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Veranstaltung
- Titel:
- Bundesarchiv in Berlin: Kunst- und Landschaftsarchitekturwettbewerb
- Wann:
- 08.07.2009 - 21.07.2009
- Wo:
- Bundesamt für Bauwesen und Raumplanung - Berlin
- Kategorie:
- Architektur - Design
Beschreibung
Anhand des Entwurfs des Schweizer Künstlers Thomas Stricker und Pauli Landschaftsarchitekten aus St. Gallen weisen wir auf auf den Wettbewerb hin.
"In unserem Entwurf geht es vorrangig darum, eine wirklich interdisziplinäre Arbeit zwischen Kunst und Landschaftsarchitektur zu entwickeln, die einen stark inhaltlichen Bezug zum Bundesarchiv Berlin aufnimmt. Dabei ist die Arbeit “Gedächtnislandschaft - eine grenzüberschreitende Einheit von Skulptur und Landschaft" für das Bundesarchiv Berlin entstanden. Eine fiktive, fast surreale Landschaftsskulptur, welche überraschende Bezüge in die Vergangenheit aufnimmt, gleichzeitig der Zukunft Raum gibt und zudem im Hier und Jetzt real, sich durch die Jahreszeiten wandelnd, im Innenhof des Bundesarchivs behauptet. Eine Skulptur, welche intuitiv, sinnlich und wachsend das kollektive, demokratische Gedächtnis visuell verkörpert.
Lage / Verortung
Beim Haupteingang zum Bundesarchiv erwartet die Besucher ein erster Einblick in die Gedächtnislandschaft. Die Lärchenskulptur auf dem Vorplatz steht als Orientierungszeichen und schafft damit die Verbindung in den Innenhof. Beim Eintritt in den Innenhof werden die Blicke der Besucher vom Skulpturenhain eingenommen - bewusst ist zu Beginn kein Überblick über den gesamten Hof möglich. Der Besucher wird von den Stämmen des Lärchenhains und den Säulen-Stämmen des Foyers empfangen. Das heißt, er befindet sich unmittelbar mitten in der skulptural-vegetativen Bilder- und Gedankenwelt des
demokratischen Gedächtnisses. Beim Begehen der gläsernen Verbindungsbauten erschließt sich der Raum durch unterschiedliche Ein- und Ausblicke in den Innenhof und den Außenraum immer wieder neu.
Skulpturenhain im Innenhof
Die Gedächtnislandschaft besteht aus einer architektonisch gerahmten Landschaftsskulptur, welche sich aus drei Hauptteilen zusammensetzt:
Lärchenhain - 18 auf 3-4m hochgeastete Lärchen (Larix decidua) bilden vom Haupteingang aus gesehen einen lichten Hain, der durch die präzise Anordnung der Lärchen und Skulpturen spannende Sichtbezüge schafft.
Kunst- und Landschaftsarchitekturwettbewerb für das Bundesarchiv in Berlin
Bewusst haben wir uns für eine geschichtlich unbelastete und in dieser Region ungewohnte Baumart entschieden, um das Fiktive der Landschaftsskulptur zu unterstreichen und zudem Wege und Bilder einer offenen Zukunft aufzuzeigen.
Skulpturenfeld - fossil / fiktive Datenspeicher
Der Lärchenhain wächst aus einem Betonskulpturenfeld, welches Assoziationen in unterschiedliche Richtungen zulässt. Die in eine verlorene Form massiv gegossenen Betonskulpturen (selbstverdichtender Spezialbeton; Flowstone) gemahnen an urzeitliche Fossilien bis hin zu fiktiven Findlingen.
Terrain
Flächig gepflanzte und Trockenheit liebende Gräser mit horstartigem Wuchs (Festuca gautieri) führen mit einer feinen Terrainmodellierung zu einem bewegten Bild. Dies bildet den Boden, worauf sich die Landschaftsskulptur aufbauen kann. Die ebene Vegetationsfläche wird mit horstartigen Gräsern (z.B. Lollium perenne) angesät und kann je nach Pflege hoch oder niedrig gehalten werden. Dieser nicht begehbare Bereich steht im Gegensatz zum umlaufenden, gepflästerten und temporär nutzbaren Aufenthaltsraum.
Lärchenskulptur auf dem Vorplatz
Der gepflästerte Vorplatz bildet durch seine sich vom Umfeld unterscheidende Materialenwahl den grosszügigen Sockel für die Lärchenskulptur. Verstärkt wird dieser Eindruck durch eine leichte Erhöhung in der Pflästerung. Diese erhebt sich leicht bis zur Skulptur, bricht dort auf und bildet eine erhöhte Fläche für die Lärchenskulptur.
Die Granitpflästerung mit Kleinpflastersteinen auf dem Vorplatz ist die Weiterführung in modifizierter Form des Belages aus dem Innenhof. Das einheitliche Belagsmaterial verbindet somit die einzelnen Bereiche und zeigt dem Besucher den Weg bzw. lässt ihn erwartungsvoll weitergehen."
Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten wird am 7. Juli um 18h eröffnet
Team: Thomas Stricker (Federführung)
Kühlwetterstrasse 15 - 40239 Düsseldorf
www.thomasstricker.ch
Pauli Landschaftsarchitekten BSLA
Tobias Pauli, Susanna Stricker
Spisergasse 7 - CH-9000 St.Gallen
www.paulilandschaftsarchitekten.ch
Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 12-18h
"In unserem Entwurf geht es vorrangig darum, eine wirklich interdisziplinäre Arbeit zwischen Kunst und Landschaftsarchitektur zu entwickeln, die einen stark inhaltlichen Bezug zum Bundesarchiv Berlin aufnimmt. Dabei ist die Arbeit “Gedächtnislandschaft - eine grenzüberschreitende Einheit von Skulptur und Landschaft" für das Bundesarchiv Berlin entstanden. Eine fiktive, fast surreale Landschaftsskulptur, welche überraschende Bezüge in die Vergangenheit aufnimmt, gleichzeitig der Zukunft Raum gibt und zudem im Hier und Jetzt real, sich durch die Jahreszeiten wandelnd, im Innenhof des Bundesarchivs behauptet. Eine Skulptur, welche intuitiv, sinnlich und wachsend das kollektive, demokratische Gedächtnis visuell verkörpert.
Lage / Verortung
Beim Haupteingang zum Bundesarchiv erwartet die Besucher ein erster Einblick in die Gedächtnislandschaft. Die Lärchenskulptur auf dem Vorplatz steht als Orientierungszeichen und schafft damit die Verbindung in den Innenhof. Beim Eintritt in den Innenhof werden die Blicke der Besucher vom Skulpturenhain eingenommen - bewusst ist zu Beginn kein Überblick über den gesamten Hof möglich. Der Besucher wird von den Stämmen des Lärchenhains und den Säulen-Stämmen des Foyers empfangen. Das heißt, er befindet sich unmittelbar mitten in der skulptural-vegetativen Bilder- und Gedankenwelt des
demokratischen Gedächtnisses. Beim Begehen der gläsernen Verbindungsbauten erschließt sich der Raum durch unterschiedliche Ein- und Ausblicke in den Innenhof und den Außenraum immer wieder neu.
Skulpturenhain im Innenhof
Die Gedächtnislandschaft besteht aus einer architektonisch gerahmten Landschaftsskulptur, welche sich aus drei Hauptteilen zusammensetzt:
Lärchenhain - 18 auf 3-4m hochgeastete Lärchen (Larix decidua) bilden vom Haupteingang aus gesehen einen lichten Hain, der durch die präzise Anordnung der Lärchen und Skulpturen spannende Sichtbezüge schafft.
Kunst- und Landschaftsarchitekturwettbewerb für das Bundesarchiv in Berlin
Bewusst haben wir uns für eine geschichtlich unbelastete und in dieser Region ungewohnte Baumart entschieden, um das Fiktive der Landschaftsskulptur zu unterstreichen und zudem Wege und Bilder einer offenen Zukunft aufzuzeigen.
Skulpturenfeld - fossil / fiktive Datenspeicher
Der Lärchenhain wächst aus einem Betonskulpturenfeld, welches Assoziationen in unterschiedliche Richtungen zulässt. Die in eine verlorene Form massiv gegossenen Betonskulpturen (selbstverdichtender Spezialbeton; Flowstone) gemahnen an urzeitliche Fossilien bis hin zu fiktiven Findlingen.
Terrain
Flächig gepflanzte und Trockenheit liebende Gräser mit horstartigem Wuchs (Festuca gautieri) führen mit einer feinen Terrainmodellierung zu einem bewegten Bild. Dies bildet den Boden, worauf sich die Landschaftsskulptur aufbauen kann. Die ebene Vegetationsfläche wird mit horstartigen Gräsern (z.B. Lollium perenne) angesät und kann je nach Pflege hoch oder niedrig gehalten werden. Dieser nicht begehbare Bereich steht im Gegensatz zum umlaufenden, gepflästerten und temporär nutzbaren Aufenthaltsraum.
Lärchenskulptur auf dem Vorplatz
Der gepflästerte Vorplatz bildet durch seine sich vom Umfeld unterscheidende Materialenwahl den grosszügigen Sockel für die Lärchenskulptur. Verstärkt wird dieser Eindruck durch eine leichte Erhöhung in der Pflästerung. Diese erhebt sich leicht bis zur Skulptur, bricht dort auf und bildet eine erhöhte Fläche für die Lärchenskulptur.
Die Granitpflästerung mit Kleinpflastersteinen auf dem Vorplatz ist die Weiterführung in modifizierter Form des Belages aus dem Innenhof. Das einheitliche Belagsmaterial verbindet somit die einzelnen Bereiche und zeigt dem Besucher den Weg bzw. lässt ihn erwartungsvoll weitergehen."
Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten wird am 7. Juli um 18h eröffnet
Team: Thomas Stricker (Federführung)
Kühlwetterstrasse 15 - 40239 Düsseldorf
www.thomasstricker.ch
Pauli Landschaftsarchitekten BSLA
Tobias Pauli, Susanna Stricker
Spisergasse 7 - CH-9000 St.Gallen
www.paulilandschaftsarchitekten.ch
Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 12-18h
Veranstaltungsort
- Ort:
- Bundesamt für Bauwesen und Raumplanung - Website
- Straße:
- Hertzallee
- PLZ:
- 10623
- Stadt:
- Berlin
- Bundesland:
- Berlin
- Land:
-
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