Spezial - Braunschweig Classix 2010

Spezial - Harbour Front Literaturfestival 2010

Spezial - Filmfest Hamburg 2010

Kultur Event Tipp

Kumamoto Artpolis

Kultur Event Kalender

<<  August 2010  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
      
     

Wer ist online?

Wir haben 588 Gäste online

Kultur-Port.De Community Login

Neue Kommentare

Berit Haak zu Begegnung mit Nikola Anne Mehlhorn: Mein Lob an die Redaktion: Ein sehr interessanter...
Verena Stolz zu Begegnung mit Nikola Anne Mehlhorn: Hey,
die Frau schreibt gräßliche Bücher...

Vera Mangold zu Internationales Symposium für Buddhismus & Ethik: Endlich hat sich jemand dem Thema angenommen und ...
Marina zu Begegnung mit Nikola Anne Mehlhorn: Interessanter Fall: Ich mag die Bücher nicht, ke...
kleta zu Neuer Service für öffentliche Führungen über die Baustelle Elbphilharmonie: Prima...
Peter Gudelius zu Groothuis, Lohfert gründen neuen Verlag in Hamburg: CORSO: Lieber Herr Groothuis, lieber Herr Lohfert,
...

Aktuelle Kultur Veranstaltungen

Spezial - Lange Nacht der Museen 2010

Spezial - Hamburger Klangwerktage 2009

Banner

Musik
Manuel Hidalgo: Lust auf mehr Drucken E-Mail
(68 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Nathan Steinhagen   
Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 13:33 Uhr
Hidalogo

Das besondere Ereignis dieser soeben auf dem Markt erschienen CD-Produktion Manuel Hidalgo „Hacia“ ist die Orchestrierung des spanischen Komponisten der „Großen Fuge“ op. 133 von Ludwig van Beethoven.
„Aus der neuen Besetzung muss auch neue Musik entstehen, eine neue Perspektive auf das Original“, sagt Hidalgo im Begleitheft. Und weiter: „Obwohl 99,9% von Beethoven stammt“ hört man durch Hidalogos Orchestrierung Hector Berlioz, Gustav Mahler und Modest Mussorgsky.
Gut 200 Jahre wartete die „Große Fuge" auf eine adäquate Umsetzung, um ein breites Publikum erreichen zu können. Hoch virtuos, aber durchsichtig, farbenfroh und gewinnend stehen ein Orchesterwerk und dessen Einspielung nebeneinander und überzeugen: Dem Wagemut des Originals ist die Sperrigkeit genommen!
Hidalgo bezeichnet seine Leistung zwar selbst als „Kunstgewerbe“. Seine Bearbeitungen zeichnen sich aber vielmehr durch eine respektvolle, beinahe demütige Haltung gegenüber der Vorlage aus.

Genauso verhält es sich auch bei der zweiten Bearbeitung dieser neu erschienenen CD. Die „Sechs Bagatellen“ op. 126 von Beethoven, überträgt Hidalgo für Streichorchester. Aus dem „Ciclus von Kleinigkeiten“ – so beschrieb Beethoven selbst die Bagatellen – wird eine neue große Musik, deren Nähe zur 9. Sinfonie in d-Moll op. 125 offen hörbar wird.
Das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Lothar Zagrosek glänzt mit der „Großen Fuge".
Die Bagatellen wurden von dem in Hamburg beheimateten Ensemble Resonanz wunderbar musiziert. Das gilt auch für Hidalgos 1. und 2. Streichquartett und die „Einfache Musik für Streichorchester“.

Die Eigenkompositionen des Spaniers geben einen antithetischen Kontrast zu Beethovens Musikformen. Inspiriert von Helmut Lachenmanns Suche nach „Schönheit als Verweigerung von Gewohnheit“ bewegt sich Hidalgos Musik in einer Art Stadium des „Noch-Nicht-Gestalt-Gewordenen“. Die interessante Frage, die sich daraus ergibt ist die, wie ein Kopf diese Gegensätze vereinbaren kann.
Kurzum: Es ist schwer, sich an dieser CD satt zu hören.


Manuel Hidalgo "Hacia"

Beethoven/Hidalgo: Große Fuge op. 133 (1825/1992) for orchestra
Streichquartett Nr. 2 (1993/1994)
»Hacia« (1980) string quartet no. 1
»Einfache Musik« (1989) for string orchestra
Beethoven/Hidalgo: Sechs Bagatellen op. 126 »Ciclus von Kleinigkeiten« (1823-24/2009) for string orchestra

Ensemble Resonanz
WDR Sinfonieorchester Köln | Lothar Zagrosek

kairos 0012982KAI
20 € zzgl. Versand

Hörproben ist unter diesem Link zu finden: www.ensembleresonanz.com

Ihre Kommentare (Gast-Eintrag auch ohne Mitgliedschaft möglich)

Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Beliebte Kunst und Kultur Artikel


toolbar powered by www.mit3xxx.de