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Literatur
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Samstag, den 21. Januar 2012 um 08:20 Uhr |

Klimawandel, Weltuntergang, Christian Wulff – das neue Jahr steckt voller Katastrophen.
Grund genug für den Hamburger Kabarettisten Lutz von Rosenberg Lipinsky alle möglichen Phobien unter die Lupe zu nehmen. Über sein erstes Buch „Die 33 tollsten Ängste - und wie man sie bekommt“, sprach er mit Isabelle Hofmann.
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Literatur
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Geschrieben von: Aline Wetzelaer und Ineke Minuscoli
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Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 17:24 Uhr |

Der deutsch klingende Name täuscht: Edith Bruck, Jahrgang 1932, ist eine italophone Schriftstellerin ungarischer Herkunft.
Sie entstammt einer kinderreichen jüdischen Familie in ärmlichen Verhältnissen, überlebte die Deportation nach Deutschland und ließ sich 1954 in Rom nieder. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie in Auschwitz interniert, wo ihre Eltern und ihr Bruder starben. Nach der Befreiung zog sie zunächst nach Palästina/Israel und entschloss sich dort, nach Amerika aufzubrechen. Doch ihre Reise endete aus Geldnot bereits wieder in Italien: Sie blieb, heiratete den italienischen Autor und Filmregisseur Nelo Risi und schrieb auf Italienisch, einer ihr fremden Sprache, ihr erstes Buch, auf das weitere folgten. Brucks Werke sind stark vom Trauma der Shoah geprägt und thematisieren Momente der Trennung, des Zwiespalts und der Leidenschaft.
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Literatur
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Geschrieben von: Susanna Schöttmer
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Freitag, den 09. Dezember 2011 um 00:00 Uhr |

Der Titel ist gut gewählt - wie hinter einer Nebelwand spielen sich Ereignisse ab, die nur schemenhaft als verbunden erkennbar sind:
Der gewaltsame Tod eines jungen Fischers, eine bestürzend verlaufende Schiffstaufe, die Hexenjagd auf eine junge Frau aus dem Wanderarbeiter-Milieu, alles das ist eingebettet in den historischen Hintergrund der Vorweltkriegszeit. Beruhend auf einer wahren Begebenheit, angesiedelt im Jahre 1911, zeichnet das Buch das schon morbide Moral- und Sozialgefüge in einem eng begrenzten Bereich der süderdithmarscher Küste nach, in das jedoch die Tendenzen der Außenwelt, Kapitalismus, Kommunismus, Militarismus bereits hineinwirken. Das Wattenmeer mit seinen besonderen Reizen, aber auch seinen ständig lauernden, schwer erkennbaren Gefahren ist Kulisse und Paradigma zugleich.
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Literatur
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Geschrieben von: Claus Friede und Dagmar Reichardt
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Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 07:28 Uhr |
 
Der Hamburger Storck Verlag hat soeben den Titel „Der Geist der Palmaille“ der vor anderthalb Jahren verstorbenen Kunsthistorikerin, Archäologin und Sozialwissenschafterin Ruth Pinnau in dritter Auflage vorgestellt.
In der erstmalig 1997 publizierten Hamburgensie tritt die norddeutsche Autorin nachdrücklich und leidenschaftlich für den einzigartigen und autonomen Geist des ehemals eigenständigen Altonas und die Bewahrung jenes kulturhistorischen Gedächtnisses ein, von dem die Freie und Hansestadt Hamburg gerade auch in Eigendefinitions- und Imagefragen bis heute profitieren konnte.
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Literatur
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Geschrieben von: Aline Wetzelaer und Ineke Minuscoli
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Dienstag, den 26. Juli 2011 um 17:07 Uhr |

Die italo-somalische Schriftstellerin Cristina Ubax Ali Farah gilt als weibliche Schlüsselfigur literarischer Migrationserfahrung aus dem ehemaligen italienischen Kolonialstaat Somaliland.
1973 in Verona/Italien als Tochter einer italienischen Mutter und eines somalischen Vaters geboren, verbringt sie ihre Kindheit in Mogadischu bis dort 1991 der Bürgerkrieg ausbricht. Seitdem erregt Somalia nicht nur durch seine dramatische politische Lage, sondern auch durch einen radikalen Islamismus und durch Piratenübergriffe vor der afrikanischen Küste sowie, als eine der Ursachen, die Hungerkatastrophen, internationales Aufsehen. Noch im gleichen Jahr flüchtet Ali Farah mit ihrem kleinen Sohn über Ungarn nach Verona. Schließlich lässt sie sich 1996 in Rom nieder, wo sie zwei weitere Kinder auf die Welt bringt und ein Literaturwissenschaftsstudium an der römischen Universität abschließt.
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Literatur
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Geschrieben von: Claus Friede
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Donnerstag, den 28. April 2011 um 07:18 Uhr |

Diana Nasher ist Ärztin in Deutschland und stammt aus Afghanistan, präzise aus dem Norden des Landes, aus Kunduz, jenem Ort in dem heute die Bundeswehr einen großen Stützpunkt unterhält.
Sie hat ihr erstes Buch geschrieben; eine Familienchronik. „Töchterland“ handelt von drei Frauengenerationen, Großmutter, Mutter und Tochter die zwischen Deutschland und Afghanistan eingewoben sind – bis heute.
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Literatur
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Geschrieben von: Claus Friede
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Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 13:36 Uhr |

Es ist ein kleines ästhetisches Meisterwerk, was die österreichische Edition Styria da soeben auf den Markt gebracht hat. „Zu Gast bei Monet“ empfängt den Leser und Bildliebhaber nämlich wie einen Gast, führt diesen durch das fast zweihundert Seiten-Buch als ob er Haus und Besitz in Giverny von einem Mitglied der Familie Monet gezeigt bekommen würde.
Und so ist es denn auch: Claire Joyes, die Autorin, ist die Ehefrau des Urenkels von Monets zweiter Frau Alice.
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Literatur
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Geschrieben von: Susanne Börkey
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Freitag, den 01. Oktober 2010 um 08:00 Uhr |

„Köhlbrand sehen und sterben“ von Gundula Thors ist ein 'Hamburg Krimi' und kommt leicht und spritzig wie ein Dienstagabendkrimi in der ARD daher.
Kunstdiebstähle halten Hamburg in Atem und vor allem Hamburg-Eppendorf. Wer wie ich, als Berlinerin, den Stadtteil nicht so gut kennt, dem passiert es schon einmal, dass er anfänglich zwischen den springenden Gedanken der Hauptfigur - der Kunsthistorikerin Syelle Lessing - der Eppendorfer Szene und den Bildwerken der Hamburger Kunsthalle kurzzeitig verloren geht. Aber dann kehrt sich dieser Zustand schnell um und eben wie bei den guten Dienstagabend-Krimis blickt der Leser schneller durch das Geflecht, als die Kunsthistorikerin, die dem Fall auf der Spur ist. |
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