Filmproduktion made in Germany |
|
|
| Donnerstag, den 04. August 2011 um 10:25 Uhr |
|
Seit 2007 profitiert die gesamte deutsche Filmwirtschaft vom Deutschen Filmförderfonds. Jedes Jahr investieren deutsche und internationale Produktionsfirmen rund das Sechsfache der Zuschüsse allein in Deutschland. In diesem Jahr ist die Nachfrage nach Mitteln aus dem Fonds so hoch wie nie zuvor. Bewilligt wurden im ersten Halbjahr 2011 Förderanträge für 33 Filme: 19 Filme deutscher Produktionsfirmen und 14 internationale Koproduktionen, die ganz oder teilweise in Deutschland realisiert werden. Mit 9 ist die Anzahl der geförderten Dokumentarfilme in diesem Halbjahr besonders hoch. Gut die Hälfte der Kosten bei den internationalen Produktionen fallen in Deutschland an. Das ist rund das Sechsfache der bewilligten Zuschüsse – ein positiver Effekt, der auch bei den deutschen Produktionen zu verzeichnen ist. Davon profitiert die gesamte Filmbranche von den Drehbuchautoren über die Studios bis hin zu den filmtechnischen Betrieben. Wirtschaftlich und kulturell erfolgreich Seit dem Start des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) im Januar 2007 bis Ende Juni 2011 sind Zuschüsse für 449 Filme in Höhe von fast 252 Millionen Euro bewilligt worden. Sie generierten in diesen vier Jahren allein in Deutschland Folgeinvestitionen in Höhe von rund 1,53 Milliarden Euro. Der Deutsche Filmförderfonds ist aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell erfolgreich. Das zeigen international beachtete Filme wie Andreas Dresens "Halt auf freier Strecke", der 2011 den Preis für den Besten Film der Sektion "Un Certain Regard" beim Filmfestival von Cannes gewann, oder Andreas Veiels Drama "Wer wenn nicht wir". Der Film über die Vorgeschichte des deutschen Terrorismus wurde auf der diesjährigen Berlinale mit dem Alfred-Bauer-Preis prämiert. Quelle: www.bundesregierung.de |



Ihre Kommentare (Gast-Eintrag auch ohne Mitgliedschaft möglich)