| Editorial | ||
Das war es und das wird es sein |
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Seite 1 von 20 Wie recht er hat, zeigte sich in diesem Jahr bitter an der noch laufenden Aufklärungsarbeit zu den rechtsradikalen und menschenverachtenden Verbrechen in Deutschland. Kultur-Port hat zu diesem leidigen und wiederkehrenden Thema Stellung bezogen in einem Gespräch mit der italienischen Autorin Edith Bruck. Ihre tagesaktuellen Ansichten über Ausgrenzung, Antisemitismus, Politik und Judentum sowie über das Trauma von Auschwitz, über Geld, Gewalt, Literatur und Dichtung sind lesenswerter denn je. In Hinblick auf unsere kommende Medienpartnerschaft zum Hamburger Architektur Sommer 2012 haben wir im Dezember eine monatliche Reihe von Berichten begonnen, die sich mit den Thema der architektonischen Aneignung von Hafengebieten beschäftigt. Bis zum Beginn des architektonischen Highlights im Mai führen wir diese Reihe fort. Kultur-Port.De startet gleich ins neue Jahr mit einer gemeinsamen Veranstaltung mit Elbjazz. Anlässlich der „Lessingtage 2012“ im Thalia Theater Hamburg präsentieren wir am Sonntag, 29. Januar, um 20:30 Uhr in der Gaußstraße „Cinemascope“: Der schwedische Saxophonist Nils Berg erlöst interessante Amateurmusiker aus den Videofluten von „YouTube“. Für „Cinemascope“ editiert er z.B. japanische Koto-Spielerinnen beim Stimmen, eine christliche Bordunzither-Anfängerin aus den USA oder die singende Teenagerin Matul aus Brunei und spielt anschließend mit seinem Trio dazu. Das Resultat fasziniert nicht nur die virtuellen Ideengeber – die Jazz-Bibel „Downbeat“ vergab 4 Sterne für das „transzendieren konzeptioneller Cleverness“ und der Rolling Stone befand: „unwiderstehlich geheimnisvoll“. Vielleicht gelingt es mir im anschließenden Künstlergespräch, das ein oder andere Geheimnis zu lüften. Wir wünschen Ihnen allen einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr 2012! Ihr Claus Friede ![]() Claus Friede und Marc Frenzel (Foto: Steven Haberland) |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 19:09 Uhr |



