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Lange Nacht der Museen Hamburg 2017

Hamburger Architektur Sommer 2015



Blog – Kultur

Festivals, Medien & TV

Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 11. August 2017 um 08:41 Uhr
Chilly Gonzales Foto Alexandre Isard

Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales ließ es bei seinem Schleswig-Holstein Musik Festival-Konzert (SHMF) in der Lübecker Musik- und Kongresshalle ungewöhnlich ruhig angehen. Entsprechend verhalten reagierten anfangs die Zuhörer. Doch zum Schluss riss der kanadische Entertainer auch sie von den Sitzen! Standing-Ovations für einen Ausnahmekünstler und ein Ausnahmekonzert.
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Festivals, Medien & TV

Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel

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Geschrieben von: Thomas Janssen  -  Mittwoch, den 09. August 2017 um 08:56 Uhr
Sommerliche Musiktage in Hitzacker 2017

Dass „die Tonkunst eine rührend-kurze Freude (ist), die aus dem Nichts entsteht und ins Nichts vergeht... eine kleine fröhliche Insel... die auf dem dunklen, unergründlichen Ozean schwimmt“ hat der Schriftsteller und Romantiker Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773-1798) von der Musik gesagt.
Wenn auch nicht auf dem Ozean schwimmend, sondern am Ufer der Elbe situiert, sind die Sommerlichen Musiktage Hitzacker eine dieser Musikinseln. Bis zum 6. August präsentierten die rund 30 Konzerte und Veranstaltungen am östlichen Rand der Metropolregion Hamburg, dass und wie Musik Resonanzen auslöst: „Keine Wissenschaft für den Kopf, sondern unmittelbar zu erlebende Realität“, so der Violinist, Musikdenker, Hochschullehrer und Quartett-Mentor Eberhard Feltz.
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Musik

Kassé Mady Diabaté – ein Ausflug in die westafrikanische Musik

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 07. August 2017 um 08:35 Uhr
Kassé Mady Diabaté – ein Ausflug in die westafrikanische Musik

„La parole des anciens est secrée.“ (Das Wort des Ältesten ist heilig)

Das Mandingo-Reich (Manding) wurde im 13. Jahrhundert vom sagenhaften Mali-Kaiser Sunjata (Soundiata Keïta, 1190-1255) gegründet und erstreckte sich vom heutigen Senegal bis Niger. Noch immer wird der Mandingo-Sprachraum in Westafrika über folgende Ländern definiert: Mauretanien, Senegal, Guinea, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Burkina Faso und Mali. Es ist nur wenig über Sunjata im westlichen Maßstab bewiesen, da es sich bei den Erzählungen und Liedern in erster Linie um rein mündliche Überlieferungen handelt und diese im Laufe der Jahrhunderte immer größerer Veränderung und Idealisierung unterzogen wurden. Jedoch erwähnen auch arabische schriftliche Chroniken den Kaiser und Teile seiner Geschichte und unterstützen somit Teile der Sunjata-Sage. Danach soll er als Kind eher schwächlich, ja sogar behindert gewesen, bevor er ein großer Kaiser wurde und seine erstaunlichen Taten hervorzubringen vermochte.
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Film

„Final Portrait”. Die Selbstzweifel des Alberto Giacometti

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 03. August 2017 um 08:41 Uhr
Final Portrait Alberto Giacometti

Hinreißend wie Regisseur Stanley Tucci Kreativität als permanenten Ausnahmezustand inszeniert.
Paris 1964. Zwei Stunden nur, vielleicht drei, allerhöchstens ein Nachmittag, länger werde es auf keinen Fall dauern, ihn zu porträtieren, versichert Alberto Giacometti (Geoffrey Rush) seinem amerikanischen Freund James Lord (Armie Hammer). Der Schriftsteller fühlt sich geschmeichelt, sein Rückflug nach New York geht schon übermorgen, er ahnt nicht, auf welches Abenteuer er sich einlässt. Der damals 63jährige Schweizer Bildhauer, Maler und Grafiker war zu jener Zeit bereits eine Legende, die Werke erzielten Rekordpreise. Doch grade der eigene Erfolg macht den Künstler noch misstrauischer gegenüber der Qualität seiner Arbeit. Nach wenigen Pinselstrichen schreit er die Leinwand an, flucht, bricht abrupt ab und verschiebt alles auf den nächsten Tag.
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Architektur

Gustav Oelsner – Licht, Luft und eine grüne Lunge für Altona

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 01. August 2017 um 08:45 Uhr
Gustav Oelsner – Licht, Luft und eine grüne Lunge für Altona

Als Architekt, Stadtplaner und Bausenator prägte Gustav Oelsner in der Weimarer Republik das Stadtbild von Altona. Seine funktionale, moderne Architektursprache im Stil des „Neuen Bauens“ bewirkte eine Modernisierung der Stadt: Wohnquartiere für den kommunalen Wohnungsbau mit Grünanlagen entstanden, Reihen- und Doppelhäuser. Parkanlagen und der Elbwanderweg dienten als Naherholungsgebiete. Seine städtebauliche Devise mit dem Streben nach „Licht, Luft und Sonne“ verbesserte die Lebensqualität der damaligen Menschen.
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Kultur und Management

Werner Bokelberg „Unser Lübeck vor 100 Jahren“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 28. Juli 2017 um 08:12 Uhr
Luebeck vor 100 Jahren bokelberg.com

Sie gilt als „Königin der Hanse“ und süßeste Schatzkiste Norddeutschlands – und das nicht nur wegen des leckeren Marzipans, das ihren Namen in alle Welt trägt.
Lübeck ist so reich an kulturellem Erbe und Lebensqualität wie kaum eine andere Stadt Norddeutschlands. Sieben schmucke Kirchtürme prägen ihre markante Silhouette und mit ihren hunderten von Bauten in Backsteingotik, den verwunschenen Gässchen und dem trutzig-markanten Holstentor bietet sie ein wunderschön geschlossenes Bild, das seit 1987 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe trägt.
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Film

„Paradies”. Oder die Unmöglichkeit der Liebe in Zeiten des Terrors

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 27. Juli 2017 um 08:45 Uhr
Paradies

Als obszön hätte es Andrei Konchalovsky empfunden, seinen Film „Paradies” in Farbe zu drehen. Der 79-jährige russische Regisseur entdeckt für uns radikale neue Wege der Annäherung an eine Vergangenheit, die unfassbar scheint.
Das ästhetisch virtuose, schwermütige Drama vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs entwickelt sich zur zeitlosen Parabel über das menschliche Versagen und jene unstillbare Sehnsucht nach Erlösung. Die Protagonisten: Ein Franzose, eine Russin, ein Deutscher, alle drei Darsteller spielen in ihrer jeweiligen Muttersprache. Schon das ist spektakulär, dieser Mix aus dokumentarischer Authentizität und ungewohntem metaphysischem Selbstverständnis. Es wird ein Abschied von der herkömmlichen Feindfigur. Ob Widerstandskämpferin, Nazi-Kollaborateur oder SS-Offizier, jede Person offenbart große innere Stärke, erliegt aber ihren Schwächen und fanatischen Überzeugungen.
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Musik

Telemann: Pietsch spielt die Fantasien für die Violine ohne Bass

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Freitag, den 21. Juli 2017 um 09:32 Uhr
Telemann: Pietsch spielt die Fantasien für die Violine ohne Bass

Von der Lebenslust polnischer Spielleute über italienische und französische Anklänge bis zur neuen Musik des empfindsamen Zeitalters reicht der Bogen, den Telemanns Fantasien für Violine solo schlagen. Der Barockviolinist Thomas Pietsch leuchtet diesen faszinierenden kleinen musikalischen Kosmos mit lebendigem Atem aus.
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Film

„The Party”. Apokalypse statt Canapés

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 08:57 Uhr
The Party

Sally Potter besitzt ein untrügliches Gespür für die Absurdität menschlichen Leidens. Sie präsentiert „The Party” als hintergründige Farce über den Verlust von Wahrheit in der Politik wie in der Liebe. Skrupellos und künstlerisch brillant seziert die britische Regisseurin eine linksliberale Elite mit Upperclass Gehabe, erlaubt sich selbst weder Schlupfloch noch Alibi, niemand kommt hier ungeschoren davon.
Das klassische Format des Kammerspiels eignet sich perfekt zum ästhetisch virtuosen Untergang von Ideologien, gedreht in Schwarzweiß und Echtzeit. „Ginger & Rosa”, ihre Sechzigerjahre-Rebellinnen mögen sich später verdingt haben an das Establishment, die experimentelle Filmemacherin bleibt eine Provokateurin par excellence. Bösartiger und hinreißender können Dialoge kaum sein.
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Theater - Tanz

„Anna Karenina“ – Erfahrungen eines ganzen Menschenlebens

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 19. Juli 2017 um 08:19 Uhr
Anna Karenina - Foto - Kiran West

John Neumeiers jüngstes Ballett bei den 43. Ballett-Tagen in Hamburg umjubelt.

Es ist mitunter durchaus von Vorteil, eine Uraufführung zu verpassen. Mit etwas Abstand und in anderem Kontext schälen sich Stärken und Schwächen dann umso stärker heraus. In diesem Fall ist die dritte Vorstellung von „Anna Karenina“ während der 43. Hamburger Ballett-Tage gemeint, Neumeiers jüngster Ballettschöpfung zur Musik von Peter Tschaikowski, Alfred Schnittke und Cat Stevens (am Pult der prächtig aufgelegten Philharmoniker: Simon Hewett).
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