Spezial - Elbjazz Festival 2013

Kultur Event Tipp

Peter Gorski: "Faust"

Anzeige

KulturPort.De Community Login

Wer ist online?

Wir haben 636 Gäste online

Neue Kommentare

Andreas zu Star Trek Into Darkness: Komme gerade aus dem Kino und bin restlos begeist...
Michael zu Yasmina Rezas „Ihre Version des Spiels“ im St. Pauli Theater: Ich habe zum ersten Mal nicht applaudiert nach de...
Günther Rösler zu Die P/ART stellt sich vor - Eine neue Kunstmesse für Hamburg: Klingt interessant. Wie funktioniert das?...
Christiana Weber zu Hans-Jörg Czech wird neuer Direktor des Altonaer Museums: Gratulation - eine sehr gute Entscheidung und ein...
Herby Neubacher zu „Mein Wagner": Ich werde es nie begreifen, warum in Deutschland ...
BalticFan zu Kultur wird Schwerpunktthema der EU-Ostseestrategie: Baltic Media Forum: Kultur und Medien können reg...
Ausstellungen zu Hamburg Kreativ Gesellschaft übergibt leer stehendes Ladengeschäft im Grindelviertel an Hamburger Kreative : Ich bin an den Räumlichkeiten sehr Interessiert....
Bücherwurm zu Exklusiv-Interview mit der Bestsellerautorin Isabel Allende und ihrem Mann, dem Autor William C. Gordon: Wie schade, daß die sogenannte 'Moderatorin' so ...

Aktuelle Kultur Veranstaltungen

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen 2013

Spezial - Hamburger Gitarrentage 2013

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2012

Spezial - wildWECHSEL 2012



Einmalige Doku-Porträts und herausragende Produktionen aus Norddeutschland

Drucken E-Mail
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 22:35 Uhr
Mit der deutsch-finnischen Koproduktion „Das Fenster zum Sommer“ von Hendrik Handloegten eröffnet in diesem Jahr das Filmforum, die norddeutsche Sektion der Nordischen Filmtage Lübeck. In der Hauptrolle erlebt Nina Hoss eine große Liebe im sommerlichen Finnland. Echt Norddeutsch wird es hingegen in „Fischer fischt Frau“, in dem es einen wortkargen Krabbenfischer (Peter Heinrich Brix) auf der Suche nach der richtigen Frau bis nach Tanger verschlägt. Regisseur Lars Jessen stellt seinen Film persönlich in Lübeck vor. Von einer gefährlichen Amour fou vor der Kulisse Nordfrieslands erzählt „Die Räuberin” von Markus Busch. Zur Weltpremiere von Lars Beckers neuer Großstadt-Komödie „Schief gewickelt” werden Cosma Shiva Hagen und Ken Duken in Lübeck erwartet.

Einen Schwerpunkt im diesjährigen Filmforum bilden Dokumentationen, die Persönlichkeiten der Kulturgeschichte aus neuer Perspektive porträtieren: In „Sing! Inge, sing!” erzählt Regisseur Marc Boettcher die tragische Geschichte der Jazzsängerin Inge Brandenburg. Martina Fluck zeigt in „Theodor Storm – so komme, was da kommen mag!“ schillernde Aspekte der großen Dichterpersönlichkeit – aus Sicht einer jungen Studentin. Angelina Maccarone zeichnet in „Charlotte Rampling – The Look“ das faszinierend intime Porträt der britischen Schauspielerin und Stilikone der 1960er Jahre. Und der langjährige Filmtage-Gast Wilfried Hauke erzählt in seinem Doku-Spiel „Eine königliche Affäre – Das riskante Leben des Leibarztes Johann Friedrich Struensee“ vom Wirken des legendären Altonaer Arztes am dänischen Hof. Um Lübecker Historie geht es in der Dokumentation „Widerstehen im Geiste Christi – Die Lübecker Märtyrer”. Die Geschichte der Nazi-Opfer Müller, Prassek, Lange und Stellbrink erzählt Regisseur Jürgen Hobrecht.

Auffallend viele Beiträge des diesjährigen Filmforums zeigen Individuen, die sich fremd in fremden Kulturen fühlen: In „Meine ferne Familie” besucht der Kieler Dokumentarfilmer Helmut Schulzeck die Familie seiner Ehefrau Wangechi in Kenia. Katja Fedulovas „Glücksritterinnen“ zeigt fünf russische Emigrantinnen auf der Suche nach ihrem Glück in den 90er Jahren in Deutschland. Auch in der „Langen Nacht der Filmhochschulen” widmet sich „Raju” von Max Zähle – gerade mit dem Studenten-Oscar in Bronze ausgezeichnet – dem Thema „fremd in fremden Kulturen“.

Im Filmforum ist in diesem Jahr auch eine Reihe von internationalen Produktionen mit norddeutscher Beteiligung zu sehen: „Ufo in her Eyes” der chinesischen Künstlerin Xiaolu Guo konnte durch das Engagement der Produzenten Klaus Maeck und Fatih Akin sowie mit der Unterstützung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein realisiert werden. Mit der deutsch-schwedischen Koproduktion „Nils Holgersson“ (Regie: Dirk Regel), die ihre Vorpremiere bei den Nordischen Filmtagen Lübeck feiert, stimmt das Filmforum schließlich märchenhaft-weihnachtlich ein. Der erste Teil der Produktion nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Selma Lagerlöf überrascht als Realfilm mit fantasievollen Animationen.

Quelle: Nordische Filmtage Lübeck

Eigenen Kommentar verfassen (Gast-Eintrag ist hier auch möglich)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungen & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Mehr auf KulturPort.De

„Resonanzen“ Reloaded – eine Konzertreihe mit Prozesskultur
article thumbnail



Das Ensemble Resonanz ist das Ensemble-in-Residence der Hamburger Laeiszhalle und seit 2002 in der Hansestadt ansässig.
Nach über zehnjähriger er [ ... ]



„Woodstock in Timbuktu – die Kunst des Widerstands”
article thumbnail



Das internationale 'Festival au Désert', gegründet im Jahr 2000, steht für eine Kultur, die in unseren Breitengraden so gut wie unbekann [ ... ]



Emil Schumacher. Beseelte Materie
article thumbnail



Wie feiert man ein Jubiläum? Mit Champagner und Häppchen?
Die Kunsthalle St. Annen in Lübeck, 2003 auf den Ruinen der ehemaligen Klosterkirche errichtet, fei [ ... ]



Erstens kommt Jazz anders und zweitens als man denkt
article thumbnail



Die vierte Ausgabe des Elbjazz-Festivals wartet 2013 mit neuen Spielstätten auf.
Mittlerweile findet das Elbjazz-Festival im vierten Jahr entlang der Elbe rund [ ... ]



Einsame Rebellen - „Die Rote Armee Fraktion. Eine kurze Einführung in die Geschichte der RAF“
article thumbnail



Angenommen, du sitzt in einem Theater und es hagelt von der Bühne Gewalt, Nacktheit, Sex, Geschrei – ohne Inhalt. Nur Leere, Flachheit, Dekadenz pur.
 [ ... ]



"body next to body"- Aspekte des Körpers in der Sammlung Cserni
article thumbnail



Die in der Steiermark ansässige Sammlung Cserni hat ihren Fokus auf österreichische Kunst ab den 1960er-Jahren.
Eine Auswahl der Werke aus der Sammlun [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Events