Bayreuther Festspiele - Ein Theater wie viele andere |
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| Freitag, den 29. Juli 2011 um 11:58 Uhr |
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So schlimm, wie Eva Wagner-Pasquier droht, wird es nicht kommen: Sicher wird sie ihr Geld für die Sanierung des Festspielhauses zusammenkriegen. Genauso sicher werden Bund und Land Bayern ihren Beitrag leisten, um den Bestand eines der renommiertesten Opernfestspiele zu garantieren. Aber Fragen nach der Unverzichtbarkeit der Bayreuther Festspiele müssen sich die Wagner-Schwestern gefallen lassen.
Die Festspiele müssen anerkennen, dass sie ein Teil des deutschen Theatersystems ist; der Nimbus der Werkstatt Bayreuth erklärt sich längst nicht mehr aus sich selbst. Was Bühnentechnik und Proben angeht, ist Bayreuth ein gewöhnliches Theater, nur dass die Arbeitsbedingungen etwas schwieriger und schlechter sind. Trotzdem muss Bayreuth das Außergewöhnliche erbringen, sonst macht es sich überflüssig. Den Nachweis der Unentbehrlichkeit kann es nur auf der Bühne erbringen, da liegt die größte Herausforderung. Inszenierungen wie Herheims "Parsifal", Musik und Sänger wie im "Lohengrin" lassen die Frage nach der Notwendigkeit gar nicht erst aufkommen. Lauwarme Volksbühnen-Aufgüsse schon. Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung |



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