wird er gefeiert wie ein Star, es gibt große Empfänge für ihn wie hier in Brasilien, Konferenzen, Lesungen, Interviewtermine, aber bald schon wird er dieses illustre Leben als Albtraum empfinden. Die Türen des Saals öffnen sich. Stimmengewirr, die ersten Gäste drängen hinein. Die Szenen haben manchmal etwas verblüffend Beiläufiges, vermitteln dem Zuschauer die Illusion von Nähe, selber präsent zu sein. Doch unsere sonst so sichere Beobachterposition, das begreifen wir wenig später vielleicht nur widerwillig, kann uns nicht schützen vor der Verantwortung, der Betroffenheit, Scham oder Reue. Kameramann Wolfgang Thaler dagegen hält Abstand, es entstehen in jenen Augenblicken wundervoll komponierte Tableaus von fast betörender Schönheit.

„Einen Film machen über Europa, der nur außerhalb Europas spielt”, war die Idee der 50jährigen deutschen Regisseurin und ihres Co-Autors Jan Schomburg. Es ist ein Kriegsdrama fern der Schlachtfelder, für Stefan Zweig sind der Nationalsozialismus und dessen Opfer immer präsent, ob in New York, den Zuckerfeldern Bahias oder Petrópolis, der letzten Station seiner Odyssee.
Schrader versucht ganz bewusst nicht, die Biographie ihres Protagonisten in eine melodramatische kausale Erzählform zu pressen: sie wählt schlaglichtartig vier sehr unterschiedliche Momente aus den Exil-Jahren, eingerahmt von Prolog und Epilog. Ein kreativer Freiraum entsteht, mit viel Zeit für Details, Atmosphäre, der Möglichkeit jedes Mal wieder von Neuem tief einzutauchen in ein völlig anderes Umfeld. Der Stil ist eine Art Hommage, hatte der Künstler doch selbst mit seinen „Sternstunden der Menschheit” jene legendären historischen Miniaturen geschaffen.

Buenos Aires, September 1936. Schriftsteller aus 50 Nationen treffen sich auf dem PEN Kongress, zentrales Thema: der Faschismus in Mitteleuropa. Stefan Zweig ist diesjähriger Ehrengast. Auf den Treppen und Fluren unzählige Schaulustige und Besucher. Eine internationale Runde renommierter Journalisten erwartet ihn zum Interview. Der jüdische Journalist Josef Brainin (André Szymansiki) drängt darauf, von dem berühmten Exilanten eine druckreife Verurteilung des Hitlerregimes zu erhalten. Als Zweig sich weigert, verwandelt sich das Interview in ein politisches Kreuzverhör. So sehr dem Emigranten das nationalsozialistische System und seine Ideologie verhasst sind, er beharrt auf Differenzierung, lehnt es ab, ein Land pauschal zu verdammen. Er will der Radikalität seiner Gegner als Intellektueller und überzeugter Pazifist nicht mit derselben Radikalität begegnen. Ein Künstler soll seiner Ansicht nach allein durch sein Werk Wirkung erzielen. Später beim Händewaschen auf der Toilette erklärt er noch einmal unmissverständlich: „Ich kann und ich werde nicht auf der anderen Seite der Welt im Raum voller Gleichgesinnter Urteil sprechen. Das ist in meinen Augen geradezu obszön und würde bedeutungslos verhallen. Jede Widerstandsgeste, die kein Risiko in sich birgt, und keine Wirkung hat, ist nichts als geltungssüchtig.”

Stefan Zweig löste damals mit solchen Statements Befremden aus bei seinen Kollegen, und das täte er auch im heutigen Deutschland. Basiert nicht unsere gesamte Bekenntniskultur inklusive Gesinnungsjournalismus genau auf solchen risikofreien ostentativen Absichtserklärungen? Im Nebenraum hat der weniger prominente Emil Ludwig (Charly Hübner) bereits mit seiner zornigen pointierten Rede gegen das Nazideutschland begonnen. Und während Ludwig keinerlei Hemmungen hat, mit Polemik und Pathos gegen Zensur und Willkür zu wettern, sitzt Zweig neben ihm auf dem Podium und beobachtet das Publikum, wie es begeistert Beifall klatscht. Er selbst scheint peinlich berührt, versteckt seine Emotionen hinter einer Fassade distanzierter Höflichkeit. Der belgische Schriftsteller Luis Pierard (Vincent Nemeth) verliest die Namen verfolgter deutschsprachiger Schriftsteller, langsam einen nach dem anderen. Die Teilnehmer des Kongresses erheben sich. Zweig ist diese andachtsvolle Geste unangenehm. Als ihm dann das gesamte Publikum als dem einzigen anwesenden Exil-Schriftsteller stehend applaudiert, hat er Schwierigkeiten, seinen Widerwillen zu verbergen.

Die Schauspielerin und Regisseurin („Liebesleben”) wünschte sich für ihren Film eine direkte, unmittelbare und gleichzeitig elegante Bildsprache. „Es sollte ein sinnlicher Film werden, der dem Zuschauer die Möglichkeit gibt, in die Szenen, obgleich historisch, einzutauchen und die Hitze, die Natur, die überfüllten Säle, den Zigarettenrauch, die vertrauten wie die fremden Umgebungen tatsächlich spüren zu können, ohne dass die Kamera aufdringlich wird.” Wolfgang Thaler („Paradies-Trilogie”) gelingt es. Er schafft jene phantastisch komponierten feinnervigen Bilder, sie deuten bewusst vieles nur an, selbst der Tod bleibt am Ende nur eine sekundenkurze Reflektion im Spiegel. „Bahia, Januar 1941. Stefan Zweig ist mit seiner zweiten Frau Lotte (Aenne Schwarz) seit Monaten auf Vortragsreise durch Südamerika. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs mussten sie ihr Haus in London verlassen, Zweig schreibt an einem Buch über Brasilien. Für die Recherchen erkunden die beiden den wenig besiedelten Norden des Landes, inmitten eines Zuckerrohrfeldes lassen sie sich den Anbau erklären. Die Sonne brennt, ihre völlig durchschwitzte Kleidung klebt am Körper. Dies ist nicht das Bild des international gefeierten Schriftstellers, sondern das eines erschöpften, fragilen älteren Mannes, der seine Niedergeschlagenheit wie so oft hinter Höflichkeit und einem etwas verrutschten Lächeln zu verstecken versucht.

Die Zeit drängt, in wenigen Stunden geht der Flug nach New York. Zuvor steht noch der Besuch beim Bürgermeister der Provinzstadt an, einer der fast täglichen Empfänge auf dieser Reise. Im Wagen auf dem Weg dorthin formuliert Zweig Telegramme, er nutzt seine Verbindungen zu den Botschaften Südamerikas, mit jeweiligem Einreisevisum Freunden und Kollegen zur Flucht aus Europa zu verhelfen. Der Gedanke an den Krieg und die Vernichtung der Heimat ist sein ständiger Begleiter. Der nervöse dicke Bürgermeister auf der ländlichen Fazenda ist voll den Lobes, den Namen seines illustren Gastes kann er sich nicht merken, aber dass er wichtig ist, weiß er und ein Buch über Brasilien schreiben will, so seien die Gräueltaten in Europa doch auch zu etwas gut. Das Treffen entwickelt sich zur schauerlichen Groteske. Jedes Wort ist wie ein Schlag ins Gesicht, Stefan Zweig lächelt tapfer weiter. Die Dorfkapelle in ihren lädierten Uniformen stimmt ihm zu Ehren den Donauwalzer an. Szenenwechsel. New York, Januar 1941. Es ist tiefster Winter, die Fenster der Wohnung im Greenwich Village sind zugefroren. Zum ersten Mal seit langer Zeit sieht Stefan Zweig seine geschiedene Frau Friderike (grandios Barbara Sukowa), mit der er 20 Jahre zusammen war. Im Gegensatz zu der jungen und treu ergebenen Lotte hat die selbstbewusste kritische Friderike ihm durch ihre Lebenstüchtigkeit immer Unterstützung und Schutz geboten, die er auf einmal schmerzlich vermisst.

Nur wenige Wochen zuvor ist Friderike gemeinsam mit ihren beiden Töchtern aus erster Ehe die Flucht in die USA gelungen, in New York sind sie im Appartement einer Freundin untergekommen. Auf dem Schreibtisch stapeln sich Bittbriefe aus Europa. Angesichts des Leids, der ständig wachsenden Zahl von Menschen, die sich in ihrer Not an ihn wenden, schwankt Zweig zwischen wütender Verzweiflung und Ohnmacht. Wie viele seiner Freunde sind schon umgekommen, auf der Flucht, in den Vernichtungslagern. „Ein halber Kontinent würde auf einen anderen flüchten, wenn er könnte”. Es ist unmöglich, allen zu helfen, für die Bürgschaften fehlt ihm längst das Geld, fast sein ganzes Vermögen hat er in England verloren. Und so muss er zum lästigen Bittsteller werden, für ihn ist jeder Empfang oder Lesung nur eine Gelegenheit, einflussreiche Gönner aufzutun. Er aber möchte endlich wieder ein wenig Ruhe haben, nichts Anderes tun als Schreiben, Schreiben. Friderike wird zornig, es ist seine Pflicht zu helfen, sie lässt ihm solches Selbstmitleid nicht durchgehen. Schildert ihm, wie sie Tag für Tag mit Tausenden anderen Verzweifelten dicht gedrängt am Quai von Marseille darauf hoffte, auf eines der Schiffe zu kommen. Grade jetzt, wenn sie wütend ist, spürt man die Vertrautheit zwischen den beiden. Zweig versteht. Er wird alles tun, was in seiner Macht tut. Alles. Ihn überwältigen die Schuldgefühle, er schämt sich. Es ist die Scham der Überlebenden, von der Primo Levi oft sprach. Für jeden Schluck Wasser, den man im KZ ergattert, fühlt man sich schuldig, weil ein anderer verdurstet. Mit solcher Bürde lässt sich schwer leben.

Petrópolis, November 1941. Stefan und Lotte Zweig haben die Vereinigten Staaten wieder verlassen und sind von Rio in das zwei Autostunden entfernte Petrópolis inmitten traumhaft tropischer Vegetation gezogen. Die Arbeiten zu seinen Memoiren „Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers“ sind abgeschlossen, das Brasilienbuch zeitgleich in fünf Sprachen erschienen. Ausgerechnet in Brasilien ist es zwiespältig aufgenommen worden. Von der Linken wird ihm unkritische Nähe zur gemäßigten Diktatur Getúlio Vargas’ vorgeworfen, die Nationalen finden es nicht euphorisch genug. Am Morgen seines sechzigsten Geburtstags überrascht ihn ein alter Bekannter: Ernst Feder (Matthias Brandt), deutsch-jüdischer Schriftsteller und ehemaliger Ressortleiter des „Berliner Tageblatts”, hat mit seiner Frau ebenfalls hier in der Stadt eine Bleibe gefunden. Als Zweig Feder erkennt, hellt sich seine Miene auf, froh, ein vertrautes Gesicht in der Fremde zu sehen. Er begleitet ihn zu dessen bescheidenem Heim und preist überschwänglich die vermeintlichen Vorzüge dieses abgeschiedenen Lebens. Die beiden blicken auf die paradiesische wilde üppige Landschaft vor ihnen. „Wir haben nichts zu beklagen,” sagt Zweig. In seinen Worten steckt eine tiefe Verzweiflung. Das Weltgeschehen kann er nur noch hilflos aus weiter Ferne betrachten. Die eigene Sicherheit angesichts des überwältigenden Elends in Europa fühlt sich wie ein Unrecht an. Er hat keine Hoffnung auf Frieden, nirgendwo in der Welt gibt es eine Opposition gegen den Krieg als solches. Er ist einsam, erschöpft, verzagt. Europa war vor allem seine geistige Heimat. Feder verspricht, mit ihm Schach zu spielen, als Recherche für die neue Novelle.

Zurück in seinem Haus wird Stefan Zweig von Lotte, seinem brasilianischen Verleger Abrahão Koogan und dessen Frau Paulina erwartet, die ihm zum Geburtstag einen kleinen Terrier namens Plucky schenken. Zum ersten Mal sehen wir den Schriftsteller wirklich glücklich, er ist hingerissen von dem Hund, kniet vor ihm, vergisst alles um sich herum. Er wiederholt den Namen immer wieder: „Plucky”, als wäre es ein Zauberwort. Und doch ist dieser letzte Moment ausgelassener Freude zutiefst beunruhigend. Es zerreißt uns das Herz. Jene Ohnmacht, die Zweig so quälte, seine Hoffnungslosigkeit, Resignation, wir beginnen zu begreifen, wie sich das anfühlt. Nichts wirklich verändern zu können, die Scham, zu wenig oder ganz offensichtlich nicht genug getan zu haben. “Ich glaube an ein freies Europa, dass Grenzen und Pässe eines Tages der Vergangenheit angehören. Ich bezweifle allerdings, dass wir das noch erleben werden,“ sagt Zweig auf dem Schriftstellerkongress. Wir dagegen haben es erlebt, und sind dabei es zu verlieren. Die Reaktion auf diesen Film war unter den Kollegen in Hamburg ganz verschieden, manche kämpften mit den Tränen wie ich, andere ließ er wohl eher kalt. Einig war man sich über die grandiose schauspielerische Leistung von Josef Hader (“Knochenmann”), der behutsam, zurückhaltend und ungeheurem Einfühlungsvermögen den sensiblen scheuen Künstler verkörpert. Er ist auf eine stille bescheidene Art verzweifelt. Unser unbeugsamer Pazifist. Ein Heimatloser im Paradies.

In der Nacht vom 22. auf den 23. Februar nimmt sich Stefan Zweig zusammen mit seiner Frau Lotte das Leben. In dem Abschiedsbrief heißt es: „...Ich grüße alle meine Freunde! Mögen Sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe Ihnen voraus.” „Er war dem Krieg entronnen und wurde trotzdem von ihm heimgesucht,” so Maria Schrader. „Seine Vorstellungskraft für alles, was zeitgleich am anderen Ende der Welt passierte, konnte er nicht zügeln. Diese Empathie und Sensibilität ist eine riesige menschliche Qualität, die ihm als Schriftsteller zu Ruhm verhalf und im Leben zum Verhängnis wurde.”


Originaltitel: Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika
Regie / Drehbuch: Maria Schrader
Darsteller: Josef Hader Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt
Produktionsland: Deutschland, Frankreich, Österreich
Länge: 106 Minuten
Verleih: X Verleih
Kinostart: 2. Juni 2016

Fotos & Trailer: Copyright X Verleih

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