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Hamburger Klangwerktage

Klangwerktage 2011 - Schwerpunkt Iran

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Geschrieben von: Hamburger Klangwerktage   
Montag, den 31. Oktober 2011 um 13:53 Uhr
„We have to imagine the world like a brain; East and West are the two brain hemispheres. It is our responsibility to make them properly work together. “ John Cage

Öffnen wir unsere Herzen, öffnen wir unsere Ohren für Neue Musik aus dem Iran! Gibt es überhaupt Neue Musik im Iran? Inwieweit ist die Jahrtausende alte Tradition der iranischen Musik in der Moderne präsent? Wir haben uns auf die Suche gemacht, und sind fündig geworden:

Ali Gorji komponiert „Stimmen des Schweigens“ für uns und das Berliner ensemble work in progress. (Uraufführung und Auftragswerk der Hamburger Klangwerktage) Nader Mashayekhi vertont „Irdische Offenbarung“, ein Gedicht der Dichterin Forugh Farrochsad für zwei Frauenstimmen: europäische und iranische Singstimme. Dafür konnten wir Marlis Petersen, gewinnen! Sie wird im Wechselgesang mit Sepideh Vahidi und unterstützt vom Ensemble Resonanz das neue Werk singen. (Uraufführung und Auftragswerk der Hamburger Klangwerktage)

Hinzu kommen Alireza Mashayekhi und das Teheran Orchestra for Contemporary Music. Ja, wir haben es geschafft! Das einzige Orchester für zeitgenössische Musik Irans wird nach Hamburg kommen. Mit traditionellen und westlichen Instrumenten werden sie für unsere Ohren ganz neue Klänge mitbringen.

Dem Motto von John Cage folgend, werden wir als Gegengewicht auch westliche Komponisten aufführen. So bringen wir zu Anschauung und Gehör u. A. das spektakuläre neueste Musiktheater von Aperghis aus Paris und neue Werke von Nikolaus Brass und Robert HP Platz und eine große Uraufführung von Jens Joneleit, Talea.

Wie bei den Klangwerktagen bereits etabliert, wird auch dieses Jahr die Hafen City Universität eine gewaltige Rauminstalltation zu unserem Motto ausführen. Kompositionsstudierende der HfMT komponieren aufregende neue Werke dazu.

Interkulturelle Austausch, Begegnungen und Gespräche, Zusammenwirken europäischer und iranischer Künstler, informeller Austausch während der Produktionszeit sowie das Podiumsgespräch mit Bahman Nirumand und Hossein Mansouri sollen Publikum und Mitwirkende zusammenbringen und bereichern.

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