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Film

„Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika”. Unser unbeugsamer Pazifist

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Geschrieben von Anna Grillet  -  Freitag, den 27. Mai 2016 um 10:15 Uhr
Vor der Morgenroete Stefan Zweig in Amerika

Ein Künstlerporträt von verstörender Eindringlichkeit. Brillant, klug, subtil und erschreckend aktuell. Dieser Film trifft mitten ins Herz.

Rio de Janeiro, August 1936. Noch sind die Türen zum Festsaal des exklusiven Jockey Clubs verschlossen. Drinnen rücken Serviermädchen die Weingläser zurecht, zupfen ein letztes Mal an der Tischdekoration. Das atemberaubende tropische Blumenmeer in den verschiedensten Rottönen lässt kaum noch Platz für Tafelsilber und Porzellan. Mit militärischer Präzision marschieren die Kellner auf. So beginnt Maria Schraders Episoden-Epos über das Exil von Stefan Zweig (Josef Hader), und vom ersten Moment an birgt jede Form opulenter Pracht etwas schmerzhaft Tragisches in sich. Zwei Jahre zuvor hatte der jüdische Schriftsteller seine Heimat Österreich verlassen müssen.
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Grafik & Design

Kinderporträts gegenübergestellt: Fotografien von August Sander und Illustrationen von Ingrid Godon

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(13 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Mirjam Kappes  -  Donnerstag, den 26. Mai 2016 um 10:51 Uhr
Kinderporträts gegenübergestellt: Fotografien von August Sander und Illustrationen von Ingrid Godon

„Schau mich an“, so heißt die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) anlässlich der 20. Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen. Gezeigt werden Zeichnungen der flämischen Buchillustratorin Ingrid Godon zusammen mit der zentralen Inspirationsquelle der Künstlerin: die Kinder- und Familienaufnahmen von Fotograf August Sander.
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Bildende Kunst

Wie Werner Büttner von Marlborough Contemporary wachgeküsst wurde

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(22 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 24. Mai 2016 um 10:00 Uhr
Wie Werner Büttner von Marlborough Contemporary wachgeküsst wurde

„Ich habe immer an ihm festgehalten!“ Dem renommierten Hamburger Sammler Harald Falckenberg geht es da nicht anders, als der Frankfurter Galeristin Bärbel Grässlin. Sie vertritt Werner Büttner seit seinen Anfängen und bezeichnet ihn als „verborgenen Schatz“, den es noch zu geben gilt.
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Film

„Miss Hokusai”. Von Drachen, Kurtisanen, Emanzipation und dem Geräusch fallenden Schnees

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(86 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Anna Grillet  -  Montag, den 23. Mai 2016 um 10:07 Uhr
Miss Hokusai Film Trailer

O-Ei führt ein Schattendasein, die 23jährige hat das Talent des Vaters geerbt, aber ihre Bilder tragen seinen Namen: Katsushika Hokusai (1760-1849). Er zählt zu den bekanntesten Künstlern Japans. Des Meisters Werke inspirierten Claude Monet und Vincent van Gogh. Hier, auf der Kinoleinwand wird nun die Tochter zur Protagonistin. Regisseur Keiichi Hara inszeniert „Miss Hokusai” als anrührende poetische Coming-off-Age Story zwischen Tradition und Rebellion. Der ästhetisch virtuose japanische Zeichentrickfilm ist ein höchst ungewöhnlicher Mix aus Familiendrama, Slapstick, Geistergeschichte, Biopic, historischem Epos, Realität und Fiktion.
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Bildende Kunst

„Der Horst Janssen Archipel“

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(34 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 18. Mai 2016 um 10:05 Uhr
„Der Horst Janssen Archipel“

Kein bildender Künstler, das ist wohl sicher, hat die Tatsache, dass er „nicht mehr kann“, so genüsslich in aller Öffentlichkeit verkündet, wie er. Zu seinem 50. Geburtstag, so Horst Janssen (1921-1995), habe er sich eine „impotentia totalis“ geschenkt. Dass dieses zweifelhafte Glück seine künstlerische Omnipotenz keineswegs schmälerte, zeigt das Altonaer Museum nun in der großangelegten Ausstellung „Der Horst Janssen Archipel“.
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Kultur und Management

25 Jahre Lettische Kulturakademie in Riga

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(47 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Agnese Vasermane  -  Dienstag, den 17. Mai 2016 um 10:05 Uhr
25 Jahre Lettische Kulturakademie in Riga

Am 20. Mai feiert die Lettische Kulturakademie in Riga ihr 25jähriges Jubiläum. Seit 16 Jahren gibt es dort den deutsch-sprachigen Studiengang für „Internationales Medien- und Kulturmanagement“. Ein guter Grund eine Bilanz zu ziehen. Die Nachrichten-Redakteurin des staatlichen Senders „Latvijas Radio“ und Studentin des deutsch-sprachigen Studiengangs, Agnese Vasermane, traf sich zum Interview mit der Rektorin der Lettischen Kulturakademie, Professorin Rûta Muktupâvela in Riga.
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Musik

Hengelbrock inszenierte Purcells „Dido and Aenaeas“

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(55 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 16. Mai 2016 um 12:29 Uhr
Hengelbrock inszenierte Purcells „Dido and Aenaeas“

Wie lange soll eine Oper dauern? Bei Purcells „Dido and Aenaeas“ braucht es gerade mal 55 Minuten plus Prolog und Epilog, um einen ganzen Kosmos von Liebe, Traumatisierung, Ängsten, Abweisung und Verzweiflung bis zum Tod zu durchmessen. Hinreißend und anrührend vorgeführt auf Kampnagel von Thomas Hengelbrock mit vorzüglichen Sängern und Instrumentalisten und dem wahrscheinlich herzzerreißendsten Pianissimo des ganzen Hamburger Musikfests.
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Literatur

Michael Göring: „Spiegelberg“

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(69 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 13. Mai 2016 um 10:08 Uhr
Michael Göring: „Spiegelberg“

Es war einmal eine Bande von Freunden in einer trostlosen Nachkriegssiedlung im fiktiven Langenheim. Mit 60 Jahren kehren Martin und seine Freundin Nina für ein Begräbnis an den Ort ihrer Kindheit zurück – als einzige Überlebende der ehemals sieben „Furies“. Während sie über den Friedhof schlendern und die Gräber der Verstorbenen besuchen, kommen Martin und Nina die Erinnerungen hoch.
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Film

„Die Poesie des Unendlichen”. Oder wie das Taxi Nr. 1729 zu Weltruhm gelangte

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(138 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Anna Grillet  -  Donnerstag, den 12. Mai 2016 um 10:06 Uhr
Die Poesie des Unendlichen Film Trailer

Behutsam und mit großem Einfühlungsvermögen inszeniert Regisseur Matthew Brown sein Historiendrama über den faszinierenden indischen Mathematiker Srinivasa Ramanujan. Dessen Theorien gelten als bahnbrechend und er als Genie, aber das Ungewöhnlichste: Der Visionär war Autodidakt, gespielt wird er von Dev Patel. Grandios: Jeremy Irons in der Rolle seines Mentors und Freundes, durch ihn entwickelt „Die Poesie des Unendlichen” ihren unvergleichlichen melancholisch spröden Charme.
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Musik

Das Alte Werk 2016/17: Klingende Überraschungen aus vergangenen Jahrhunderten

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(77 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Hans-Juergen Fink  -  Mittwoch, den 11. Mai 2016 um 13:07 Uhr
Das Alte Werk 2016/17: Klingende Überraschungen aus vergangenen Jahrhunderten

Seit 1954 ist die NDR-Konzertreihe „Das Alte Werk“ Spezialist für alte Musik und Garant für hochwertige Entdeckungen im Repertoire wie bei den ausführenden Musikern. Für die kommende Saison gibt es Musiküberraschungen zu Jahrestagen von Telemann, Monteverdi und Hieronymus Bosch, dazu etliche Ausgrabungen aus europäischen Bibliotheken und Archiven – hochwertige Delikatessen für Liebhaber und Neugierige.
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