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Angela Puxi: Badapapapaa Reloaded

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(167 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von Claus Friede  -  Freitag, den 08. April 2016 um 10:01 Uhr
Angela Puxi: Badapapapaa Reloaded 4.3 out of 5 based on 167 votes.
Angela Puxi: Badapapapaa Reloaded

Frischhaltefolie braucht die Saxophonistin und Komponistin Angela Puxi nicht, weder bei ihrem im Frühjahr 2015 erschienen Debutalbum „Badapapapaa“, noch beim jetzt neuen Album „Badapapapaa Reloaded“. Der Sound der 1970er-Jahre und der live eingespielten Musik kommt auch nicht aus der Tiefkühltruhe – er kommt jung, knackig und frisch daher, schafft es, die Erinnerungsmomente von US-amerikanischen TV-Serien-Jingles wie „Kojak“ oder “Die Straßen von San Francisco“ spielerisch mitzunehmen, dort aber nicht hängen zu bleiben.

Der Sound ist deswegen bemerkenswert, weil die Kombination aus New York- und Bigband-Jazz, Soul, Deep-House und weiterer elektronischer Musikfacette einen lockeren zeitgenössischen und lebensbejahenden Stil vertritt. Goovig ist die Scheibe allemal – und dazu auch noch von entspannend wohltuend bis kraftvoll klar.

Angela Puxi: Badapapapaa Reloaded COVERDas „Reloaded“-Album ist wie ein ausgedehntes Bonus-Geschenk an Fans und DJs. Neben den zwei bislang unveröffentlichten Tracks „You Know“ und „Anima“ sind vier Tracks Sinan Mercenk-Remixe. Der Produzent und DJ bringt mit seinem Deep-House- und Vocal-House-Groove ein anderes Element mit: „das minimalistisches Raum- und Zeitgefühl erweisen sich als perfekte Wegweiser, um die ursprünglichen Puxi-Titel, welche besonders vom Live-Band-Sound geprägt waren, in eine coole Club-Atmosphäre zu stellen“, heißt es auf den Punkt gebracht im Beipackzettel. „Housing to Jazz“ steht genau dafür und kann die vorher erwähnte Kombination der Musikstile bis ins i-Tüpfelchen erfüllen.

Die beiden Highlights des Albums sind jedoch die quasi einrahmenden Tracks eins und fünf – die bislang unveröffentlichten Stücke. „You Know“, mit dem guten Part des Talkbox-Artist Simon Novsky, ist mit dreieinhalb Minuten zwar das kürzeste Stück der Platte, aber nicht minder gut, denn man wünscht sich eigentlich am Ende, dass es weitergehen möge.
„Anima“ schwimmt ruhig im rhythmischen Flow. Flüsternd gehaucht streichelt der italienisch-sprachige Track in der Tat unsere Seele und verführt unsere Phantasie ins Immaterielle.

Bleibt noch zu erwähnen, woher der eigenartige Titel „Badapapapaa“ stammt. Das ist Angela Puxis „dubidu“ oder „dabdidab“ – wenn die Melodie längst den Geist erreicht hat, aber die Worte und Texte noch fehlen. Dann greift die Saxophonistin zum Diktiergerät und „badapapapaat“ hinein. Das Diktiergerät ist somit Notizbuch und Gedächtnisstütze für Mut, Übermut, Selbstvertrauen, Trotz, Unmut, Gesinnung, Stimmung und Leidenschaft: Anima.

Angela Puxi: „Badapapapaa Reloaded“
Angela Puxi Band. Angela Puxi, saxophones & vocals / Volker Dorsch, keyboards, programming / Uli Stricker, drums / Goran Vujic, bass / Thorsten Praest, guitar / Lars
Kuklinski, trompete
CD + online
Label: 4MPO
VÖ: 15.4.2016
www.angela-puxi.com

Tracklist
1. You Know 3:29
2. The Captain’s Return (Sinan Mercenk’s Remix) 5:02
3. Inconvenient (Sinan Mercenk’s Remix) 5:40
4. Housing To Jazz (Sinan Mercenk’s Radio Edit) 6:08
5. Anima 6:00
6. Housing To Jazz (Sinan Mercenk’s Extended Remix) 6:26

YouTube-Videos:
- „Badapapapaa“
- Angela Puxi Band - Awake! (from the album: BADAPAPAPAA)



Abbildungsnachweis:
Headerfoto Angela Puxi: Frank Büttner
CD-Cover

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