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Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015



Bildende Kunst Blog

Bildende Kunst

James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 22. Januar 2018 um 09:33 Uhr
James Rosenquist. Eintauchen ins Bild– vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone

Speckstreifen fliegen durch das Weltall, rote Lippenstifte und Atompilze verkünden das nahende Inferno, Butterstücke zerfließen in einer Pfanne, Spaghetti mit Tomatensoße und Cremetorten bevölkern den Bilderkosmos des US-amerikanischen KünstlersJames Rosenquist.
Riesige Bildpanoramen mit Konsumgütern aus der Werbung, knallige Farbexplosionen dominieren seine Bilder, bombardieren den Besucher, saugen ihn visuell und emotional in diesen Bilderstrudel. „Eintauchen ins Bild“, der Untertitel der Ausstellung im Museum Ludwig in Köln, ist im wahrsten Sinne des Wortes wörtlich zu nehmen.
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Bildende Kunst

„Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 09. Januar 2018 um 09:00 Uhr
Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung - Franz Marc

Jeden Tag gehen Schreckensnachrichten über gequälte Kreaturen um die Welt: Menschen reißen Gänsen die Daunen bei lebendigem Leibe aus, spritzen Affen in Laboren krank und werfen täglich tausende männliche Küken lebend in den Schredder.
Mit der Ausstellung „Tiere. Respekt, Harmonie, Unterwerfung“ will das Museum für Kunst und Gewerbe seinen Beitrag zur Debatte um Tierrechte leisten und für eine sensible Koexistenz werben.
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Bildende Kunst

Anita Rée – Retrospektive

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 03. Januar 2018 um 09:16 Uhr
Anita Rée – Retrospektive

Große fragende Augen. Ein ratloser, tieftrauriger Blick, der mitten ins Herz trifft. Mit dem gigantisch vergrößerten Selbstbildnis von Anita Rée (1885-1933) wirbt die Hamburger Kunsthalle für die erste Retrospektive der Hanseatin in ihrem Haus.
Das 1930 entstandene Gemälde kennt jeder treue Kunsthallenbesucher, vielmehr allerdings auch nicht. Deshalb ist die großangelegte Soloschau tatsächlich eine Entdeckung. 93 Jahre nach dem Freitod der Künstlerin werden hier alle Werkphasen ausgebreitet und Anita Rée – bislang nur als Lokalgröße und NS-Opfer gesehen – als eine auch national und international bedeutende Malerin gewürdigt.
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Bildende Kunst

Anton Melbye: Maler des Meeres

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 11. Dezember 2017 um 09:00 Uhr
Anton Melbye: Maler des Meeres

Unter dem Titel „Anton Melbye – Maler des Meeres“ findet im Altonaer Museum in Hamburg eine umfangreiche Ausstellung des dänischen Künstlers statt, der vor genau 200 Jahren geboren wurde und recht jung, 1875 verstarb. Eigentlich müsste es im Untertitel heißen: „Maler des Meeres und der Küsten“, denn Melbye war ein weitgereister Mann, arbeitete an Seestücken ebenso konzentriert, wie an dokumentarartigen Schiffsbildern und Küstenstreifen, ob an dänischen Gestaden, am Bosporus, an den Ufern der Elbe und Seine und vor der afrikanischen Küste mit Blick auf die Hafenstadt Tanger.
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Bildende Kunst

Alice Neel – Painter of Modern Life

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 29. November 2017 um 09:20 Uhr
Alice Neel – Painter of Modern Life

Sie war eine Frau und ließ sich nicht verbiegen. Grund genug für die Kunstwelt, ihr Werk jahrzehntelang zu ignorieren. Alice Neel (1900-1984) passte einfach nicht zur Galeristen-Schickeria Downtown Manhattan und anderswo: Die Kommunistin, Frauenrechtlerin und alleinerziehende Mutter hatte nichts am Hut mit Action Painting, Minimal und den anderen Kunstströmungen ihrer Zeit.
Sie schuf vielmehr schmerzlich direkte Porträts, oftmals auch provokant-anstößige Akte. Menschenbilder, die den Zustand der jeweiligen Zeit spiegelten und das Seelenleben der Abgebildeten. In den USA kennt man Alice Neel seit Mitte der 1970er Jahre. Für das internationale Publikum jedoch gilt die amerikanische Ausnahmekünstlerin noch als echte Entdeckung: nach Helsinki, Den Haag und Arles zeigen die Deichtorhallen in Hamburg bis Januar 2018 die fulminante Retrospektive „Alice Neel – Painter of Modern Life“.
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Bildende Kunst

Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 27. November 2017 um 09:15 Uhr
Gabriele Muenter: Malen ohne Umschweife

„Ich war in vieler Augen doch nur eine unnötige Beigabe zu Kandinsky. Dass eine Frau ein ursprüngliches, echtes Talent haben, ein schöpferischer Mensch sein kann, das wird gern vergessen“, schrieb Gabriele Münter 1926.
Die Retrospektive im Münchner Lenbachhaus belehrt eines Besseren: Münter war definitiv kein schmückendes Beiwerk eines berühmten Malers, sondern eine eigenständige, überaus kreative Künstlerin. Bis zum 8. April 2018 zeigt das Haus rund 200 Exponate. Die Schau gibt einen Einblick in Münters gesamtes Œuvre, in ihre Fotografien, Grafiken und Gemälde, in die Jahre des „Blauen Reiters“. Ihre On-Off-Beziehung mit dem Russen Wassily Kandinsky sollte übrigens fast zwanzig Jahre dauern.
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Bildende Kunst

„Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 10. November 2017 um 09:42 Uhr
Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters

Reproduktionen und Variationen sind keine Erfindung der Moderne. Wie „Die Geburt des Kunstmarktes“ im Bucerius Kunst Forum zeigt, gingen schon „Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters“ in Serie, um schnell und effektiv zu verkaufen.

Es ist eine opulente Schau, die erste, die Franz Wilhelm Kaiser als Direktor des Bucerius Kunst Forums konzipiert hat, und sie dringt tief in die Blütezeit der Niederlande vor rund 400 Jahren ein.
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Bildende Kunst

Transkulturelle Marmorausstellung „Metamorphic Resonance“ in der Toskana

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 08:54 Uhr
Transkulturelle Marmorausstellung „Metamorphic Resonance“ in der Toskana

Sommerzeit – Reisezeit? Auf den Spuren Michelangelos und der „Erschaffung Adams“ muss man nicht unbedingt wandeln. Denn bis zum 31. Juli ist in dem italienischen Städtchen Pietrasanta, keine Viertelstunde mit dem Auto vom beliebten Badestrandort Forte dei Marmi an der toskanischen Küste entfernt, eine ungewöhnliche Marmorausstellung zu sehen. Hier wird aus der Kunst die Wissenschaft geboren. Und andersherum.

Unter dem Titel „Metamorphic Resonance“ (dt. „Metamorphische Resonanzen“) stellen in einem kleinen, kühlen High-Tech-Museum im Herzen der Toskana im Rahmen des italo-amerikanischen „Digital Stone Project V“ (DSP; dt. „Digitales Stein-Projekt“) dieses Jahr wieder 14 junge und arrivierte internationale Künstler die Ergebnisse ihrer kreativen Projektarbeit zum Themenschwerpunkt „Stone Carving in the Age of Digital Production“ – dt. „Die Steinschneiderei im Zeitalter digitaler Produktion“ – aus.
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Bildende Kunst

Felice Varini in Osnabrück: Trapeze, Dreiecke, Bögen und ein Zirkeltanz

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 26. Juni 2017 um 08:19 Uhr
Felice Varini in Osnabrück: Trapeze, Dreiecke, Bögen und ein Zirkeltanz

Der Schweizer Künstler Felice Varini wurde 1952 in Locarno geboren, lebt und arbeitet seit 1980 in Paris. Seit Ende der 70er-Jahre arbeitet er an Projekten im öffentlichen Raum und kreiert optisch-malerische Installationen in Innenräumen.

Für die „Friedensstadt“ Osnabrück erarbeitete Varini mehrere Werke: eines für den Außenraum und zwei für den Innenraum der einstigen Dominikanerkirche, die zur Kunsthalle Osnabrück gehört. In der Regel sind die Werke des Marcel Duchamp-Preisträgers aufwendig, so auch hier, denn Varini arbeitet mit dem Raum in einer faszinierenden Art und Weise, die erst in vollem Umfang wahrnehmbar wird, wenn man sich vor Ort befindet. Dokumentation schwierig.
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Bildende Kunst

Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne – Ein Rundgang durch die Ausstellung

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Freitag, den 23. Juni 2017 um 08:57 Uhr
Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

Amerikaner erobern Potsdam! Nach der spektakulären Impressionismus-Ausstellung nun der Blick über den großen Teich nach Nord-Amerika: Das Museum Barberini am Alten Markt in Potsdam zeigt bis zum 3. Oktober 2017 amerikanische Kunstwerke.
Die Ausstellungsmacher spannen einen Bogen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts, wobei der Fokus auf den Themen Landschaft, Portrait und Stadt liegt. Es ist die erste internationale Kooperation mit der Sammlung Phillips Collection aus Washington, D.C. Rund siebzig Meisterwerke von fünfzig Künstlern traten die Reise aus den USA nach Potsdam an: Darunter Arbeiten prominenter Namen wie Edward Hopper, Jackson Pollock, Clyfford Still, Alexander Calder und Mark Rothko.
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Bildende Kunst

„Max Pechstein – Künstler der Moderne“ im Bucerius Kunst Forum Hamburg

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 13. Juni 2017 um 08:53 Uhr
„Max Pechstein – Künstler der Moderne“ im Bucerius Kunst Forum Hamburg

Sechs Jahre, eigentlich nicht viel in einer so reichen, langen Künstlerkarriere, wie sie Max Pechstein (1881-1955) erlebte. Und doch haben diese sechs Jahre ihm bis heute ihren Stempel aufgedrückt: Pechstein, der „Brücke-Künstler“.
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Bildende Kunst

Mystische Installationen von Bill Viola in den Deichtorhallen Hamburg

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 06. Juni 2017 um 08:29 Uhr
Mystische Installationen von Bill Viola in den Deichtorhallen Hamburg Foto Claus Friede

Der Amerikaner Bill Viola (*1951) ist einer der wichtigsten Videokünstler unserer Zeit und warum das so ist, zeigt die Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen Hamburg in beeindruckender Weise.
Seit 2014 in Planung – Intendant der Deichtorhallen Dirk Luckow traf Bill Viola und dessen Frau Kira Perov im Grand Palais in Paris und lud zu einer Ausstellung nach Hamburg ein – wird beharrlich und feinsinnig an den Installationen für Hamburg gearbeitet. Für diese sehr besondere Präsentation ist der Titel „Installationen“ eigentlich zu pragmatisch und distanziert, spürt doch Viola in seinem Werk seit den 1970er-Jahren wesentlichen existenziellen Fragestellungen menschlichen, geistigen, philosophischen, religiösen Seins nach und dies konsequent in Verbindung mit der Sichtbarmachung vom Unsichtbaren: der Zeit.
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Bildende Kunst

Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main: Magritte. Der Verrat der Bilder.

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Geschrieben von: Wilfried Dürkoop  -  Montag, den 08. Mai 2017 um 07:57 Uhr
Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main: Magritte. Der Verrat der Bilder.

Wenn die Lokomotive dampfend aus dem offenen Kamin braust, wenn ein Huhn traurig auf ein Ei im Eierbecher blickt, wenn Männer mit Bowler unterwegs sind und die Regenschirme aus dem Himmel tropfen, ist sicher, dass solch rätselhafte Szenerien nur Schöpfungen von René Magritte (1898-1967) sein können.

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn widmet dem belgischen Phantasiekonstrukteur eine umfangreiche Ausstellung mit gut 70 Ölbildern. Gezeigt werden zudem Plakate für die belgische KP und Korrespondenzen mit Philosophen wie dem Heidegger-Interpreten Alphonse De Waelhense oder Michel Foucault.
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Bildende Kunst

„Otto Dix – Der böse Blick“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 05. April 2017 um 08:55 Uhr
Otto Dix – Der böse Blick - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf

„Ich kumm uff keinen grienen Zweich; meine Malereien sind unverkäuflich. Entweder ich werde berühmt oder berüchtigt.“ Otto Dix wird beides: berühmt und berüchtigt.
Als Maler erfolglos und finanziell am Ende verlässt Dix im Herbst 1922 Dresden und zieht für drei Jahre nach Düsseldorf. In der Rheinmetropole findet er zu einem radikalen Mal- und Portraitstil von eigenwilliger Ästhetik: Mit sezierendem Blick malt Dix die Prominenz der Düsseldorfer High Society, die Kriegskrüppel des Ersten Weltkriegs. Er malt Bordellszenen mit Dirnen und Freiern. Sein berühmter Radier-Zyklus „Der Krieg“ entsteht, eine bitterböse Abrechnung mit dem Kriegsgemetzel seiner Soldatenzeit.
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