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Blog – Kultur

Film

„Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 18. Januar 2018 um 10:38 Uhr
Die dunkelste Stunde

Joe Wrights eleganter Politthriller „Die dunkelste Stunde” ist das Gegenstück zu Christoper Nolans überwältigendem Suspense-Epos „Dunkirk”. Zwei Filme, die verschiedener nicht sein könnten, und doch gehören sie zusammen, ergänzen sich. Ob Kammerspiel oder Genresprengstoff, es geht um die gleiche folgenschwere Entscheidung des Kriegsjahres 1940 in England: das Überleben unzähliger Menschen, den Fortbestand einer Demokratie, die Entscheidung, lieber kämpfen und sterben, als sich der Diktatur des Nationalsozialismus beugen.
Spontane Standing Ovations in den Kinos Großbritanniens, wenn Gary Oldman in der Rolle des Premierministers Winston Churchill jene legendäre „We shall fight on the beaches”-Rede hält.
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Musik

Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde

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Geschrieben von: Janina Zell  -  Mittwoch, den 17. Januar 2018 um 08:55 Uhr
Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde

Im Opernhaus in Hamburg schallen Kinderstimmen durch die Gänge: Es ist wieder opera piccola-Zeit!
Bevor die Kinderoper im Februar auf die Bühne geht, ist im Hinterhaus jede Menge los. An den Wochenenden sammeln sich rund 30 Kinder und Jugendliche aus Hamburg an der Bühnenpforte, um in die Welt der Oper einzutauchen. Gemeinsam wird gesungen, gespielt und gelesen – auch Akrobatik und Kuchenpausen dürfen nicht fehlen.
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Musik

Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Freitag, den 12. Januar 2018 um 16:52 Uhr

Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach
 

War es Absicht, dass rund um das Fest der Liebe die Kölner Oper ausgerechnet Giuseppe Verdis Bühnenstück „Rigoletto“ – das 1851 den Weltruhm des Norditalieners begründete und für das die Schauspielerin Katharina Thalbach in Köln Regie führte – für kurze Zeit wiederaufgenommen hat?

Während das Opernhaus in Kölns Innenstadt dauerrenoviert wird, erfreute das Staatenhaus am Rheinpark sein Publikum mit Thalbachs einfühlsam-kritischer Inszenierung und den von Ezio Toffolutti kubistisch konzipierten Kulissen. Vor ihnen sang der junge US-amerikanische Bariton Nicholas Pallesen die Rolle des Rigoletto, während die in Armenien geborene Sopranistin Nina Minasyan dessen Tochter Gilda ebenso mitreißend wie hochkarätig lebendig werden ließ. Das kongeniale Zusammenspiel dieser beiden vielversprechenden jungen Talente belebt das von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama „Le roi s’amuse“ (1832) von Victor Hugo geschriebene und von Verdi komponierte Musiktheater – das jetzt gerade wieder im thüringischen Gera und etwa ab Mai in Los Angeles auf großer Bühne glänzt – völlig neu.

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Film

„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 11. Januar 2018 um 19:41 Uhr
Three Billboards Outside Ebbing Missouri

Genialer Genre-Mix aus Neo-Western und Kleinstadt-Satire.
Manchmal ist es leichter einen Molotow-Cocktail zu werfen als zu weinen. Mildred Hayes (Frances McDormand) will Gerechtigkeit um jeden Preis: Vor sieben Monaten wurde ihre Tochter vergewaltigt und ermordet, vom Täter keine Spur. Unbändige Wut verdrängt alle Gefühle selbst Trauer. Die furchtlose zynische 50jährige mietet für 5000 Dollar den Monat drei riesige Werbetafeln am Ortsausgang und beschuldigt weithin sichtbar Sheriff Bill Willoughby (Woody Harrelson) der Untätigkeit. Mildreds Überzeugung nach foltern Cops lieber Schwarze statt echte Verbrechen aufzuklären. Vom ersten Moment an gehört unsere Sympathie der taffen Protagonistin, die mit lakonischen, köstlich vulgären Sprüchen ihre potenziellen Gegner außer Gefecht setzt.
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Theater - Tanz

The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 11. Januar 2018 um 15:58 Uhr
The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance

Drosselmeier als blutsaugender Organhändler, Clara auf der Müllkippe, statt Hoftheater und Spitzenschuhe Breakdance, Darth Vader und Super Mario.Vergessen Sie alles, was Sie über Tschaikowskys Märchenballett „Der Nussknacker“ zu wissen glaubten. „The Nutcracker Reloaded“ von Frederik Rydman ist ein inhaltlich düsteres, tänzerisch, musikalisch und Bühnenbild-technisch sensationell gemachtes Streetdance-Spektakel mit hinreißenden Tänzern. Noch ist das Jahr jung, doch diese Interpretation aus Schweden gehört garantiert zu den Tanzhighlights 2018.
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Literatur

Mariana Leky: „Was man von hier aus sehen kann“ – ein Roman über Liebe und Tod

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Mittwoch, den 10. Januar 2018 um 08:54 Uhr
Mariana Leky Foto: Marion Hinz

„Was man von hier aus sehen kann“ ist das „Lieblingsbuch der Unabhängigen 2017“ – gewählt von Buchhändlerinnen und Buchhändlern aus ganz Deutschland. Natürlich spricht das für sich und für dieses Buch.
Erzählt wird in diesem zärtlichen, klugen, humorvollen und märchenhaften Roman von einem Dorf im Westerwald mit skurrilen Bewohnern. Sie leben in einer Gegend, „in der die Übergänge fehlen“. Eine Gegend, in der jedes Mal, wenn Selma von einem Okapi träumt, kurz darauf jemand stirbt. Lübecker Leser konnten im Rahmen der „LiteraTourNord 2017“ Mariana Leky als sympathisch-lebhafte Autorin dieses Romans bei einer Lesung im Buddenbrookhaus mit Auszügen aus dem Buch live erleben.
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Bildende Kunst

„Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 09. Januar 2018 um 09:00 Uhr
Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung - Franz Marc

Jeden Tag gehen Schreckensnachrichten über gequälte Kreaturen um die Welt: Menschen reißen Gänsen die Daunen bei lebendigem Leibe aus, spritzen Affen in Laboren krank und werfen täglich tausende männliche Küken lebend in den Schredder.
Mit der Ausstellung „Tiere. Respekt, Harmonie, Unterwerfung“ will das Museum für Kunst und Gewerbe seinen Beitrag zur Debatte um Tierrechte leisten und für eine sensible Koexistenz werben.
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Kultur und Management

„Welcome to Jerusalem“ – die Heilige Stadt zwischen Himmel und Hölle

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 08. Januar 2018 um 09:00 Uhr
Welcome to Jerusalem – die Heilige Stadt zwischen Himmel und Hölle

„Welcome to Jerusalem" heißt die aktuelle Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin. Auf tausend Quadratmetern Ausstellungsfläche und mit rund 170 Exponaten beleuchtet sie die Geschichte der Stadt und ihrer Kultur, das multikulturelle Leben seiner heutigen Bewohner. Mediale Installationen verbinden die einzelnen Themenräume. Von der römischen Besatzung unter Herodes dem Großen, den Arabern und christlichen Kreuzrittern bis zum Osmanischen Reich und der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 war und ist Jerusalem ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen.
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Bildende Kunst

Anita Rée – Retrospektive

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 03. Januar 2018 um 09:16 Uhr
Anita Rée – Retrospektive

Große fragende Augen. Ein ratloser, tieftrauriger Blick, der mitten ins Herz trifft. Mit dem gigantisch vergrößerten Selbstbildnis von Anita Rée (1885-1933) wirbt die Hamburger Kunsthalle für die erste Retrospektive der Hanseatin in ihrem Haus.
Das 1930 entstandene Gemälde kennt jeder treue Kunsthallenbesucher, vielmehr allerdings auch nicht. Deshalb ist die großangelegte Soloschau tatsächlich eine Entdeckung. 93 Jahre nach dem Freitod der Künstlerin werden hier alle Werkphasen ausgebreitet und Anita Rée – bislang nur als Lokalgröße und NS-Opfer gesehen – als eine auch national und international bedeutende Malerin gewürdigt.
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Film

„Die Spur”. William Blake und die Rache der Eigenbrötler

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 01. Januar 2018 um 11:53 Uhr
Die Spur

Jäger werden zu Gejagten, wenn Agnieszka Holland in dem wundervoll skurrilen Öko-Epos “Die Spur” ästhetisch virtuos die Genres sprengt: Feministisch-anarchistischer Mystery-Thriller oder klassische Crime-Story? Proben die Tiere des Waldes den Aufstand?
Die 69jährie polnische Regisseurin und Drehbuchautorin versteht sich darauf, uns auf falsche Fährten zu locken. Ihre subversive Killer-Chronik mit schwarzem Humor entwickelt sich bald schon zur bildgewaltigen Allegorie der heutigen Gesellschaft und deren Verachtung für die ältere Generation.
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