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Veranstaltung
- Titel:
- Moscheenbau Deutschland
- Wann:
- 21.06.2009 - 23.08.2009
- Wo:
- Wenzel-Hablik-Museum - Itzehoe
- Kategorie:
- Architektur - Design
Beschreibung
Fotografien von Wilfried Dechau und Modelle und Pläne
Neuerer Moscheen von Paul Böhm, Koller Heitmann Schütz, KSP Engel und Zimermann, Vockerodt Halilovic Riszdorfer
Der Islam hat die Baugattung Moschee zu keinem Zeitpunkt konkretisiert. Der Koran legt allein die Betrichtung für den Gläubigen fest: die Orientierung nach Mekka. Größe, Form, Gestalt und andere Parameter sind nicht definiert. Auf diese Weise sind viele eigenständige Interpretationen dieser Bauaufgabe möglich. Wenn heute in der westlichen Welt an Moscheenbauten gedacht wird, so stellt man sich häufig die "klassischen" Formen - die mit einer Kuppeln bekrönten - Moscheen vor.
Bei Betrachtung der in Deutschland bereits gebauten oder in der Planung begriffenen Moscheen und islamischen Kulturzentren besticht deren vielfältige Ausformung. Kein Bau gleicht dem anderen, jeder genügt sich selbst und antwortet mit der Ausführung gleichsam auf die organisatorische Diversifizierung des Islam.
Tendenziell stehen sich zwei vollständig unterschiedliche Moscheenkonzepte gegenüber: ein eher traditionsgebundenes und orientalisches auf der einen Seite, ein avanciertes und zeitgemäßes auf der anderen Seite.
Sollen die neuen Moscheen die Sehnsüchte der Gläubigen nach der Heimat und dem vertrauten kulturellen Umfeld lindern? Oder könnte es symbolisch als eine Change der Integration verstanden werden über Neuinterpretationen traditioneller Bauformen nachzudenken? Diskussionen zum Thema Architektur an dem sich gleichermaßen Laien und Fachleute beteiligen sind eher selten. Im Mittelpunkt der aktuellen Debatte stehen die Bauten des islamischen Glaubens und die Auseinandersetzung um deren Sinn und Ausführung.
Das Wenzel-Hablik-Museum zeigt Modelle und Pläne neuerer Moscheen in Deutschland, wie aktuelle Fotografien von Wilfried Dechau, dem es gelingt die Atmosphäre von islamischen Gebets- und Versammlungshäusern im Kontext deutscher Stadtszenarien als auch in deren Innenräumen einzufangen.
Publikationen im Museum erhältlich:
Die Moschee von Sinan – Augusto Romano Burelli und Paola Sonia Gennaro, Hrsg. Wolfgang Voigt, Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2008
Moscheen, in Deutschland, fotografiert von Wilfried Dechau, Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2009
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 21. Juni 2009 um 11:30 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
Eintrittspreise: € 3,50, ermäßigt € 2,00, Schulklassen und Kinder bis 14 Jahre frei
Neuerer Moscheen von Paul Böhm, Koller Heitmann Schütz, KSP Engel und Zimermann, Vockerodt Halilovic Riszdorfer
Der Islam hat die Baugattung Moschee zu keinem Zeitpunkt konkretisiert. Der Koran legt allein die Betrichtung für den Gläubigen fest: die Orientierung nach Mekka. Größe, Form, Gestalt und andere Parameter sind nicht definiert. Auf diese Weise sind viele eigenständige Interpretationen dieser Bauaufgabe möglich. Wenn heute in der westlichen Welt an Moscheenbauten gedacht wird, so stellt man sich häufig die "klassischen" Formen - die mit einer Kuppeln bekrönten - Moscheen vor.
Bei Betrachtung der in Deutschland bereits gebauten oder in der Planung begriffenen Moscheen und islamischen Kulturzentren besticht deren vielfältige Ausformung. Kein Bau gleicht dem anderen, jeder genügt sich selbst und antwortet mit der Ausführung gleichsam auf die organisatorische Diversifizierung des Islam.
Tendenziell stehen sich zwei vollständig unterschiedliche Moscheenkonzepte gegenüber: ein eher traditionsgebundenes und orientalisches auf der einen Seite, ein avanciertes und zeitgemäßes auf der anderen Seite.
Sollen die neuen Moscheen die Sehnsüchte der Gläubigen nach der Heimat und dem vertrauten kulturellen Umfeld lindern? Oder könnte es symbolisch als eine Change der Integration verstanden werden über Neuinterpretationen traditioneller Bauformen nachzudenken? Diskussionen zum Thema Architektur an dem sich gleichermaßen Laien und Fachleute beteiligen sind eher selten. Im Mittelpunkt der aktuellen Debatte stehen die Bauten des islamischen Glaubens und die Auseinandersetzung um deren Sinn und Ausführung.
Das Wenzel-Hablik-Museum zeigt Modelle und Pläne neuerer Moscheen in Deutschland, wie aktuelle Fotografien von Wilfried Dechau, dem es gelingt die Atmosphäre von islamischen Gebets- und Versammlungshäusern im Kontext deutscher Stadtszenarien als auch in deren Innenräumen einzufangen.
Publikationen im Museum erhältlich:
Die Moschee von Sinan – Augusto Romano Burelli und Paola Sonia Gennaro, Hrsg. Wolfgang Voigt, Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2008
Moscheen, in Deutschland, fotografiert von Wilfried Dechau, Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2009
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 21. Juni 2009 um 11:30 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
Eintrittspreise: € 3,50, ermäßigt € 2,00, Schulklassen und Kinder bis 14 Jahre frei
Veranstaltungsort
- Ort:
- Wenzel-Hablik-Museum - Website
- Straße:
- Reichenstr. 21
- PLZ:
- 25524
- Stadt:
- Itzehoe
- Bundesland:
- Schleswig-Holstein
- Land:
-
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