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Veranstaltung 

Titel:
Alison und Peter Smithson: From the House of the Future to the House of Today
Wann:
12.06.2009 - 23.07.2009 
Wo:
AIT-Architektur Salon - Hamburg
Kategorie:
Architektur - Design

Beschreibung

Die Ausstellung über die Kunst des Wohnens zeigt Smithsons Entwürfe privater Wohnhäuser, insbesondere das „Haus der Zukunft“. Für die Smithsons ist das Zuhause ein besonderer Ort, der auf die Umgebung, alltägliche Bedürfnisse und individuelle Nutzungsschemata eingeht.

Sie wurde von Max Risselada von der Architekturfakultät der TU Delft, Niederlande zusammengestellt und in Zusammenarbeit mit James Peto vom Design Museum London erstellt, wo die erste Präsentation der Werke im Dezember 2003 stattgefunden hat.
Das Konzept der Ausstellung wurde gemeinsam mit Peter Smithson (verstorben im März 2003), Beatriz Colomina (Princeton University) und Dirk van den Heuvel (TU Delft) entwickelt.

Im Bestreben, die progressiven Ideen der Nachkriegsmoderne an die spezifischen menschlichen Bedürfnisse nach einem Wiederaufbau anzupassen, waren Alison und Peter Smithson unter den einflussreichsten und umstrittensten Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als jüngere Mitglieder des CIAM (Internationale Kongresse Moderner Architektur) und als Gründungsmitglieder des Team 10 standen sie im Zentrum der Debatte über die zukünftige Richtung der modernen Architektur.
Zusammen mit dem Kritiker Reyner Banham legten sie die Fundamente für „New Brutalism“ (Neuer Brutalismus) in der Architektur. Nachdem sie sich als Studenten an der Universität von Durham kennen gelernt hatten, heirateten Alison (1928-1993) und Peter (1923-1993) im Jahr 1949. Im selben Jahr gewannen sie den Wettbewerb zum Bau der Hunstanton Secondary
Modern School in Norfolk, wodurch sie sofortigen internationalen Ruf erlangten. Die Smithsons fuhren mit der Ausführung von zwei der charakteristischsten Gebäuden der Nachkriegsmoderne in Britannien fort – dem Economist Building in der St. James Street, London (1959-1964), und dem Hauskomplex in Robin Hood Gardens in Ost- London (1966-1972).
Als Mitglieder der in London ansässigen Unabhängigen Gruppe, wurden sie, zusammen mit den Künstlern Eduardo Paolozzi und Richard Hamilton sowie dem
Fotografen Nigel Henderson, oftmals als Vorboten der 1960er Pop Art Bewegung
gefeiert.
Um genau zu sein überschattete Alison und Peter Smithsons Ruf in Bezug auf Brutalismus und Pop ihre Arbeit im Herzen ihrer architektonischen Philosophie und Praxis: ihr Design für Häuser und die Beschäftigung mit den Möglichkeiten der „Behausung“. Obwohl sie Le Corbusier hoch schätzten, lehnten sie seine Idee des Gebäudes als „Maschine zum Leben“ ab. Für die Smithsons war das Haus ein besonderer Ort, welcher an seinen Standplatz angepasst sein sollte, mit der Fähigkeit, die alltäglichen Anforderungen des Lebens zu erfüllen und den
individuellen Nutzungsmustern der Bewohner Platz zu bieten.
Diese Ausstellung zeigt die Entwicklung ihres Ansatzes zur ‚Kunst des Bewohnens’ auf. Sie wurde zuvor im „Design Museum“ in London gezeigt. Für das „Witte de With“ wurde sie neu gestaltet und um einen Abschnitt erweitert, in welchem die Arbeit der Smithsons Seite an Seite zu den Arbeiten anderer Architektenpaare gezeigt wird: Gerrit Rietveld und Truus Schröder, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand, Jean Prouvé und Charlotte Perriand sowie Charles und Ray Eames.
Der Abschnitt zelebriert Alison und Peter Smithsons intellektuellen Vorgänger. Bei verschiedenen Gelegenheiten zollten die Smithsons den, wie sie es nannten, „drei Generationen der Modernen Architektur“ Tribut. Die ausgestellten Paare sind Teil der ersten beiden Generationen, Alison und Peter Smithson sahen sich selbst als Teil der dritten Generation – der Nachkriegsgeneration, welche die Sprache der Modernen Architektur sowohl weiterführen als auch verändern würde.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 11-17 Uhr, Do 11-20 Uhr, Sa 11-15 Uhr

Veranstaltungsort

Karte
Ort:
AIT-Architektur Salon   -   Website
Straße:
Bei den Mühren 70
PLZ:
20457
Stadt:
Hamburg
Bundesland:
Hamburg
Land:
Land: de

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