Spezial - Braunschweig Classix 2010

Spezial - Harbour Front Literaturfestival 2010

Spezial - Filmfest Hamburg 2010

Kultur Event Tipp

Kumamoto Artpolis

Kultur Event Kalender

<<  August 2010  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
      
     

Wer ist online?

Wir haben 589 Gäste online

Kultur-Port.De Community Login

Neue Kommentare

Berit Haak zu Begegnung mit Nikola Anne Mehlhorn: Mein Lob an die Redaktion: Ein sehr interessanter...
Verena Stolz zu Begegnung mit Nikola Anne Mehlhorn: Hey,
die Frau schreibt gräßliche Bücher...

Vera Mangold zu Internationales Symposium für Buddhismus & Ethik: Endlich hat sich jemand dem Thema angenommen und ...
Marina zu Begegnung mit Nikola Anne Mehlhorn: Interessanter Fall: Ich mag die Bücher nicht, ke...
kleta zu Neuer Service für öffentliche Führungen über die Baustelle Elbphilharmonie: Prima...
Peter Gudelius zu Groothuis, Lohfert gründen neuen Verlag in Hamburg: CORSO: Lieber Herr Groothuis, lieber Herr Lohfert,
...

Aktuelle Kultur Veranstaltungen

Spezial - Lange Nacht der Museen 2010

Spezial - Hamburger Klangwerktage 2009

Banner

Blog – lesen und kommentieren
Theater
Im Gespräch: Hans-Juergen Fink mit dem Theater- und Opernregisseur Hans Neuenfels Drucken E-Mail
(14 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink   
Montag, den 26. Juli 2010 um 14:21 Uhr
Im Gespräch: Hans-Juergen Fink mit dem Theater- und Opernregisseur Hans Neuenfels, Foto © Monika Rittershaus

"In Bayreuth zu inszenieren bedeutet, sportiv zu sein."
Das Enfant terrible des Theaters, Hans Neuenfels, über sein Verhältnis zu Richard Wagner, die Aktualität von "Lohengrin" und Merkels Politik.

Was dringt im Umfeld der Proben zum neuen Bayreuther "Lohengrin" aus dem Festspielhaus auf dem Grünen Hügel? Nur wenig - über die legendären Wut- und Verzweiflungsanfälle des Regisseurs Hans Neuenfels, einer der Väter des deutschen Regietheaters, über seinen Genauigkeitswahn. Und wilde Bilder, die er auf die Bühne bringt. Die Gerüchte kochen hoch, schließlich war Neuenfels für einige der wirkungsvollsten deutschen Theaterskandale verantwortlich: den Thalia-"Hamlet" von 1978, vor dem Klaus Maria Brandauer floh und in dem die verwirrte Ophelia als uralte Dame in einem Laufställchen saß; die Frankfurter "Aida" 1980, die als Putzfrau auftrat (zum Triumphmarsch flogen Brathähnchen in die Luft); den Berliner "Idomeneo" 2003, der wegen der abgeschlagenen Köpfe von Religionsgründern (auch Mohammeds) 2006 zu Bombendrohung, Absage und einem Fundamentalstreit über die Freiheit der Kunst führte. In Hamburg inszenierte Neuenfels 2004 Beethovens "Fidelio" an der Staatsoper.
Weiterlesen...
 
Theater
Rezensiert! Tannöd Drucken E-Mail
(64 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Seifert   
Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 13:37 Uhr
rezensiert-tannoed Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Malersaal

Die schrecklichsten, blutigsten Katastrophen haben häufig immer noch ein Gutes: einen hohen Unterhaltungswert.
Allein die Weltkriege bieten unbegrenzt Stoff, von ernsthafter Dokumentation bis zu ‚so-hätte-es-doch-eigentlich-auch-sein-können’ (Hitler verbrutzelt in Pariser Kino).
Dasselbe gilt für Kriminalfälle, bevorzugt solche, die nie gelöst wurden. So gesehen hat Jack The Ripper viel für die Kultur getan.
Weiterlesen...
 
Theater
"Romeo und Julia" im Deutschen Schauspielhaus Drucken E-Mail
(123 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Seifert   
Montag, den 18. Januar 2010 um 09:35 Uhr
Premiere am 16.1.2010 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

Klassiker zu inszenieren hat besondere Vor- und Nachteile. Vorteil: keiner braucht über den Autor zu diskutieren, Shakespeare ist Shakespeare, bis vielleicht auf die sehr widerborstigen Tragödien (wie etwa Titus Andronicus) hat jeder längst mit Williams Stücken seinen Frieden gemacht.

Romeo und Julia dürfte sogar sein berühmtestes sein, ein schlichtes Synonym für Liebe. Die Sache mit der Lerche und der Nachtigall ist sprichwörtlich, und wie die Geschichte ausgeht, weiß der schlimmste Kulturmuffel. Natalie Wood hat Julia gesungen und Alexander Godunov hat Tybalt getanzt, wir kennen die Story verfremdet und umgekrempelt, vermusifiziert und verballetiert, in der City und ‚auf dem Dorfe’, gekräuselt und schlicht. Ich halte es nicht für nötig, die Handlung zu umreißen.

Weiterlesen...
 
Theater
Rezensiert! Die Ratte Drucken E-Mail
(98 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Seifert   
Mittwoch, den 18. November 2009 um 16:21 Uhr
Rezensiert! Die Ratte

Seit 1999/2000 gibt es in der Komödie im Winterhuder Fährhaus in Hamburg die Kontraste, ein Genre, das sich vom ‚klassischen’ Boulevard auf der Hauptbühne durch absurden, schrillen, bösen Humor unterscheidet – schwarze Komödien gewissermaßen, in einem eigenen kleinen Bühnenraum im Haus, sehr liebevoll und engagiert präsentiert.
Am 17. November war hier Premiere des Stücks ‚Die Ratte’ von Justine del Corte.
Ratten an sich sind seit Gerhard Hauptmann über Küchengenie Rémy bis zu Leseratte Firmin recht kulturelle Tiere. Der Nager in del Cortes Komödie hat indessen lediglich einen Camoe-Auftritt und sorgt im Grunde nur für ein wenig mehr Gekreisch und einigen Gesprächsstoff.
Weiterlesen...
 
Theater
Ohnsorg-Theater: "Vor Sonnenuntergang" Drucken E-Mail
(132 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Seifert   
Mittwoch, den 07. Oktober 2009 um 07:30 Uhr
Ohnsorg-Theater:

Bei Gerhart Hauptmanns Dramen denkt man nicht automatisch ans Hamburger Ohnsorg-Theater – und umgekehrt. Aber eine gemeinsame Tradition ist durchaus vorhanden, in den 1990ern gab es hier den ‚Bieberpelz’, ‚Rose Bernd’ und ‚Fuhrmann Henschel’.
Diesmal hat sich Chefdramaturg Frank Grupe des schweren Stoffs angenommen und ihn mit geschickter Hand zurechtgestutzt sowie geplättet: "Ehr de Sünn ünnergeiht". (Die hervorragende Regie hat er außerdem zu verantworten.)
Wie wohltuend, wenn es mal nicht darum geht, dass jemand seine ‚Auffassung’ in den Vordergrund drängelt und damit einen Klassiker bis zur Unkenntlichkeit entgrätet!
Weiterlesen...
 
Theater
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: "Die Räuber" rasantes, aktionsgeladenes Theater Drucken E-Mail
(117 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Michael Jurgons   
Donnerstag, den 17. September 2009 um 11:14 Uhr
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: "Die Räuber" rasantes, aktionsgeladenes Theater

Friedrich Schillers Stück "Die Räuber" auf die Bühne gebracht ist leidenschaftliches, rasantes, aktionsgeladenes Theater. Ein irrer, wirrer Traum junger Männer von großen Taten, Heroismus, Männerfreundschaft, Liebe und Trieb, mit dem sich Schiller den erzwungenen und verhassten Aufenthalt in der berüchtigten Karlsschule von der Seele schrieb.
Mit Franz und Karl Moor, den beiden ungleichen Brüdern, ließ er die Antipoden der gespaltenen deutschen Seele – nämlich Despotismus und Idealismus – bühnenwirksam aufeinander krachen. Ein ohrenbetäubender Weckruf, der bürgerliche und adelige Zeitgenossen gleichermaßen aufschreckte und dessen Echo bis heute nachhallt. Schillers Nachtmahre haben in der deutschen Geschichte beunruhigende Spuren hinterlassen...
Weiterlesen...
 
Theater
Der Hamburger Jedermann: Nur meine Seele und kein Geld! Drucken E-Mail
(682 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede   
Freitag, den 22. Mai 2009 um 09:01 Uhr
Der Hamburger Jedermann: Nur meine Seele und kein Geld!

Nur meine Seele und kein Geld!

Wenn man davon ausgeht, dass Michael Batz’ Jedermann weniger dem anonymen englischen Moralitätenspiel und auch nur teilweise Hugo von Hofmannsthal verpflichtet ist, so könnte sich der Hamburger Künstler und Theatermacher an dem Spyeghel der salicheyt van Elckerlijc inspiriert haben.

Weiterlesen...
 
Theater
Misery: Ohnsorg-Premiere mit einem kleinen, zaghaften Aber Drucken E-Mail
(79 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Seifert   
Mittwoch, den 22. April 2009 um 12:40 Uhr

Misery: Ohnsorg-Premiere mit einem kleinen, zaghaften Aber

(Fotos: Jutta Schwöbel)

 

Ein einziges kleines, zaghaftes Aber drängt sich mir auf an diesem Premierenabend:

Es will nicht ganz einleuchten, weshalb Paul Schellhorn, der berühmte Schriftsteller, so ganz selbstverständlich in Niederdeutsch plaudert, er, der hochdeutsch schreibt und vorliest und Reden hält. Sollte er seine Kindheit auf dem Land verbracht haben? Oder spricht er Platt, weil wir nun mal bei Ohnsorgs sind? Am ehesten könnte man sich vorstellen, dass er der einfachen, plumpen Anni nach dem Mund redet – zunächst aus Höflichkeit, später aus Angst – so etwa wie Senator Buddenbrook sich, dem Volk gegenüber, zu dergleichen herabließ.

Weiterlesen...
 
Theater
Wenn man von Gewalt erzählt, erzählt man gleichzeitig von Liebe Drucken E-Mail
(296 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Junges Schauspielhaus   
Mittwoch, den 01. April 2009 um 10:23 Uhr
Ein Gespräch mit Regisseuren des Jungen Schauspielhauses Hamburg zum Thema Gewalt im Kinder- und Jugendtheater. Das Gespräch moderierte Stanislava Jević.
Immer wieder wird gefragt, ob das Theater für Kinder und Jugendliche von Gewalt erzählen darf. Die Regisseure Barbara Bürk, Kristo Šagor und Klaus Schumacher, die sowohl im Abendspielplan als auch für ein junges Publikum inszenieren, gehen dieser Frage nach und kommen dabei den Paradoxien und Potentialen des Theaters auf die Spur.
Weiterlesen...
 
StartZurück12WeiterEnde

Beliebte Kunst und Kultur Artikel


toolbar powered by www.mit3xxx.de