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Geschrieben von: Anna Grillet
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Montag, den 17. Juni 2013 um 13:54 Uhr
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Gesamtkunstwerk oder Blockbuster: Wong Kar-Wais melancholisches Martial-Arts-Epos verwirrt, fasziniert, bleibt unvergesslich.
Der Film erzählt vom Leben zweier Kung-Fu-Meister im China der 1930er-Jahre, von Verrat, Ehre, Liebe und Krieg. Inspiriert wurde Wong Kar-Wai zu “The Grandmaster” durch den legendären Wing Chun Lehrer Yip Man, der als Mentor von Bruce Lee gilt. Den Protagonisten spielt wie in “2046” und “In the Mood for Love” wieder Tony Leung Chiu-Wai. Als Yip Man ist er Erzähler und Chronist zugleich. “Kung Fu – zwei Worte, waagerecht und senkrecht. Nur der gewinnt, der stehenbleibt. Stimmst Du mir zu?” Der Zuschauer wird direkt angesprochen und am Ende der 123 Minuten soll er eine Entscheidung treffen. Regisseur Wong Kar-Wai, ein Virtuose der Abstraktion, geht es weniger um Körperbeherrschung oder Selbstverteidigung, sondern um die Philosophie und Ethik der Kampfkunst.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Freitag, den 07. Juni 2013 um 11:20 Uhr
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Das 24. Filmfest Emden-Norderney begann in diesem Jahr quasi einen Tag früher als sonst.
Grund dafür war, dass der kleinere Partner aus Norderney seit 15 Jahren mit von der Partie ist. Filmschaffende, Cineasten, Gäste, Journalisten und Filmfest-Crew gratulierten den lokalen Machern Herbert Visser und Uwe Fokken zum Jubiläum.
Mit Eike Besudens Film „Verrückt nach Paris“ (2001), der vom Norderney-Publikum als beliebtester Film der vergangenen 14 Jahre gewählt wurde, startete das Festival dort im Kurtheater vorab.
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Geschrieben von: Nadine Effert
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Donnerstag, den 06. Juni 2013 um 10:19 Uhr
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Hamburg wird in diesen Tagen zum Mekka für Kurzfilm-Fans.
Über 400 cineastische Perlen aus aller Welt flimmern bei der 29. Ausgabe des Internationalen KurzFilmFestivals über die Leinwände und beweisen, dass großes Kino durchaus in wenige Minuten passt.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Dienstag, den 21. Mai 2013 um 10:25 Uhr
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Das internationale 'Festival au Désert', gegründet im Jahr 2000, steht für eine Kultur, die in unseren Breitengraden so gut wie unbekannt ist.
In den Dünen von Timbuktu in Mali treffen sich jährlich Musiker, Künstler und Kulturvertreter der nomadischen Tuareg, die sich selbst Kel Tamaschek nennen, um gemeinsam ihrer bedrohten Kultur ein Forum zu geben. Durch die politischen Unruhen und den Krieg mit islamischen Fundamentalisten im Norden Malis sind die Macher und Künstler allerdings seit vergangenem Jahr in alle Sahara-Winde verstreut und das Festival ist "in exile".
Es findet in diesem Jahr quasi auch in Deutschland zumindest auf der Leinwand statt, denn die in München lebende Autorin und Filmemacherin Désirée von Trotha präsentierte soeben ihren Dokumentarfilm „Woodstock in Timbuktu", der mittlerweile seit April in mehreren Städten in den Kinos läuft.
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Geschrieben von: Sam Geller
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Donnerstag, den 09. Mai 2013 um 10:07 Uhr
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Als Anfang des Jahres bekannt gegeben wurde, dass „Star Trek“-Regisseur J.J. Abrams, auch noch die Regie für den kommenden „Star Wars“ Film übernehmen würde, ging ein Aufschrei durch das „Star Trek“-Universum.
Werden „Star Wars“ und „Star Trek“-Fans doch seit jeher als Kontrahenten angesehen. Es wird als eine Art Glaubensfrage gehandhabt. So wie die alles entscheidende Frage ob Beatles ODER Rolling Stones. Beides geht angeblich nicht…
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Geschrieben von: Claus Friede
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Mittwoch, den 20. März 2013 um 10:35 Uhr
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Abenteurer ist eine Berufsbezeichnung, die in der heutigen Zeit recht selten vorkommt.
Sie stellt eine Kategorie dar, die seit spätestens Ende der 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts so gut wie ausgestorben scheint. Briten und besonders Skandinavier hatten ein gutes Jahrhundert die Abenteurer-Nase vorn: Roald Amundsen (Arktis), Sven Hedin (Tibet) und Thor Heyerdahl (Kon-Tiki), um nur einige zu nennen. Sie waren gleichwohl im Dienst der Wissenschaft unterwegs, als auch als Forscher, Entdecker, Filmer und Autoren.
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Geschrieben von: Daniel Hirsch
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Donnerstag, den 21. Februar 2013 um 11:35 Uhr
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Pablo Larraíns „¡NO!“ ist nicht nur ein bewegender Film über den friedlichen Sturz des chilenischen Diktators Pinochet, sondern auch eine tiefe Verneigung vor der Werbeästhetik der 1980er-Jahre.
Verschleppung, Folter und tausendfache Hinrichtungen in den Reihen der Opposition sind auf immer mit dem grausamen Kapitel der Militärdiktatur Augusto Pinochets verbunden, der Chile nach dem Putsch gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende 17 Jahre lang autokratisch regierte. Die jüngere Geschichte des südamerikanischen Landes, der sich Pablo Larraín schon in seinen letzten beiden Filmen (Tony Manero und Post Mortem) widmete, ist gewiss kein einfacher historischer Stoff. Mit „¡NO!“ gelingt ihm dennoch ein wunderbar leichter Abschluss seiner Trilogie, der die alltägliche Repression der Diktatur bei allem Schmunzeln eindrücklich nachempfinden lässt.
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Geschrieben von: Dagmar Seifert
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Mittwoch, den 06. Februar 2013 um 11:06 Uhr
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Die ‚Rosenstadt‘ Uetersen ist ein adretter kleiner Ort in Schleswig-Holstein, nicht weit von Hamburg.
Hier gibt es ein Heimatmuseum, einen kleinen Marktplatz, eine gar nicht mal so kleine, wunderschöne Barockkirche und überall massenhaft Rosen, was daran liegt, dass die Gegend von Rosenzüchtern umzingelt ist.
Uetersen hat sogar noch ein eigenes Kino, das „Burgtheater“. Im letzten Herbst genossen dort 24 Besucher, die zur Premiere vom neuen Bond, „Skyfall“, erschienen waren, in ihren Sesseln maximale Ellenbogenfreiheit.
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Geschrieben von: Peggy Neidel
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Dienstag, den 20. November 2012 um 10:01 Uhr
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Joe Wrights Anna Karenina-Adaption entlarvt den Film als das, was er ist: eine Inszenierung.
In diesem Fall eine opulente und gelungene.
Drehbuchautor Tom Stoppard und Regisseur Joe Wright fügen den bisher zehn Verfilmungen eine elfte hinzu: Kühn, berauschend und fantastisch beleben sie Leo Tolstois Romanklassiker „Anna Karenina“ von 1887. Der Inhalt dürfte bekannt sein. Es geht um das Schicksal dreier adeliger Familien, insbesondere um Anna Karenina, die sich, verheiratet mit dem biederen Staatsbeamten Karenin, auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem attraktiven Grafen Wronskij einlässt und am Ende Selbstmord begeht.
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Geschrieben von: Christel Busch
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Dienstag, den 06. November 2012 um 11:18 Uhr
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Der letzte Filmvorhang ist gefallen.
Nach fünf Tagen und 149 Filmen der Genres Spiel- und Horrorfilm, Dokumentar- und Kurzfilm, Filme für junge Zuschauer ist das größte und wichtigste nordische Filmfestival Europas am 4. November 2012 zu Ende gegangen. Auch dieses Jahr kämpften Filmemacher aus skandinavischen und baltischen Ländern sowie aus Norddeutschland um einen der begehrten acht Filmpreise.
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Geschrieben von: Thomas Mießgang
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Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 11:40 Uhr
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Es war eine bleierne Zeit: An einer geopolitischen Nahtstelle des Kalten Krieges versuchte sich ein nur oberflächlich entnazifiziertes Österreich als «Geisteskontinent» (Friedrich Heer) und Kulturgroßmacht neu zu erfinden.
Die «langen 1950er-Jahre» erstreckten sich bis weit ins nächste Jahrzehnt, in der Kulturpolitik dominierte, getragen vom Missionierungswillen des ÖVP-Unterrichtsministers Felix Hurdes, ein konservativer, rechtskatholischer Kulturalismus, der nahezu nahtlos an die Zeit vor 1938 anschloss.
Im Sinne einer offiziellen Staatskulturdoktrin war vor allem wichtig, was Burg und Oper an Sinn- und Bedeutungsproduktion lieferten, und auch ein gewisses Schwelgen im Habsburgermythos verband sich gut mit einem Kulturbegriff, der im erhabenen Überzeitlichen die Rettung vor der unmittelbaren Vergangenheit suchte.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Freitag, den 19. Oktober 2012 um 10:57 Uhr
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Es ist weltweit DAS Filmfestival für Poesie und Film, und verbindet alle zwei Jahre die Genres miteinander.
Schon vor der Eröffnung des 6. ZEBRA Poetry Film Festivals kam beim wartenden Publikum die Frage auf, warum der Namensgeber des Festivals ein Zebra ist. Das konnte dann einer der Programmmacher, Thomas Zendelgiacomo DelBel, endlich auf der Bühne aufklären: „MGM hat den brüllenden Löwen, wir haben das Zebra“. Und wie es sich für eine gute Corporate Identity gehört, werden die Filmpreise – nein, keine kleinen Zebrafigürchen sein, sondern Zebra-Schals einer Leipziger Designerin.
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Geschrieben von: Sarah Seidel und Claus Friede
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Donnerstag, den 11. Oktober 2012 um 10:17 Uhr
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In Hamburg ist die Ausstellung "Steve McQueen – The Last Mile" mit 35 ausgewählten Fotografien seiner letzten Ehefrau Barbara McQueen im Museum Prototyp bis 31. Dezember 2012 erstmals in Deutschland zu sehen.
Anlässlich des 20. Filmfest Hamburg und einer Steve McQueen-Filmnacht traf sich Barbara McQueen mit den KulturPort-Journalisten Sarah Seidel und Claus Friede und sprach in einem Interview über ihre erste Begegnung mit Steve McQueen und über die gemeinsamen Jahre bis zu seinem Tod.
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Geschrieben von: Daniel Hirsch
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Dienstag, den 11. September 2012 um 08:01 Uhr
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Tony Gilroy (links), Autor der Drehbücher zur erfolgreichen Jason-Bourne-Trilogie, hat mit seinem neuen Film "Das Bourne Vermächtnis" nicht nur seine erste Regiearbeit in der Reihe vorgelegt.
Mit dem packenden Action-Thriller um den neuen Protagonisten Aaron Cross ist ihm auch eine würdige Fortsetzung der Bourne-Reihe ohne den bisherigen Hauptdarsteller Matt Damon gelungen – weitere Fortsetzungen in der Zukunft dürften garantiert sein.
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