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Veranstaltung
- Titel:
- Carl Maria von Weber: „Der Freischütz“
- Wann:
- 25.02.2010 - 06.06.2010
- Wo:
- Allee Theater - Kammeroper - Hamburg
- Kategorie:
- Musik
Beschreibung
Dass der Teufel nicht mit sich handeln lässt, bekommt der Förster Max ab dem 24. Februar allabendlich auf der Bühne der Hamburger Kammeroper am eigenen Leib zu spüren. An diesem Abend feiert Carl Maria von Webers Volksoper „Der Freischütz“ im Allee Theater seine Premiere und dass in einer Inszenierung, die den Zuschauer mitten in das schaurig-romantische Geschehen hineinzieht.
Der eigentliche Held im „Freischütz“ ist laut dem Musikdramatiker Hans Pfitzner der deutsche Wald und auch die aufwendige Rauminszenierung unter der Regie von Rebekka Stanzel trägt dieser Aussage Rechnung. Man riecht frisches Laub, hört den Wasserfall in der Wolfsschlucht rauschen und wird von dämmrigen Lichtbildern in den nächtlichen Wald entführt. Im Mittelpunkt der Textfassung von Barbara Hass stehen der Jägergeselle Max und seine zukünftige Braut Agathe. Der junge Mann soll die fürstliche Erbförsterei des Vaters seiner Geliebten übernehmen. Die Nachfolge kann der Wunschschwiegersohn aber nur dann antreten, wenn er am Tag seiner Hochzeit den traditionellen Probeschuss erfolgreich absolviert. Aber da der geübte Schütze seit einigen Wochen schon kein Jagdglück mehr hatte, befürchtet er im alles entscheidenden Moment zu versagen und so geht er einen folgenschweren Handel ein. Kaspar ebenfalls Jäger aus dem Gefolge des Erbförsters Kuno überredet ihn in der Nacht vor dem großen Tag in der verrufenen Wolfsschlucht sieben Freikugeln zu gießen mit denen jeder Schuss gelingen soll. Was Max nicht ahnt - Kaspar und der Teufel haben über das Ziel der siebten Kugel schon entschieden und so nimmt ein Schicksal seinen Lauf, das nicht nur ihn ins Unglück stürzen wird. Dabei zeigt Stanzel den jungen Jäger als Verzweifelten, der unter dem Druck alle an ihn gestellten Erwartungen erfüllen zu müssen, zu zerbrechen droht. Auch die Liebe zur Tochter seines Lehrherren kann ihm diese Angst nicht nehmen. So hat der zwielichtige Kaspar, ein ebenso von Eifersucht zerfressener wie traumatisierter Kriegsheimkehrer, leichtes Spiel seinen verhassten Konkurrenten zu dem gefährlichen Vorhaben zu überreden. Das Bühnenbild von Pavel Bilek lässt das Schauspiel um Aberglauben, gesellschaftlichen Konventionen, Rache und Angst mitten im Zuschauerraum stattfinden und macht die Aufführung der tragischen Liebesgeschichte unter der musikalischen Leitung von Fabian Dobler zu einem Opernerlebnis für alle Sinne.
Foto: Ende einer unglücklichen Liebe - Max und Agathe an ihrem vermeintlichen Hochzeitstag Bildquelle: Joachim Flügel
Der eigentliche Held im „Freischütz“ ist laut dem Musikdramatiker Hans Pfitzner der deutsche Wald und auch die aufwendige Rauminszenierung unter der Regie von Rebekka Stanzel trägt dieser Aussage Rechnung. Man riecht frisches Laub, hört den Wasserfall in der Wolfsschlucht rauschen und wird von dämmrigen Lichtbildern in den nächtlichen Wald entführt. Im Mittelpunkt der Textfassung von Barbara Hass stehen der Jägergeselle Max und seine zukünftige Braut Agathe. Der junge Mann soll die fürstliche Erbförsterei des Vaters seiner Geliebten übernehmen. Die Nachfolge kann der Wunschschwiegersohn aber nur dann antreten, wenn er am Tag seiner Hochzeit den traditionellen Probeschuss erfolgreich absolviert. Aber da der geübte Schütze seit einigen Wochen schon kein Jagdglück mehr hatte, befürchtet er im alles entscheidenden Moment zu versagen und so geht er einen folgenschweren Handel ein. Kaspar ebenfalls Jäger aus dem Gefolge des Erbförsters Kuno überredet ihn in der Nacht vor dem großen Tag in der verrufenen Wolfsschlucht sieben Freikugeln zu gießen mit denen jeder Schuss gelingen soll. Was Max nicht ahnt - Kaspar und der Teufel haben über das Ziel der siebten Kugel schon entschieden und so nimmt ein Schicksal seinen Lauf, das nicht nur ihn ins Unglück stürzen wird. Dabei zeigt Stanzel den jungen Jäger als Verzweifelten, der unter dem Druck alle an ihn gestellten Erwartungen erfüllen zu müssen, zu zerbrechen droht. Auch die Liebe zur Tochter seines Lehrherren kann ihm diese Angst nicht nehmen. So hat der zwielichtige Kaspar, ein ebenso von Eifersucht zerfressener wie traumatisierter Kriegsheimkehrer, leichtes Spiel seinen verhassten Konkurrenten zu dem gefährlichen Vorhaben zu überreden. Das Bühnenbild von Pavel Bilek lässt das Schauspiel um Aberglauben, gesellschaftlichen Konventionen, Rache und Angst mitten im Zuschauerraum stattfinden und macht die Aufführung der tragischen Liebesgeschichte unter der musikalischen Leitung von Fabian Dobler zu einem Opernerlebnis für alle Sinne.
Foto: Ende einer unglücklichen Liebe - Max und Agathe an ihrem vermeintlichen Hochzeitstag Bildquelle: Joachim Flügel
Veranstaltungsort
- Ort:
- Allee Theater - Kammeroper - Website
- Straße:
- Max-Brauer-Allee 76
- PLZ:
- 22765
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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