Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 763 Gäste online

Neue Kommentare

Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...
Elisabeth Warken zu Gurre-Lieder in der Elbphilharmonie: Zu wenig Vertrauen in die leisen Töne: Die Kritik zu den Sängern kann ich nicht ganz ve...

Anzeige


CDs KlassikKompass

Canti amorosi – erotische Lieder des Barock

Drucken
(0 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 24. Juni 2014 um 13:52 Uhr
Canti amorosi

Es muss nicht immer frisch gepresst sein. Auch Kompilationen können großen Reiz entfalten, wo wie „Canti amorosi – Erotische Lieder des Barock“, ein Gipfeltreffen der großen Stimmen aus dem Reich der deutschen Grammophon und der Decca. Ein Gipfeltreffen zum Schnäppchenpreis, das Cover ziert, dekorativ hingegossen, eine klassisch-edle Nudität. Die CD enthält eine Zusammenstellung, deren älteste Aufnahme aus den „Madrigali“ von Claudio Monteverdi aus dem Jahr 1972 stammt und deren jüngste – Anna Prohaska mit einer Arie aus Händels „Apollo e Dafne“ – gerade einmal ein Jahr alt ist. Eine Kompilation, bei der jedes einzelne Stück eine kleine Perle ist. „Classical Choice“ nennt sich die Reihe, in der dieses Album erscheint.

alt22 Titel zum Thema Liebe. Gesungen von einigen der feinsten Stimmen, die sich regelmäßig auch im Barockfach tummeln: die Sopranistinnen Anna Prohaska, Simone Kermes, Patricia Petibon, Barabra Bonney, Emma Kirkby, Renée Fleming und einige weniger bekannte, die Mezzosopranistinnen Anne Sofie von Otter und Magdalene Kozena, die Countertenöre Andreas Scholl und Timothy Penrose, dazu der Tenor Ian Partridge und der Bass Christopher Keyte. Begleitet werden sie von großartigen Ensembles wie Arcangelo, Gabrieli Players, dem Venice Baroque Orchestra, der Adademy of Ancient Music oder den Musiciens du Louvre.

Das Repertoire umfasst Arien und Madrigale aus etwa 150 Jahren Musikgeschichte von Giulio Romano Caccini, Biagio Marini, Marc-Antoine Charpentier, Henry Purcell, John Dowland, Claudio Monteverdi, Tommaso Albinoni, Georg Friedrich Händel und Christoph Willibald von Gluck.

Geflirtet, geschmachtet, geliebt wird zu allen Zeiten, Eifersucht inklusive – und es ist durchaus hübsch zu hören, wie sich die großen Komponisten mit den publikumswirksamen Gefühlen auseinandersetzen. Natürlich dürfen allbekannte Ohrwürmer dabei nicht fehlen, Monteverdis „Pur ti miro“ oder „O mio bene“, Dowlands „Come again, sweet love“, Händels Welt-Hit „Lascia ch’io pianga“, Caccinis „Amarilli mia bella“ und Glucks „Che farò senza Euridice“ nicht fehlen. Daneben gibt es aber noch viele Entdeckungen, immer auf höchstem gesanglichen Niveau. Wunderbare Musik für einen entspannten sommerlichen Nachmittag.

Canti amorosi – erotische Lieder des Barock.
Deutsche Grammophon
Nr. 482 0614

Hörproben
Bei YouTube: Gluck - Paride ed Elena, Kozena, McChreesh, Gabriele Players


Abbildungsnachweis:
CD-Cover

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Kolumne > CDs KlassikKompass > Canti amorosi – erotische Lieder des Barock...

Mehr auf KulturPort.De

Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“
 Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“



Was für ein ungewöhnliches Stück! Eines? Nein: Was für drei ungewöhnliche Stücke – so intelligent, humorvoll und hintersinnig!
Mariano Pensottis „Lod [ ... ]



Vienna Vocal Consort: Nostre Dame
 Vienna Vocal Consort: Nostre Dame



Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“  [ ... ]



„Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit
 „Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit



Wie viel Tragik verkraftet ein Film in Zeiten von „Wonder Woman” oder „Atomic Blonde”? Tough ist angesagt, und viele Kritiker reagierten eher störrisch  [ ... ]



Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend
 Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend



Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales l [ ... ]



Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel
 Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel



Dass „die Tonkunst eine rührend-kurze Freude (ist), die aus dem Nichts entsteht und ins Nichts vergeht... eine kleine fröhliche Insel... die auf dem dunklen, [ ... ]



Kassé Mady Diabaté – ein Ausflug in die westafrikanische Musik
 Kassé Mady Diabaté – ein Ausflug in die westafrikanische Musik



„La parole des anciens est secrée.“ (Das Wort des Ältesten ist heilig)

Das Mandingo-Reich (Manding) wurde im 13. Jahrhundert vom sagenhaften Mali-Kaiser [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.